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Wir nehmen uns gerne Zeit für dich und beantworten deine persönlichen Fragen rund um ein Studium bei der Hochschule Fresenius.
Kaum eine Phase ist so anspruchsvoll wie die Prüfungsphase im Studium. Der Stress ist auf dem gesamten Campus spürbar, viele Studierende sind gereizt, haben dicke Ringe unter den Augen und benötigen dringend eine Pause. Der menschliche Körper kann Stress kompensieren, leidet aber körperlich und mental darunter. Genau das kannst du dir während der Prüfungsphase nicht leisten, du benötigst all deine Kraft, um gute Resultate zu erzielen. Wir verraten dir sieben Tipps, wie du während der heißen Phase im Studium deine innere Balance bewahrst.
Eine der besten Methoden, um Stress zu vermeiden, ist ein klarer Plan. Wenn du keine Struktur hast, stolperst du von Klausur zu Klausur und verlierst wertvolle Zeit. Du lernst mal hier, mal da und bringst nichts so richtig zu Ende. Bevor du überhaupt mit dem Lernen beginnst, setze dich hin und erstelle einen Plan für all deine Prüfungen.
Bleib dabei realistisch und überschätze nicht, was du täglich leisten kannst. Du bist mit mehreren kürzeren Lerneinheiten erfolgreicher als mit einem Marathon ohne Ende.
Es kann helfen, große Themenblöcke in kleine Einheiten zu zerlegen. Du bekommst damit immer wieder Motivationsschübe, wenn du etwas geschafft hast und abhaken kannst. Praktische Tools sind Kalender-Apps oder analoge Planer, die dir deine „To-dos“ übersichtlich präsentieren.
Wenn du einfach drauflos paukst, ohne eine Lerntechnik zu nutzen, kostet das unnötige Energie. Es gibt effektive Lerntechniken wie die Pomodoro-Methode, Karteikarten oder Mindmaps, die deine Ziele erreichbar machen. Mit klaren Methoden gehst du fokussierter ans Werk und kannst Inhalte besser behalten.
Hier eine kleine Übersicht bewährter Techniken, die sich lohnen:
Teste am besten verschiedene Techniken und finde eine, die zu dir passt. Dein Gehirn ist leistungsstärker, wenn du es mit der richtigen Methode fütterst.
Stundenlanges Bücherwälzen macht dich nicht schlauer, sondern stumpf. Dein Körper benötigt Bewegung, um dein Gehirn wieder mit Sauerstoff zu versorgen. Plane daher selbst in stressigen Klausurenphasen feste Pausen ein, in denen du dich bewegst. Oft reicht schon ein kurzer Spaziergang oder zehn Minuten Yoga, um die Konzentration zurückzuholen.
Anfangs fühlt es sich so an, als ob du wertvolle Lernzeit verschwendest, aber das Gegenteil ist der Fall. Pausen gehören genauso zum Lernen wie die Wiederholung von Inhalten. In den Unterbrechungen ist dein Gehirn weiterhin aktiv, sortiert die neuen Informationen und speichert sie ab. Nur so hast du wieder Platz für Neues. Am Ende führen regelmäßige Pausen dazu, dass du deine Produktivität steigerst und mehr lernst.
Stress entsteht nicht nur durch zu viel Arbeit, sondern auch durch das Streben nach Perfektion. Entspannungstechniken helfen dir, deinen Kopf freizubekommen und dich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Du kannst Atemübungen, Meditationen oder progressive Muskelentspannung nach Jakobson leicht in deinen Alltag integrieren, ohne Zeit zu verlieren. Schon fünf Minuten konzentriertes Atmen helfen dir im Lernchaos, Ruhe in den Körper zu bringen.
Wenn du achtsam bist, bleibst du im Moment. Das ist während der Prüfungsphasen besonders wichtig, weil dich Versagens- und Zukunftsängste lähmen können. Dein Fokus bleibt auf der aktuellen Situation, was morgen kommt, interessiert noch nicht.
