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August 2026: Campus-News aus Heidelberg

KI, Events und echte Forschungspraxis

Wie verändert Künstliche Intelligenz die Eventbranche?

Diese Frage erforschten Studierende des 3. Semesters im Bachelorstudiengang International Business mit Schwerpunkt Eventmanagement auf der LEaT con in Hamburg, einer der wichtigsten Fachmessen für Event- und Veranstaltungstechnik.

Im Modul „Trends und Innovationen im Eventmanagement“ führten sie eine Forschungsstudie mit Branchenvertreter:innen durch. Zwölf Studierende befragten 24 Expert:innen zum Einsatz von KI im Eventmanagement, um Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen in der Praxis zu analysieren. Für viele war es der erste Kontakt mit erfahrenen Profis, was im Vorfeld für etwas Nervosität und im Nachgang für ein begeistertes Feedback sorgte.

Die Studierenden sammelten Daten, führten eigenständig Experteninterviews und ihre Ergebnisse zeigen: KI ist in der Eventbranche angekommen und sorgt für deutliche Zeitersparnis und Entlastung, etwa bei Recherchen, Reportings und Feedbackauswertung. Gleichzeitig betonten alle Befragten: Kreativität, Empathie und strategisches Denken machen den Menschen in der Eventbranche unersetzlich.

Du möchtest gerne mehr erfahren? Den ganzen Bericht findest du hier.

KI, Events und echte Forschungspraxis

Psychologie-Studentinnen untersuchen die Angst vorm Älterwerden

Angst vorm Älterwerden

Anfang Juli war Abgabetermin für die Bachelorarbeiten und die Studierenden haben sich in ihren Abschlussarbeiten mit vielen interessanten Themen auseinandergesetzt. Bei den Psychologie-Absolventinnen Danijela und Lisa ging es um die Fear of Aging, also um die Angst vor dem eigenen Älterwerden.

Mit ihrer Bachelorstudie untersuchten die Studentinnen den Zusammenhang zwischen Einsamkeit, Empathie und Fear of Aging und welche Auswirkungen eine Simulation, sprich ein Selbsterleben von Alter über einen speziellen Anzug, auf die Altersangst hat.

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass soziale und emotionale Faktoren, aber auch gesellschaftliche Altersbilder die Angst vor dem Älterwerden stark beeinflussen und besonders Einsamkeit ein wichtiger Risikofaktor zu sein scheint. Hinsichtlich der Alterssimulationen fanden die Psychologie-Studentinnen bereits bestehende Befunde bestätigt: Diese zeigen, dass Alterssimulationen einerseits Verständnis und Mitgefühl fördern, andererseits aber negative Vorstellungen des eigenen Alterns verstärken können. Am Ende ihrer Arbeit beleuchteten sie bestehende Präventions- und Interventionsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der Studienergebnisse und zeigten Ansatzpunkte für zukünftige Forschung auf.

Angesichts des demografischen Wandels und steigender Lebenserwartungen dürfte Fear of Aging zunehmend in den Fokus psychologischer Forschung rücken.