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Wir nehmen uns gerne Zeit für dich und beantworten deine persönlichen Fragen rund um ein Studium bei der Hochschule Fresenius.
Die Hausarbeit ist eine der klassischen Prüfungsformen, mit denen du dein bisher erworbenes Wissen unter Beweis stellen kannst. Hier zeigst du, dass du wissenschaftlich arbeiten kannst, und bearbeitest ein eigenes Thema selbstständig und nach formalen Standards. Die erste Hausarbeit ist für viele Studierende ein Angstthema, denn die Furcht, etwas falsch zu machen, ist groß. Die gute Nachricht für dich ist, dass du mit ein bisschen Vorbereitung und Grundlagenwissen die besten Grundlagen an der Hand hast, um durchzustarten. Erfahre jetzt, wie du deine erste Hausarbeit erfolgreich abschließt und keine Angst mehr haben musst.
„Muss das sein?“ ist eine typische Frage, die sich Studierende denken, wenn die erste Hausarbeit gefordert ist. Abhängig von deinem gewählten Fach wirst du mit dieser Prüfungsform früher oder später in Kontakt kommen, und das ist auch gut so!
Du lernst beim Verfassen einer Hausarbeit bereits die wichtigsten Grundlagen für deine spätere Thesis. Zwar ist die Hausarbeit von ihrem Wert nicht so bedeutend wie die Bachelorarbeit, sie lehrt dich aber wissenschaftliches Arbeiten und korrektes Zitieren.
Für deine Dozierenden sind Hausarbeiten eine zuverlässige und beliebte Methode, um deine Wissenslücken aufzudecken und deine Fähigkeiten zu beurteilen. Jetzt kannst du dir noch Fehler erlauben und hast die Chance, aus ihnen zu lernen. Wenn du bei der Bachelorarbeit nicht korrekt zitierst oder dich bei der Bearbeitung deiner Frage in Worthülsen verlierst, wird es kritischer.
Es ist so weit, du musst dein Wissen in einer Hausarbeit unter Beweis stellen und weißt im Moment nicht, wie du anfangen sollst. Damit befindest du dich am gleichen Punkt wie viele andere Studierende auch. Bevor du panisch in der Bibliothek alle möglichen Werke zusammensuchst, mach dir erst einmal Gedanken über die Basis.
Was ist deine Fragestellung und welches Thema möchtest du gern entwickeln? Gab es während des letzten Semesters ein Thema, das dir nicht mehr aus dem Kopf geht? Hat ein Dozent oder eine Dozierende über etwas gesprochen, wozu du eigentlich gern mehr gewusst hättest? Wenn du Spaß am Thema hast, fällt dir die Erstellung deiner Hausarbeit leichter und du hast Freude am Schreiben.
Ob du deine Frage selbst entwickelst oder sie vorgegeben ist, hängt vom Studiengang und von deinen Dozierenden ab. Hast du eine Frage gestellt bekommen, sparst du dir die Fragensuche. Du hast allerdings den Nachteil, dass dich das Thema vielleicht nicht interessiert. Als gute:r Wissenschaftler:in wirst du trotzdem in der Lage sein, deine Frage zu beantworten.
Erstellst du die Frage selbst, beachte bitte, dass sie nicht zu großzügig gefasst sein darf. Du solltest dich außerdem immer auf einen speziellen Schwerpunkt fokussieren, um die Antwort leichter zu machen.
Gute Frage: Welchen Einfluss hat digitales Marketing auf die Werbebudgets in KMUs?
Schlechte Frage: Wie wichtig ist digitales Marketing?
Gut recherchiert ist halb getippt. Bevor du in die Tasten haust, findest du durch deine Literaturrecherche heraus, welches Wissen bereits existiert. Gibt es umstrittene Studien oder Themen? Existieren wichtige Standardwerke, mit denen du dich beschäftigen musst?
Du musst dir nicht jedes Paper durchlesen, sondern erst einmal nur querlesen, um dir die wichtigsten Stichpunkte herauszusuchen.
Tipp: Hier kann dir KI nützlich sein. Lass dir von künstlicher Intelligenz Unterlagen und Dokumente zusammenfassen, sodass du einen groben Eindruck gewinnst.
KI ist auch ein praktischer Helfer bei der Quellensuche, ersetzt aber nicht die Klassiker wie den Bibliothekskatalog oder Google Scholar.
Schau dir bei jeder interessant scheinenden Quelle die Herkunft an:
Wenn du die wichtigsten Expert:innen und Veröffentlichungen kennst, kannst du dein Thema endgültig festlegen. Manchmal ergibt die Recherche Änderungsbedarf, wenn es zu der von dir entwickelten Fragestellung nicht genug Input gibt. Dann kannst du deine Frage noch einmal anpassen, damit du dich auf genug Fachliteratur stützen kannst.
Die Hausarbeit ist nicht die einzige Herausforderung im Studium, du hast nebenbei weiterhin Vorlesungen, Projekte, Blockseminare und sogar Klausuren. Wenn du dann noch nebenbei in die Heimat oder in den Urlaub fahren willst, wird es eng.
