Du hast Fragen?
Wir nehmen uns gerne Zeit für dich und beantworten deine persönlichen Fragen rund um ein Studium bei der Hochschule Fresenius.
Manche unserer Studierenden antworten mit der Frage nach ihrem Studienort wie selbstverständlich mit „an der Fresenius-Uni“. Tatsächlich handelt es sich bei der Hochschule Fresenius um eine akkreditierte und staatlich anerkannte Hochschule, aber nicht um eine Universität. Trotzdem schließt du dein Studium bei uns mit dem Bachelor of Arts, Bachelor of Science oder Master of Arts bzw. Master of Science ab. Wenn wir aufklären, kommt oft die Frage auf, wo der Unterschied zwischen Hochschule und Universität ist. Diese Fragen möchten wir beantworten.
Jede Universität ist eine Hochschule, aber nicht jede Hochschule ist auch eine Universität. Universitäten haben ihren Schwerpunkt auf theoretische Ausbildung und wissenschaftliche Forschung gelegt. Außerdem haben sie das Recht, Doktortitel an promovierte Doktorand:innen zu verleihen.
Es gibt verschiedene Arten von Hochschulen, die keine Universitäten sind:
Zusätzlich zu den Hochschulen gibt es Berufsakademien, die duale Studiengänge anbieten und Ausbildung mit Berufspraxis und akademischer Lehre verzahnen.
Gut zu wissen: Es gibt in Deutschland einige wenige private Hochschulen, die ein Promotionsrecht besitzen, darunter die Sigmund Freud Privat-Universität in Berlin. Die meisten privaten Hochschulen haben dieses Recht allerdings nicht.
Nicht nur die Angebote selbst, sondern auch die Schwerpunktmöglichkeiten und Ausrichtungen unterscheiden sich. Studierst du an einer Universität, liegt der Fokus klar auf wissenschaftlichem Arbeiten. Die Lehre ist analytisch und theoretisch aufgebaut, du eignest dir wissenschaftliche Methoden während deines Studiums an.
An der Hochschule wird praxisorientierter gearbeitet und du lernst schon während des Studiums relevante Fähigkeiten für deinen späteren Beruf kennen. Praktische Anwendungen, Projekte und Praxisseminare sind hier an der Tagesordnung. Private Hochschulen wie die Hochschule Fresenius kooperieren mit Industrie und Wirtschaft, um dich von Anfang an früh ins Berufsleben einzuführen.
Die Art, wie du dein Studium erlebst und wie gelehrt wird, hängt ebenfalls von der Unterscheidung zwischen Universität und Hochschule ab. Studierst du an einer Universität, trägst du mehr Eigenverantwortung bei der Gestaltung deines Studiums. Du wählst deine Vorlesungen und Seminare individuell und aufgrund der großen Studiengruppen fällt es oft gar nicht auf, wenn du eine Downphase hast und seit Wochen nicht mehr erscheinst.
An Hochschulen bekommst du eine individuellere Betreuung und hast in den meisten Fällen einen klar strukturierten Stundenplan. Du hast zwar auch die Möglichkeit, Seminare zu belegen und Masterclasses zu absolvieren, dein Grundstudium ist aber nach einer klaren Struktur aufgebaut.
Hinzu kommen kleine Lerngruppen. An den Campuseinheiten der Hochschule Fresenius legen wir viel Wert darauf, unsere Studierenden persönlich zu kennen und auf sie eingehen zu können. Nur so können wir gewährleisten, dass wir dir während der gesamten Studienphase mit Rat und Tat zur Seite stehen.
An Universitäten wird in der Regel die allgemeine Hochschulreife (Abitur) als Zugangsvoraussetzung genannt. Für manche Studiengänge, wie z. B. Medizin, benötigst du außerdem einen bestimmten Notendurchschnitt. Dieser Numerus Clausus (NC) entscheidet mit darüber, wie viele Chancen du auf den Studienplatz hast.
Je nach Hochschule gibt es die Möglichkeit, auch ohne Abitur zu studieren. Die Fachhochschulreife ist eine klassische Alternative für den Zugang, aber auch Berufsausbildungen und Berufserfahrungen ermöglichen dir ein Studium. An der Hochschule Fresenius triffst du auf viele Studierende ohne Abitur und NC, die trotzdem genauso engagiert lernen und die Chance auf einen akademischen Abschluss verdient haben.
Universitäten bieten dir ein breites Spektrum an Studiengängen, allerdings bietet nicht jede Uni alles an. Exklusive Fächer wie Pharmazie, Jura oder Medizin kannst du nur an einer Universität studieren. Bekommst du in diesen Fächern keinen Studienplatz, kannst du an der Hochschule Fresenius beispielsweise kein Medizinstudium, aber beliebte Alternativen wie Psychologie (B.Sc.) studieren.