Durch Achtsamkeitstraining kannst du Nervosität reduzieren und gleichzeitig für mehr Gelassenheit sorgen. Viele Studierende nutzen Achtsamkeit, um ihre Prüfungsängste in den Griff zu bekommen und klarer zu fokussieren.
Wer benötigt Schlaf, wenn er für die Prüfung lernen muss? Du! Wenn du nicht genug schläfst, kann dich das deine Zensuren kosten. Im Schlaf arbeitet dein Gehirn weiter und speichert die gelernten Inhalte ab. Bleibst du zu lange wach oder schläfst nur wenige Stunden pro Nacht, rutschen wichtige Inhalte durch und du verlierst deine Konzentration.
Genauso wichtig sind Ernährung und Hydration. Beim Lernen kannst du schon mal ins Studierendenfutter greifen oder Nüsse snacken, Chips und Energydrinks solltest du aber vermeiden. Ausgewogene Mahlzeiten mit Obst, Gemüse, Vollkorn und Eiweiß halten deinen Blutzuckerspiegel stabil und sorgen dafür, dass du nicht vom Essen müde wirst. Wenn du deine Konzentration verlierst oder unter Kopfschmerzen leidest, gönn dir ein Glas Wasser mit ein paar Spritzern Zitrone. Dehydration schadet deinem Körper und deinem Geist.
Während des ganzen Studiums und vor allem während der Prüfungsphase spielt deine innere Einstellung eine wichtige Rolle. Wenn du von Anfang an negativ denkst und nicht an deinen Erfolg glaubst, blockierst du dich selbst.
Du benötigst ein positives Mindset und den Glauben an dich selbst, um weiterzukommen. Fällst du tatsächlich bei einer Prüfung durchfällst, ist das weder eine Schande noch ein Grund zur Scham. Die Wahrscheinlichkeit für ein Versagen ist aber höher, wenn du nicht an dich selbst glaubst. Manchmal versagst du nicht aus mangelndem Wissen, sondern aufgrund einer selbsterfüllenden Prophezeiung.
Es geht nicht darum, dass du dir selbst etwas vormachst. Stattdessen solltest du deine eigenen Fortschritte sehen und anerkennen. Hast du einen kleinen Erfolg erzielt, freu dich darüber. Jede erfüllte Aufgabe und jedes gelernte Kapitel sind Gründe, dich selbst zu loben. Mit dieser positiven Haltung gehst du entspannter in die Prüfungssituation und vermeidest den typischen Stresskreislauf.
Ein Tipp: Schreibe dir morgens drei Dinge auf, die du am Vortag gut gemacht hast. Du trainierst damit deinen Blick fürs Positive und stärkst das Vertrauen in deine Fähigkeiten.
Manchmal reicht Selbstorganisation trotz aller Bemühungen nicht aus. Wenn der Druck zu groß wird, solltest du dir Hilfe suchen. Das kann ein Gespräch mit Freund:innen oder Kommiliton:innen sein, aber auch professionelle Unterstützung. Viele Hochschulen, wie die Hochschule Fresenius, bieten psychosoziale Beratungsstellen an. Sie helfen dir, Strategien gegen Stress und Prüfungsangst zu entwickeln.
Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn du Hilfe annimmst. Stattdessen zeigst du damit, dass du Selbstverantwortung übernimmst und Probleme erkennen und beheben kannst. Viele Studierende struggeln während ihrer Klausurenphasen oder auch schon davor. Manche sprechen offen darüber und sind in der Lage, sich Hilfe zu suchen, andere schweigen.
Die Prüfungszeit deines Studiums ist herausfordernd und Versagensängste sind an der Tagesordnung. Obwohl du die letzten Kapitel verinnerlicht hast, geht spätestens in der Prüfungssituation der Puls hoch. Durch die lange Phase reißt der Stress kaum ab und du fühlst dich durchgehend unter Strom.
Nutze die obigen sieben Tipps, um Gelassenheit zu bewahren. Du wirst zwar trotzdem ein straffes Pensum haben und an manchem Tag todmüde ins Bett fallen, doch richtig angewandt kommst du mit unseren Tricks besser durch die anstrengende Zeit.
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