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Die folgende Frage könnte dein Leben verändern. Wenn du zum Beispiel in einer Quizshow um sehr viel Geld spielst.
Wann wurde der erste Autopilot für Flugzeuge erfunden?
a) 1964
b) 1912
c) 1938
d) 1982
Na, kommst du darauf?
Es ist – ziemlich überraschend – 1912. Schon damals wurde ein System entwickelt, das Flugzeuge stabil in der Luft halten konnte. Heutzutage sind Bordcomputer so leistungsstark, dass sie theoretisch den kompletten Flug übernehmen könnten. Inklusive Start und Landung. Das zeigte auch ein Beispiel, bei dem zwei italienische Piloten im Jahr 2022 auf einem Linienflug einschliefen – das Flugzeug aber sicher weiter durch die Lüfte schwebte.
Zwar ist es den meisten Flugingenieuren und Navigationsspezialisten aufgrund des technischen Fortschritts an den Kragen der Uniform gegangen. Doch die Pilotinnen und Piloten werden trotz Systeme, die automatisiert oder KI-gestützt arbeiten, weiter an Bord bleiben. Und diese Kapitäne und ersten Offiziere müssen eher noch besser als schlechter geschult werden, wie der tragische Absturz einer Air-France-Maschine im Jahr 2009 zeigte. Damals waren die Piloten ohne KI-Unterstützung, der Autopilot hatte sich plötzlich abgeschaltet, überfordert gewesen.
So wie Pilotinnen und Piloten nicht vor der Arbeitslosigkeit stehen, gilt das auch für andere Berufe. Der Mensch ist und bleibt – wenn in neuen Rollen gefragt – unverzichtbar. Das gilt besonders für die Bereiche, in denen Künstliche Intelligenzen bereits komplette Geschäftsmodelle revolutionieren.
Die folgenden Studiengänge (und die damit verbundenen Branchen) versprechen dir besondere Potenziale.

Wirtschaftspsychologie
Interessant: 30 % aller Arbeitsstunden in der Wirtschaft könnten bis 2030 mit KI automatisiert sein. Das zeigte eine Studie der Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey. Eine Entwicklung, die die Datenanalyse in der Markt- und Konsumforschung jedoch vor allem bereichert.
Diese Berufe könnten profitieren:
Wie beeinflusst KI die Zukunft der Berufe?
Wo früher Menschen stundenlang Excel-Tabellen sortieren mussten, handelt die KI binnen Sekunden. Das spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht deutlich detailliertere Analysen und Prognosen. In der Markt- und Kundenforschung, beim Change-Management oder im Bereich der HR.
So hilft die Technologie beim Erstellen, Erfassen und Analysieren von Feedbacks und Umfragen. Sie kann geplante Transformationsprozesse simulieren und mögliche Risiken aufzeigen. Oder findet perfekte Job-Matches für Vakanzen. Aber gelingt das gänzlich ohne Menschen? Keinesfalls! Denn eine ethische Bewertung der automatisierten Prozesse muss immer den Anwender:innen obliegen. Außerdem kann die Technologie noch keine menschliche Kommunikation authentisch imitieren. Und ob das jemals gelingen wird, gilt zumindest als fraglich.
Welche Branchen stehen im Fokus?
Besonders die Konsumgüter- und E-Commerce-Branche befindet sich in einem enormen Wandel. KI-gestützte Verhaltensanalysen können personalisierte Werbung optimieren, Produktempfehlungen liefern oder Preisstrategien entwickeln. Ähnliches erwartet die Personalbranche. KI erleichtert die beschwerliche Suche nach Fachkräften. Zudem begünstigt sie gesunde Arbeitsumfelder und kann Transformationsprozesse optimieren.
Diese Skills lernst du an der Hochschule Fresenius im Studiengang Wirtschaftspsychologie
Immobilienwirtschaft
Interessant: 51 Prozent der Unternehmen in der Immobilienwirtschaft setzen schon heute auf KI.
Diese Berufe könnten profitieren:
Wie beeinflusst KI die Zukunft der Berufe?
Die Immobilienbranche erfindet sich derzeit durch KI neu. Nie zuvor gelangen essenzielle Prozesse wie Marktanalysen oder Werteprognosen einfacher und schneller. Zudem verbessern intelligente Algorithmen die Risikobewertungen bei Investitionen. Noch bedeutender ist der Einfluss in der Stadt- und Gebäudeplanung. Simulationen mit digitalen Zwillingen können Planungs- und Bauprozesse erheblich optimieren. Das bringt die Branche ihrem Nachhaltigkeitsziel näher.
Im Facility-Management verspricht die Technologie vor allem eines – Effizienz. Sie erkennt frühzeitig Wartungsbedarfe, optimiert Prozesse und kann dadurch langfristig Kosten senken. Makler:innen wiederum präsentieren ihren Kund:innen durch KI-Analysen maßgeschneiderte Immobilienangebote. Besonders in der Beratung von Mensch zu Mensch bleibt der persönliche Kontakt aber unverzichtbar. Empathie ist eine Schlüsselqualifikation. Heute. Und in der Zukunft.
Welche Branchen stehen im Fokus?
Besonders der Wohn- und Gewerbeimmobilienmarkt profitiert von der modernen Technologie. Werteentwicklungen lassen sich leichter prognostizieren und auch Risiken erkennt die KI sofort. Sogar die Bedürfnisse der Mieter:innen kann sie über Analyse besser erfassen.
