MYALO: Zwei Gründer berichten von ihrem Weg zum eigenen Start-up

Das Ziel von MYALO ist es, das Stressniveau in der Gesellschaft zu senken und Menschen zu einem gesünderen und glücklicheren Leben zu verhelfen! Das Start-up wird mit dem Company Builder des PIONEER LABs, der Gründungsförderung der Hochschule gefördert.Wir haben mit den beiden Gründern gesprochen: Erfahrt in unserem Interview, mit welchem Produkt Johannes Fortner und David Schinagl gegen Stress vorgehen wollen.

Was macht euer Unternehmen?

Mit unserem Produkt, dem MYALO Sonicband, können unsere Nutzer immer und überall gegen akuten Stress vorgehen und gleichzeitig präventiv sehr viel dafür tun, um glücklicher und länger zu leben.

Was sind eure USPs?

Durch das MYALO Sonicband als physisches Produkt bieten wir die einzigartige Möglichkeit, unsere User zu stimulieren und gleichzeitig wichtige Analysedaten zu erfassen. Diese helfen uns wiederum dabei, unseren Usern Tag für Tag passgenaue Angebote und „Journeys“ anzubieten. Wir überzeugen durch unseren wissenschaftlichen Ansatz. Die Wirksamkeit des MYALO Sonicbands wird derzeit im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie in Zusammenarbeit mit 3 Universitäten in Deutschland untermauert.

Wie kamt ihr auf euren Namen?

MYALO kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Gehirn“ oder „Verstand“. Die beiden Ringe unseres Logos symbolisieren die beiden Gehirnhälften, die wir über unser Sonicband synchronisieren, um somit die in uns liegenden Stärken zu kombinieren und zu Tiefenentspannung und mehr Fokus zu verhelfen.

Bekannt ist ja, dass das wirklich Entscheidende die Köpfe hinter der Idee sind. Stellt euch doch mal vor!

Sehr gerne! Wir sind Johannes und David, kommen beide aus dem schönen Chiemgau im Süden Bayerns und kennen uns schon seit über 20 Jahren! Schon mit 18 hatten wir beide die Vision, selbst etwas auf die Beine zu stellen, waren damals sogar mit unserem Business Plan auf der Gründermesse in Stuttgart. Über die Jahre kamen viele dieser Ideen auf Papier, aber erst jetzt mit MYALO sind wir davon überzeugt, richtig durchstarten zu können.

David ist Wirtschaftsingenieur mit einem Faible für Design und Technik. Durch seine Tätigkeiten im Bereich der Supply Chain eines Maschinenbauunternehmens konnte er viele Kontakte aufbauen im Bereich der Entwicklung und Produktion. Das hilft im Moment ungemein in der Prototypenentwicklung die Kosten niedrig zu halten.

Johannes ist Volkswirt und Management Unternehmensberater. Seine Stärken liegen im Bereich Sales und Finance. Wie kein zweiter baut er KPI-Reports und Finanzpläne. Seine größte Stärke ist jedoch die Projektplanung. Dadurch wissen wir immer, was gerade ansteht und können gezielt Aufgaben abarbeiten. Das hilft ungemein in der Fülle der Aufgaben den Überblick zu behalten.

In allen Themen sprechen wir uns 100% ab und können uns auch ohne Probleme die Meinung sagen. Das ist unglaublich wichtig, denn nicht jede Idee, jeder Prozess ist gleich gut.

Welche Herausforderungen habt ihr aktuell?

Aktuell stehen wir vor der Entwicklung unseres Serienprodukts, sowie der dazu korrespondierenden Smartphone-App. Hierfür sind wir aktuell in Gesprächen mit Investoren für dafür benötigtes Venture Capital.

Johannes Fortner und David Schinagl von MYALO

Habt ihr Vorbilder, an denen ihr euch orientiert?

Wir wollen nicht überheblich wirken, aber wir finden es schon sehr faszinierend, welchen Weg Red Bull in puncto Marketing beschritten hat – und zwar insbesondere im Anfangsstadium des Unternehmens. Es erforderte sicherlich enorm viel Mut und Kreativität, um derart neue Wege zu beschreiten.

Ein Bekannter von uns hat nach seinem Abi mit dem Bedrucken von T-Shirts begonnen. Später ist er nach Hong Kong gegangen, um die Produktion (des dann natürlich bereits gewachsenen Sortiments) dort vorzunehmen. Mittlerweile hat das Unternehmen vier Fabriken in China und Thailand, über 10.000 Mitarbeiter und beliefert die „Big Player“ aus den USA. Solche Geschichten sind für uns Inspiration – daraus schöpfen wir viel Energie und Motivation! Ebenso schätzen wir seine Ratschläge und ungemein wertvollen Denkanstöße.

Wie seid ihr auf den Company Builder aufmerksam geworden?

Über einen Bekannten von uns – Martin Linke (Radlheld). Danke dafür 😊

Welche Erfahrungen habt ihr bisher mit dem Company Builder gemacht?

Insbesondere in der Startphase eine unglaubliche Bereicherung. Wir schätzen den offenen Austausch im Netzwerk des Pioneer Lab ungemein und haben tatsächlich auch einige Ideen / Anregungen in unsere Lösung eingebettet.

Habt ihr schon einmal daran gedacht aufzugeben?

Zu keiner Sekunde!

Was wollt ihr gründungsinteressierten Menschen mit auf den Weg geben?

Gründen ist sehr facettenreich und herausfordernd. Wir möchten zwei aus unserer Sicht kritische Erfolgsfaktoren herausstellen

Kontinuität: Ein Startup gründen und ein Produkt zu „schaffen“ ist harte Arbeit! Konsequente Planung und gut strukturiertes Projektmanagement sind entscheidend. Wie sieht der Zeitplan aus… welche Meilensteine setzt ihr euch … welche Aktivitäten sind erforderlich, um die Meilensteine zu erreichen …
Unser Credo hier: „Runter von der Zuschauertribüne und rauf aufs Spielfeld“ 😊

Ihr werdet beim Vorstellen Eurer Idee stets viel Anregungen, Ideen und Input bekommen. Seid dem gegenüber offen, reflektiert diese aber im Nachhinein genau, bevor ihr alles einfach einarbeitet und euer Konzept umstellt. Nach dem Motto: Bleibt eurer Linie treu, aber verschließt euch nicht gegenüber anderen Meinungen oder Anregungen.

Habt ihr auch Lust selbst zu gründen? Oder braucht für eure Gründung noch Unterstützung? Dann meldet euch bei uns unter pioneerlab@hs-fresenius.de oder schaut unter www.pioneerlab.de vorbei.