Du hast Fragen?
Wir nehmen uns gerne Zeit für dich und beantworten deine persönlichen Fragen rund um ein Studium bei der Hochschule Fresenius.
Laptop, Tablet und Smartphone sind heutzutage obligatorisch, wenn es ums Lernen geht. Studierst du an einer modernen Hochschule, findest du online zahlreiche Lernmöglichkeiten. Was praktisch und effizient ist, bringt für deine Augen und deinen Körper Herausforderungen mit sich. Zu viel Bildschirm kann nicht nur die Augen austrocknen, sondern auch zu anderen Beschwerden führen. Mit Digital Detox verhinderst du, dass du dich selbst überforderst und auch mental deine Stärke verlierst. Es reichen kurze Pausen, um mental und körperlich fit zu bleiben.
Wer ständig erreichbar ist, setzt sich permanent unter Druck. Hier ein Blick in die Lerngruppe bei WhatsApp, da noch einen neuen Artikel zu einem studiennahen Thema lesen und dann ist da noch Social Media. Deine Bildschirmzeit schnellt oft nach oben, ohne dass du es bemerkst. Vor allem Smartphones sind der tägliche Begleiter zahlreicher Studierender und sorgen für ein permanentes Gefühl der Erreichbarkeit.
Du nutzt Lern-Apps, chattest mit Freund:innen und bekommst Push-Nachrichten bei jeder neuen Information in deinem Feed. Das stresst dich und kann dazu führen, dass deine Konzentrationsfähigkeit nachlässt.
Smartphones und permanente Erreichbarkeit führen dazu, dass du dauerhaft im Multitasking-Modus bist. Einerseits willst du gerade lernen, dann möchtest du aber auch schnell die Frage deiner Mitstudierenden in der Gruppe beantworten und wissen, wer dein neuestes Posting bei Instagram kommentiert hat. Im Worst-Case geht dir die Fähigkeit verloren, dich auf eine einzelne Aufgabe zu konzentrieren.
Wenn es dir gelingt, dein Handy beim Lernen in den Flugmodus zu verbannen und dich ohne digitale Informationen zu beschäftigen, bist du auf einem guten Weg. Viele Studierende leiden aber mit der Zeit unter FOMO (Fear of missing out), und dieses Problem kann dich emotional ins Chaos stürzen.
FOMO bedeutet, Angst zu haben, soziale Aktivitäten, Erlebnisse und Informationen zu verpassen, an denen deine Mitstudierenden und dein soziales Umfeld teilnehmen.
Anzeichen, dass du unter FOMO leiden könntest, sind:
Erkennst du dich in einer oder mehreren dieser Aussagen wieder, könntest du unter FOMO leiden. Damit bist du kein Einzelfall, denn die permanente Präsenz von sozialen Medien, digitalen Informationen und mangelnden sozialen Verbindungen im Alltag macht immer mehr Menschen anfällig für FOMO.
Hast du das Gefühl, nicht mehr weiterzuwissen, nimm Hilfe an. Deine Studienberatung ist der erste Anlaufpunkt für Probleme, auch wenn sie nichts mit dem Studium direkt zu tun haben. Hängst du zwar zu viel am Handy, kommst aber auch mit Zwangspausen klar, kannst du selbst einiges für dich tun. Digital Detox ist die beste Methode, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen und die Flut der digitalen Reize zu stoppen.
Anfangs mag es komisch wirken, nicht bei jeder Nachricht direkt zum Handy zu greifen. Langfristig erarbeitest du dir so aber spürbare Vorteile:
Du musst nicht vollständig auf dein Handy verzichten, sondern regelmäßige und gezielte Pausen einbauen. Lege fest, zu welchen Zeiten du offline bleiben möchtest, und lass das Handy dann auch gezielt liegen. Gleiches gilt für Laptop und Tablet. Anstatt ausschließlich mit digitalen Tools zu lernen oder ChatGPT nach dem nächsten Tipp für die Hausarbeit zu fragen, geh einfach mal wieder in die Bibliothek. Dort findest du viel Lehrmaterial, häufig guten Kaffee und Kommiliton:innen für einen spannenden Austausch. Auch das gehört zum Digital Detox dazu.

Wo fängt man an und wo hört man auf? Das Handy einfach nur im Wohnheim zu lassen, wenn du zum Campus fährst, ergibt keinen Sinn. Digitale Hilfsmittel sind heute Standard und äußerst praktisch. Viel wichtiger ist es, dass du deine eigenen Bildschirmgewohnheiten analysierst und dir aufschreibst, wo du „zu viel“ digital unterwegs bist.
Surfst du jeden Abend noch eine Stunde auf YouTube oder betreibst Doomscrolling bei TikTok? Hier kannst du ansetzen und dir gezielt eine Stunde ohne digitale Geräte vor dem Einschlafen verordnen. Digital Detox erfordert, dass du gezielt Abstand nimmst und deine Gewohnheiten genau überprüfst.
Niemand wird dir ernsthaft böse sein, wenn du eine Nachricht nicht sofort beantwortest. Hast du Angst, etwas wirklich Wichtiges zu verpassen, kannst du für einzelne Personen gesonderte Berechtigungen erteilen.
Auch wenn dein Handy stummgeschaltet ist, können diese Personen dich erreichen. Das ist praktisch, wenn du dir Sorgen um die Gesundheit deiner Eltern machst oder wenn du einen wichtigen Rückruf wegen eines Praktikums erwartest. Der Rest deiner Nachrichten und Anrufe bleibt stumm und du verpasst die wirklich wichtigen Dinge trotzdem nicht.
Einerseits wird alles digitaler und auch am Campus kannst du auf viele Inhalte nur am PC zugreifen, andererseits scheint Digital Detox immer wichtiger. Beides lässt sich miteinander vereinen, indem du nicht komplett verzichtest, sondern auf Digital Flexitox setzt.
Das ist praktisch, wenn du Handy und Co. zum Lernen benötigst, aber trotzdem weniger Inhalte konsumieren möchtest. Du könntest es dir zur Regel machen, während der Lernzeiten nur auf themenspezifische Fragen in der Gruppe zu antworten und private Nachrichten erst später zu lesen und zu beantworten.
Nutzt du deinen Laptop zum Lernen, schalte Messengerfunktionen und Push-Nachrichten bei neuen Feed-Aktualisierungen ab. So fokussierst du dich auf das Wesentliche, bleibst digital und effizient, rutschst aber nicht in den Kreislauf der digitalen Sucht.
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