14.06.2021

Das berufsbegleitende Studium – 5 Tipps für die richtige Vorbereitung

von Ramona Kohlen

Wie Sie sich richtig auf ein berufsbegleitendes Studium vorbereiten

Sie möchten im Job die nächste Karrierestufe erreichen oder Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch einen Bachelor- oder Masterabschluss verbessern? Ein berufsbegleitendes Studium ist die beste Möglichkeit, ein Studium zu absolvieren und die erworbenen Fähigkeiten direkt während Ihrer Arbeit in die Praxis umzusetzen. Unterschätzen Sie den Workload und die Doppelbelastung keinesfalls, auch wenn Sie durch ein Bachelorstudium vor dem Berufseinstieg vielleicht schon wissen, wie ein Studium abläuft. Ein berufsbegleitendes Studium ist gut mit anderen Pflichten vereinbar, wenn Sie ein paar Dinge berücksichtigen. Diese 5 Tipps sollten Sie vor dem Start des Studiums beachten:

1.Setzen Sie sich genaue Ziele

Ein berufsbegleitendes Studium ist nicht innerhalb von ein paar Monaten erledigt. Häufig studieren Sie neben dem Beruf mehrere Jahre und nicht selten werden Sie an Ihrem Vorhaben zweifeln. Das ist völlig normal und geht den meisten Studierenden irgendwann so. Verschriftlichen Sie, warum Sie einen akademischen Abschluss wollen und was Sie mit Ihrem Bachelor oder Master genau machen wollen. Machen Sie sich während des Studiums regelmäßig Ihre Ziele und Wünsche bewusst – besonders dann, wenn es einmal nicht ganz so leicht ist. Studieren ist harte Arbeit, aber es lohnt sich. Sie qualifizieren sich nicht nur für spannende neue Aufgaben, sondern bilden auch sich und Ihre Persönlichkeit weiter.

2.Beziehen Sie Ihr Umfeld ein

Mit einem berufsbegleitenden Studium ist es ein wenig wie mit einer Diät: Erzählen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden von Ihrem Vorhaben, um die bestmögliche Unterstützung zu bekommen! Wenn Ihr Umfeld über die Wichtigkeit unterrichtet wird, kommen Sie seltener in die Verlegenheit, Verabredungen verschieben oder sich erklären zu müssen. Außerdem können Sie nur unterstützt werden, wenn Ihre Lieben wissen, wie sie helfen können.

3.Planen Sie Budget ein

Auch wenn Sie zum Studienstart normal weiterarbeiten, kann es während des Studiums immer dazu kommen, dass Sie z. B. während einer Prüfungsphase bei der Arbeit etwas zurückstecken müssen. Arbeiten Sie in einem Unternehmen, das Weiterbildungen fördert, ist dies vielleicht kein Problem und Sie erhalten Sonderurlaub oder finden eine andere Regelung. Vielleicht müssen Sie aber auch Ihre Arbeitsstunden reduzieren und somit auf einen Teil Ihres Gehalts verzichten. Für diese Eventualität empfiehlt es sich, vorher etwas Geld zu sparen. Überlegen Sie vor Studienbeginn, wie viel Geld Ihnen fehlen würde, wenn Sie beispielsweise für eine gewisse Zeit nur noch halbtags arbeiten gehen würden. Außerdem raten wir Ihnen, Ihre Pläne mit Ihrem Arbeitgeber zu besprechen und die bestmögliche Lösung für beide Seiten zu finden.

4.Weihen Sie Ihren Arbeitgeber ein

Besonders wenn Sie planen, einen berufsbegleitenden Studiengang zu belegen, der in Zusammenhang mit Ihrer beruflichen Tätigkeit steht, ist es ratsam, Ihren Arbeitgeber darüber zu informieren. Häufig fördern Unternehmen die Weiterbildungsmaßnahmen Ihrer Angestellten. Ob es dabei um eine Arbeitszeitreduktion geht, Sonderurlaub, flexible Arbeitszeiten oder eine finanzielle Unterstützung hängt von dem jeweiligen Unternehmen ab.

5.Planen Sie Ihren Urlaub

Auch wenn das Studium neben dem Beruf eine hohe Priorität genießt, sollten Sie sich regelmäßige Auszeiten nehmen. Bewusste Freizeit ohne Arbeit oder Lernen tut nicht nur gut, sondern sorgt auch dafür, dass Sie im Anschluss mit neuer Kraft richtig durchstarten können. Gönnen Sie sich ruhig hin und wieder ein langes freies Wochenende und nutzen Sie die vorlesungsfreie Zeit für einen Urlaub, um die Seele baumeln zu lassen.

Mehr Tipps und alles, was Sie zu einem berufsbegleitenden Studium wissen müssen erfahren Sie in unserem Blog.

Zurück zum Seitenanfang