PropTech-Unternehmen (Digitale Bewirtschaftung von Immobilien) können mithilfe der Technik die Digitalisierung vorantreiben. Langwierige Prozesse wie die Vertragsabwicklung finden automatisiert statt. Auch nachhaltiges Bauen gelingt mit KI leichter. Sie informiert über ressourcenschonende Materialien und die Energieeffizienz eines Gebäudes. Zudem ermöglicht KI die Konzeption nachhaltiger Wohnkonzepte.
Diese Skills lernst du an der Hochschule Fresenius im Studiengang Nachhaltige Immobilienwirtschaft:
Digital Business Management and Engineering (Masterstudiengang im Fernstudium)
Interessant: 54 % der befragten CEOs erwarten, dass der Einsatz von KI die Rentabilität ihres Unternehmens steigert.
Das zeigte der 28. CEO Survey-Report von PwC. Laut diesem nutzen viele Mitarbeiter:innen die Technologie bereits und arbeiten seitdem effizienter.
Potenzielle Berufe
Wie beeinflusst KI die Zukunft der Berufe?
Immer mehr digitale Geschäftsmodelle basieren auf KI-Technologien. Mit ihnen sagen Unternehmen Kundenverhalten vorher und können individuell abgestimmte Angebote erstellen. Hinzu kommen automatisierte Chatbots und Empfehlungssysteme, die das Nutzer:innen-Erlebnis bereichern.
Aber auch interne Prozesse unterliegen einem Wandel. KI stärkt die Innovationskraft und identifiziert ungeschönt wenig effektive Vorgänge. Geschulte Mitarbeiter:innen können anhand dieser reibungslose Geschäftsprozesse entwickeln. Die Datenanalyse dafür muss kein Mensch mehr übernehmen. Ein wichtiger Faktor des Wandels bleibt er dennoch. Denn auch die scheinbar zu allem fähige KI kann keine menschlichen Ideen ersetzen.
Welche Branchen stehen im Fokus?
Wie bereits erwähnt – die Koordinaten der E-Commerce-Branche verschieben sich momentan. Manche Expert:innen sprechen sogar von einer Revolution. Nie ließen sich Einkaufserlebnisse und Marketingkampagnen derart präzise personalisieren. Eine neue Ära bricht auch in der Finanzbranche an. Große Datenmengen sind leicht von der Maschine analysiert. Das ermöglicht risikoärmere Investitionsentscheidungen und verstärkt zudem die Cyber-Security. In der Industrie 4.0 und der Logistik steht eine stetige Prozessoptimierung im Fokus.
Diese Skills lernst du an der Hochschule Fresenius im Studiengang Digital Business Management and Engineering:
Ernährung und Fitness in der Prävention
Interessant: 64 % der Entscheider:innen sind überzeugt, dass KI das Gesundheitssystem grundlegend verändern wird.
Das zeigt ein Bericht von PwC zum Wandel der Gesundheitsbranche. Gleichzeitig prognostizieren Expert:innen, dass KI einen dreistelligen Milliardenbetrag einsparen könnte.
Potenzielle Berufe
Wie beeinflusst KI die Zukunft der Berufe?
Smartwatches, Apps oder smarte Heimtrainer – KI beeinflusst die Fitness-Branche schon heute. Wer früher händisch Trainings- und Ernährungspläne erstellte, kann diese Zeit nun komplett für den Kontakt mit Menschen nutzen. Echtzeitdaten ermöglichen individuelle Empfehlungen für ein gesundes Leben.
Das funktioniert nicht nur bei einzelnen Menschen. Auch das betriebliche Gesundheitsmanagement erlebt einen Aufschwung. Die Technologie kann schnell Risiken ausmachen und Präventionskonzepte vorschlagen. Für die Einschätzung dieser braucht es aber Expert:innen. Zudem ist besonders in der Gesundheitsbranche breites Wissen über Datenschutz gefragt. Und trotz aller Automatisierung bleibt auch die persönliche Betreuung essenziell. Insbesondere in der Ernährungs- und Gesundheitsberatung.
Welche Branchen stehen im Fokus?
Kaum ein Sektor wächst durch den Aufschwung der KI so sehr wie die Digital-Health-Branche. Schon jetzt landen beinahe täglich KI-gestützte Lösungen für die Prävention und Therapie auf dem Markt. Die sind auch für Unternehmen attraktiv. Mit individuellen Anwendungen beginnt eine neue Ära in der Gesundheitsvorsorge von Mitarbeiter:innen.
Fazit
Nur wenige Branchen werden sich der KI mittelfristig verweigern können. Zu lukrativ sind die Vorzüge der Technologie. Mit ihr geht aber auch ein enormer Wandel vieler Berufe einher. Ein Veränderungsprozess, auf den die Menschen vorbereitet werden müssen. Denn durch die KI entstehen regelmäßig neue Arbeitsweisen, Aufgaben und Berufe.
Die Hochschule Fresenius denkt die Entwicklung nicht nur mit, sie treibt sie voran. Unsere Expert:innen wissen, dass KI nie ohne den Menschen funktionieren kann. Den ethischen Grenzen, der Korrektheit oder der Fairness der Technik sollte niemand blindlings vertrauen. Die Hochschule Fresenius integriert KI deshalb in alle Studiengänge – und schult nebenbei die Soft Skills, mit denen jede und jeder KI-Pilot:in werden kann.
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