Du hast Fragen?
Wir nehmen uns gerne Zeit für dich und beantworten deine persönlichen Fragen rund um ein Studium bei der Hochschule Fresenius.
Hast du dich für eine Workation im Studium entschieden, hast du jede Menge zu tun. Meist arbeitest du in einem fernen Land, studierst nebenbei online und möchtest auch noch etwas von der Welt kennenlernen. Ohne ein passendes Zeitmanagement kommst du schnell ins Trudeln. Noch komplizierter wird es, wenn du in Präsenz online studierst und auch noch eine Zeitverschiebung dazwischenkommt. Erfahre bei uns, wie du deine Work-Life-Study-Balance gestaltest und noch Chancen auf Freizeiterlebnisse hast!
Wir haben schon eine Menge Studierende erlebt, die die Ansprüche einer Workation unterschätzt haben. Reisen, Geld verdienen und studieren klingt doch nach Selbstläufer, und zu Hause macht man es ja meist nicht anders. Die Dreifachbelastung bringt allerdings nicht zu unterschätzende Herausforderungen mit sich.
Darunter fallen:
Eine schlechte Balance sorgt für Stress, mangelnde Motivation und im Worst-Case sogar für schlechte Studienleistungen oder mentale Probleme. Deswegen solltest du dir schon vorher die Frage stellen, wie du deine Dreifachbelastung erholsam und umsetzbar gestaltest.
Ein gutes Zeitmanagement erleichtert deine Workation enorm. Wenn du genau weißt, wie viele Stunden du pro Aufgabe hast, verhinderst du Einschränkungen in einem der drei Bereiche. Nutze die Eisenhower-Strategie oder ein vergleichbares System und setze dir Prioritäten:
Auch deinen Tagesablauf solltest du in feste Blöcke unterteilen und dir dabei genug Zeit für dich und Pausen nehmen. So könnte das bei einem Fernstudium aussehen:
Studierst du in Präsenz (Online-Campus), baust du den Rest deines Tages um die Studienzeiten herum auf. Achte darauf, dass deine Freizeit nicht zu kurz kommt, denn das hält die Motivation aufrecht.
Umgang mit Zeitverschiebungen: Wenn du in einer anderen Zeitzone studierst, benötigst du feste Zeitslots für Online-Vorlesungen. Gib deinem Körper danach immer eine Pause, damit er regenerieren kann.
Ohne eine feste Struktur mit Routinen verschwimmen die Grenzen zwischen privaten, beruflichen und studentischen Aktivitäten und führen zu Überarbeitung.
Eine gute Basis ist die Einrichtung fester Arbeits- und Lernorte. Je nach Unterkunft kannst du das in deinem Zimmer machen, aber auch in einem ruhigen Café oder in einer Bibliothek. Vielerorts findest du Co-Working-Spaces, wo du dir unkompliziert einen Platz reservieren kannst. Dein Gehirn bekommt durch einen festen Arbeitsplatz das passende Signal, wenn Lernen oder Arbeiten auf dem Programm steht.
Als nächste Basis benötigst du Routinen, denn auch damit gibst du deinem Gehirn die Richtung vor. So könnte das aussehen:
Dein Gehirn gewöhnt sich an feste Strukturen und schaltet irgendwann automatisch in den entsprechenden Modus um.
Tipp: Ein Wochenplan kann dir dabei helfen, die Gesamtbelastung zu sehen und Engpässe zu entdecken. Setze dir am Sonntag deine Ziele für Studium, Arbeit und Freizeit. Verteile die Aufgaben so, dass du immer auch Platz für ein unvorhergesehenes Ereignis hast.
Eine der größten Herausforderungen ist das Thema Selbstdisziplin auf einer Workation. Du bist an einem Ort, den andere als Urlaubsziel definieren würden, und theoretisch könntest du den ganzen Tag am Strand oder an Sehenswürdigkeiten verbringen. Trotzdem darfst du Studium und Arbeit nicht aus den Augen verlieren. Halte dir daher immer vor Augen, warum du deine Workation machst und was deine Ziele sind.
Durch feste Routinen schaffst du es, die Sehnsucht nach Abenteuern und Erlebnissen zu verdrängen, während du lernst und dich weiterentwickelst. Planst du geschickt, bleibt genug Zeit, die Welt kennenzulernen.
Beim Lernen selbst solltest du alle Arten der Ablenkung minimieren. Nutze Noise-Cancelling-Kopfhörer, damit du das Rauschen des Meeres beim Lernen im Strandkaffee nicht hörst. Lasse Social Media beiseite und schließe alle Tabs in deinem Laptop, die du gerade nicht benötigst.
Tipp: Schaffe dir einen Anreiz! Wenn du ein Modul abgeschlossen hast, gönnst du dir einen freien Tag am Beach oder unternimmst einen ganz besonderen Ausflug an ein Traumziel.
Eine Workation im Studium kann anstrengender sein, als es auf Social-Media-Bildern wirkt. Unsere Studierenden berichten immer wieder davon, dass sie die Herausforderungen unterschätzt haben. Am Ende sind sie aber doch ausnahmslos glücklich, dass sie sich für den Weg entschieden haben. Wichtig ist, dass du dich nicht überforderst, aber auch nichts schleifen lässt.
Körper und Geist müssen in Balance bleiben, damit du die Ansprüche von Studium und eventuell Job unter einen Hut bekommst.
Diese vier Faktoren gehören dazu:
Zettel und Stift reichen theoretisch, um dir deine Tagespläne zu gestalten. Einfacher geht es mit Planungstools, wenn du deine Work-Life-Study-Balance im Blick behalten möchtest.
Such dir die besten Apps aus und bau dir eine Study-Work-Routine auf, die genug „Life“ beinhaltet. Viele unserer Studierenden empfinden vor allem die Anfangszeit als schwierig. Du musst deine Routine erst finden, dich mit einer neuen Umgebung vertraut machen und bist noch ziemlich auf dich allein gestellt. Oft kommt das Heimweh während dieser Zeit besonders schnell und du fragst dich, ob die Entscheidung richtig war.
In dieser Situation solltest du nicht alleinbleiben, sondern aktiv nach Kontakten vor Ort suchen und mit der Heimat in Verbindung bleiben. Den meisten Studierenden geht es bei ihrer ersten Workation so, und am Ende wollen sie die Zeit nicht mehr missen.
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