Social Media Case Study – In a Nutshell GmbH

Aufgabe des Projektes

Das Ziel dieses Projektes ist es, konkrete Handlungsempfehlungen für die Kommunikation einer der großen deutschen Immobiliengesellschaften zu formulieren. Diese sollen mithilfe einer Inhaltsanalyse von Social-Media-Content und Experteninterviews im Bereich Imagewandel erarbeitet werden. Die praktische Umsetzung dieser Vorschläge soll zu positiven Reaktionen auf den Social-Media-Kanälen führen. Dabei stehen vor allem strategisch-analytische Herangehensweisen und kreative Ideenfindungen im Vordergrund.

Ergebnis

In den sozialen Medien stehen viele Akteure aus der Immobilienbranche derzeit unter Druck und sehen sich mit starker gesellschaftlicher Kritik konfrontiert. Oft fällt es deshalb schwer, positive Themen auf Instagram, LinkedIn und Twitter zu platzieren und nicht direkt auf negative Resonanz seitens der Nutzer zu stoßen. 

Um die Zielsetzung zu erreichen, wird auf verschiedene Forschungsmethoden zurückgegriffen. Im Rahmen der Methodik wird eine Frame- und Inhaltsanalyse, eine Wettbewerbsanalyse und fünf Experteninterviews durchgeführt. Dabei konnte durch die Experten herausgefunden werden, dass ein Imagewandel tief im Inneren des Unternehmens ansetzt und ein langjähriger Prozess ist.  

Durch die Forschung konnte konstatiert werden, dass eine Emotionalisierung empfehlenswert ist. Darüber hinaus sollte ein Immobilienunternehmen auf deren Social-Media-Kanälen Persönlichkeit zeigen, transparent sein und mit seinen Abonnenten interagieren, um Vertrauen wecken zu können.  

Projektpartner (In A Nutshell GmbH), Johannes Priewich:

Johannes Priewich (Content Strategist, In A Nutshell):

“Die gesellschaftliche Wahrnehmung eines öffentlich in Verruf geratenen Unternehmens mithilfe gezielter Kommunikationsmaßnahmen in den Sozialen Medien zu verändern, ist vergleichbar mit der Aufgabe, ein löchriges Boot vor dem Kentern zu bewahren: Flickt man die maroden Stellen nur oberflächlich, behebt man das Problem bestenfalls kurzfristig und gerät am Ende erneut in Seenot. 

Um nachhaltige Konzepte und Handlungsempfehlungen zu entwickeln, mit deren Hilfe sich ein dauerhafter Imagewandel einleiten lässt, muss man entsprechende Probleme einer Firma ganzheitlich analysieren.

 Die Studierenden/Projektteilnehmenden haben sich dieser Aufgabe nicht nur mit viel Engagement, Interesse und Eigeninitiative, sondern auch mit viel Geschick und Kreativität gewidmet. Das Resultat im Rahmen der (virtuellen) Abschlusspräsentation war entsprechend überzeugend, sowohl das methodische Vorgehen wie auch die entwickelten Handlungsempfehlungen und Einschätzungen waren ebenso gut durchdacht wie ausgearbeitet. Darüber hinaus waren auch die Einschätzungen der Experten, die von den Studierenden im Zuge des Projekts interviewt wurden, von großem Interesse für uns. Wir möchten uns daher bei Prof. Dr. Wahrenberger und ihren Projektteilnehmenden für die spannende und harmonische Zusammenarbeit bedanken.”

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