Schaffe dir daher den Raum, damit du ausreichend Zeit für deine Hausarbeit hast. Es gibt keine Faustregel, wie lange die Erstellung dauert. Schnellschreiber sind in wenigen Tagen mit allem fertig, manche Studierende benötigen mehrere Wochen. Du solltest dir lieber etwas mehr Zeit einplanen, damit du hinterher noch korrigieren und optimieren kannst.
Tipp: Wenn du loslegst, bleib am Ball. Es ist keine gute Idee, die Recherchen anzufangen, dann vier Wochen in Urlaub zu fahren und später weiterzumachen. Bist du wieder zurück, hast du die Hälfte schon wieder vergessen.
Es reizt, die ersten Gedanken direkt niederzuschreiben und dann mal zu schauen, was herauskommt. Was bei einem Aufsatz funktioniert, ist bei der Hausarbeit vergebene Zeit. Du solltest dir vorher eine Gliederung erstellen und dich dann Stück für Stück an ihr entlangarbeiten. Damit schaffst du einen roten Faden und verzettelst dich weniger schnell. Im Schreibfluss kannst du einzelne Elemente immer noch ändern, solange das Hauptgerüst steht.
Du hast deine Quellen schon ganz zu Beginn recherchiert und jetzt prüfst du, was du wirklich benötigst. Deine Frage ist dabei auch dein Fokus. Haben einige deiner gesammelten Quellen kaum etwas mit deinem Thema zu tun, streiche sie von der Liste. Du benötigst bei deiner Hausarbeit kein ellenlanges Literaturverzeichnis, sondern gute Quellen.
Wenn du eine Quelle studierst, mache dir Notizen, die du später noch verstehst. Ein oder zwei Worte reichen da meist nicht, weil du schnell den Überblick verlierst und nicht mehr weißt, was du eigentlich gemeint hast. Du musst während der Schreibphase in der Lage sein, mit Blick auf deine Notizen Wissen aus deinen Gedanken wieder abzurufen und zu erkennen, was du eigentlich zitieren wolltest.
Nachdem du die Vorarbeit erledigt hast, füllst du deine Gliederung mit Text. Am Anfang erstellst du erst einmal die Rohfassung, fürs Korrekturlesen ist später noch Zeit. Bleib nicht an jedem Satz hängen, um die bestmögliche Ausdrucksform zu wählen, sondern schreibe erst einmal runter.
Nachher wirst du den Feinschliff vornehmen und ungeschickte Formulierungen ausbessern. Deutlich wichtiger ist es, dass du dich an deinen roten Faden hältst und nicht von einem Thema zum nächsten Thema springst.
Stockst du unterwegs und kommst Punkt für Punkt nicht mehr weiter, überspringe die schwierigen Abschnitte und mache woanders weiter. Wenn du später alle Punkte deiner Gliederung betextet hast, beginnt die Korrekturarbeit. Jetzt liest du dir alles noch einmal durch, optimierst, streichst und ergänzt, bis du zufrieden bist.
Wird dir ein Plagiat nachgewiesen, kann das erhebliche Folgen bis hin zur Exmatrikulation haben. Die meisten Studierenden wollen nicht täuschen, sondern vergessen eine Fußnote oder eine Quellenangabe. Bei der Hausarbeit kannst du das gegenüber deinen Profs und Dozierenden womöglich noch rechtfertigen, bei deiner Bachelorarbeit kann dich das dein Studium kosten.
Dozierende arbeiten mit Plagiatsoftware, um jedes Werk auf Authentizität zu prüfen. Solche Software, wie z. B. „Justdone“, „Grammarly“, „Turnitin“ oder „PlagAware“ kannst du auch selbst (oft kostenlos) verwenden, um deine eigene Arbeit zu prüfen. Mittlerweile haben viele dieser Softwares gleich noch einen KI-Detektor mit an Bord, denn auch KI-generierte Hausarbeiten sind in aller Regel tabu.
Wenn du bis hierhin gekommen bist, ist deine Hausarbeit (fast) fertig. Jetzt liest du noch einmal von Anfang bis Ende jeden Satz durch und prüfst auf Rechtschreibfehler, Flüchtigkeitsfehler und falsch gesetzte Kommata. Fällt es dir schwer, deine eigenen Texte zu scannen, bitte eine:n Kommiliton:in darum. Ihr könnt einander unterstützen, denn manchmal sehen fremde Augen einfach mehr.
Ein letzter Check dient den formalen Vorgaben und Layoutvorgaben deiner Hochschule. Manchmal ist eine bestimmte Schriftart gewünscht, manchmal benötigst du eine bestimmte Zitierweise. Wenn du alles abgehakt und erfüllt hast, druck die Arbeit aus, hefte sie in einem Klarsichtordner ab und lege sie zur Seite. Gib sie spätestens zum Stichtag bei deinen Dozierenden oder im Prüfungsamt ab und dann hast du es geschafft.
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