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Das im Aufbau befindliche Institut für angewandte Radikalisierungsforschung und Extremismusprävention (in_rex) der Hochschule Fresenius Wiesbaden verbindet wissenschaftliche Forschung mit zielgruppenorientiertem Transfer und akademischer Weiterbildung. Der Fokus liegt auf der praxis- und konkret anwendungsorientierten Forschung zu gesellschaftlichen Erscheinungsformen von Radikalisierung und Extremismus sowie dem zielgruppenorientierten Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Politik, Praxis und Zivilgesellschaft.

Ein aktueller Forschungsschwerpunkt ist das in den Forschungsverbund „Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung“ (MOTRA) integrierte Opfermonitoring (MOMo). Im Mittelpunkt stehen die Entstehung, Dynamiken und Folgen von Viktimisierung durch gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie vorurteilsgeleitete Hasskriminalität. Mithilfe quantitativer und qualitativer Methoden werden sowohl Hell- und Dunkelfelddaten als auch die Perspektiven Betroffener analysiert. Ziel ist es, Entwicklungen sichtbar zu machen und eine belastbare wissenschaftliche Grundlage für weitergehende Forschung, Praxis- und Politikgestaltung bereitzustellen.
Das in_rex versteht Wissenstransfer als einen trialogischen und transdisziplinären Prozess. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden zielgruppenorientiert für Politik, Präventionspraxis, Kommunen und Zivilgesellschaft aufbereitet, und zugleich werden Erfahrungen, Perspektiven und Bedarfe aus diesen Handlungsfeldern systematisch in die Forschung zurückgespiegelt. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, der evidenzbasierte Prävention stärkt und Forschung an gesellschaftlichen Herausforderungen ausrichtet. Dieser wechselseitige Austausch schafft die Grundlage für evidenzbasierte Prävention, stärkt die Wissenschaftskommunikation und fördert den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in gesellschaftliches Handeln. Dieser Ausrichtung folgend ist das in_rex aktuell hauptverantwortlich für das Arbeitsfeld „Wissenstransfer“ des im Rahmen der zivilen nationalen Sicherheitsforschung vom BMFTR, BMI und BMBFSFJ geförderten Spitzenforschungsclusters „Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung“ (MOTRA) tätig.
Das in_rex ist Partner im Verbundforschungsprojekt MOTRA – Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung. Das Institut verantwortet innerhalb des Verbundes den Bereich Wissenstransfer und ist zudem mit dem MOTRA-Opfermonitoring (MOMo) an der Forschung beteiligt.
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