An Hochschulen ist das Angebot begrenzter, besonders wenn es um technische Studiengänge und Ingenieurwissenschaften geht. Du kannst vorab vergleichen, welche Hochschule das von dir angestrebte Studium anbietet. Die Abschlüsse sind Bachelor und Master, sowohl an der Uni als auch an der Hochschule.
Studierst du an einer Universität, bereitest du dich auf Forschungstätigkeiten und klassische, akademische Karrieren vor. Du kannst Ärzt:in werden, Rechtsanwält:in, Richter:in, Ingenieur:in und vieles mehr. Während des Universitätsstudiums spielt die Wirtschaft eine untergeordnete Rolle, sie kommt nach der Wissenschaft.
Der Abschluss an einer Universität eröffnet dir den Zugang zu einer akademischen Laufbahn, einer hohen Position in Lehre und Forschung sowie zu allen Berufen, für die du eine wissenschaftliche Qualifikation benötigst.
An der Hochschule lernst du praxisnah und bereitest dich auf konkrete Berufsbilder im Wirtschaftskontext vor. Absolvent:innen sind für spezielle Aufgaben in Unternehmen oft direkt nach Studienabschluss „verwendbar“. Das Ziel bei einem Hochschulstudium besteht bei den meisten Studierenden darin, schnell in den Beruf einsteigen zu können und Karriere zu machen.
Sowohl ein Universitätsabschluss als auch der Titel an einer Hochschule verbessern deine Gehaltschancen und die Möglichkeit, in Führungspositionen tätig zu werden. Mit einem Master bist du noch besser bedient als mit einem Bachelor.
Öffentliche Fachhochschulen und Universitäten werden großteils staatlich finanziert. Etwa 90 Prozent der gesamten nötigen Gelder kommen aus öffentlicher Hand, 75 Prozent davon werden von den Bundesländern gestellt. Der Bund unterstützt außerdem Bauinvestitionen und Forschungsprojekte. Der restliche Teil wird von Drittmitteln wie Sponsoring, Studienbeiträgen oder Spenden und Auftragsforschung finanziert.
Für Studierende fallen an staatlichen Hochschulen und Universitäten mehrheitlich keine oder nur geringere Studiengebühren an.
Private Hochschulen finanzieren sich über Studiengebühren. Solche Gebühren variieren abhängig vom Studiengang und werden bei uns beispielsweise monatlich gezahlt. Realistisch sind Beträge von 3.000 bis 10.000 € und mehr pro Semester. Das klingt viel, ist aber für die meisten Studierenden ein gut angelegter Betrag, da sie in die eigene Zukunft investieren.
An einer staatlich anerkannten, privaten Hochschule bekommst du bei geringem Eigeneinkommen BAföG, wenn du dazu berechtigt bist. Der Staat unterstützt deine Studienambitionen somit sowohl an der privaten Hochschule als auch an Universitäten.
Teilweise finanzieren sich private Hochschulen aber auch durch wirtschaftliche Tätigkeiten und Sponsoring, öffentliche Drittmittel spielen eine untergeordnete Rolle. Zur Deckung der Finanzierung bieten Privathochschulen verschiedene Finanzierungsmodelle wie Stipendien, Studienkredite, den „umgekehrten Generationenvertrag“ und Bildungsfonds an.
Durch die Einnahmen der privaten Hochschulen erlebst du hier oft die modernere und bessere Ausstattung. Kleinere Gruppen und optimierte Betreuungsverhältnisse lassen sich nur durch die Einnahmen refinanzieren. Öffentliche Hochschulen sind auf staatliche Mittel angewiesen und haben gleichzeitig die größere Studierendenschaft. Das bedeutet auch, dass 300 Studierende in nur einem Kurs keine Seltenheit darstellen.
Die Entscheidung zwischen Hochschule und Universität hängt von deinen persönlichen Interessen, Lernpräferenzen und beruflichen Zielen ab. Möchtest du eher theoretisch und forschungsorientiert lernen und hast zusätzlich die Allgemeine Hochschulreife, kann ein Universitätsstudium die bessere Wahl sein. Du erhältst während deines Studiums umfassende Forschungskompetenzen.
Möchtest du anwendungsorientiert lernen oder suchst nach einem Studienplatz ohne NC und teilweise sogar ohne Abitur, bist du an Hochschulen oder an einer privaten Hochschule besser aufgehoben. Du hast eine kleinere Gruppe an Mitstudierenden, mehr Struktur, kannst oft berufsbegleitend studieren und hast sogar noch im höheren Alter die Chance, eine akademische Laufbahn einzuschlagen.
Was genau zu dir passt, hängt also von dir selbst ab. Manchmal ist die private Hochschule aber auch die erste Wahl, weil du die Notenansprüche der Universität nicht erfüllst oder dich andere Gründe am Universitätsstudium hindern.
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