Eröffnung des neuen Campus in der Düsseldorfer Franklinstraße

Am 15. Juni feierte der Düsseldorfer Standort der Hochschule Fresenius gleich zwei besondere Anlässe: die offizielle Eröffnung des Campus in der Franklinstraße und sein zehnjähriges Bestehen in Düsseldorf. Der Einladung zur feierlichen Eröffnung folgten fast 100 geladene Gäste. Unter ihnen Ehrenpräsident Ludwig Fresenius und seine Familie, aus dem Aufsichtsrat der COGNOS AG der Vorsitzende Hermann Kögler und Pascal Gerckens, aus dem Vorstand der COGNOS AG der Vorsitzende Werner Unger und Kai Metzner sowie Hochschulpräsident Prof. Dr. Tobias Engelsleben.

Die Hochschule Fresenius in Düsseldorf ist bereits im Herbst 2021 vom Platz der Ideen in die Franklinstraße in das ehemalige Gebäude der VHS umgezogen und hat dort zum Wintersemester ihren Hochschulbetrieb aufgenommen. Aufgrund der Pandemie konnte die Eröffnungsfeier erst jetzt stattfinden. „Umso mehr freuen wir uns heute darüber, dass wir uns endlich wieder in Präsenz begegnen können und diesen wunderbaren Ort live kennenlernen“, begrüßte Prof. Engelsleben die Gäste. Er bedankte sich bei dem großen Kreis an Personen, die an diesem Mammutprojekt mitgearbeitet haben und nun stolz auf die Früchte ihrer Arbeit sein können. „Die letzten beiden Jahre haben uns vor Augen geführt, dass wir zwar digital lehren und lernen können, aber auch, wie wichtig der persönliche Austausch ist“, so Engelsleben weiter. Mit der Umgestaltung des Gebäudes in der Franklinstraße habe die Hochschule Fresenius eine moderne, multifunktionale und flexible Lernwelt mit Räumen geschaffen, in dem sich Wissen entfalten kann und Studierende wie Mitarbeitende optimal arbeiten und sich wohl fühlen können.

In einer eigens für den Abend konzipierten Vorlesung belegte Prof. Engelsleben wissenschaftlich-humoristisch, warum der Umzug der Hochschule Fresenius in die Franklinstraße Naturgesetzen unterliegt. Dafür zog er „verblüffende“ Parallelen im Leben, Schaffen und in dem äußeren Erscheinungsbild von Carl Remigius Fresenius und Benjamin Franklin heran, aus denen er vermeintliche Gesetzmäßigkeiten ableitete.

Standortleiterin Anja Friedrich-Rufus, Claudia Blum, Mitgründerin des Düsseldorfer Standorts, und Sabrina Hielscher, Projektleiterin Franklinstraße, berichteten über ihre Erfahrungen von den Anfängen vor zehn Jahren bis hin zu den Erfolgserlebnissen und Stolpersteinen des Gebäudeumbaus und des Umzugs in die Franklinstraße.

Prof. Dr. Thomas Becker, Prodekan des Düsseldorfer Standortes, nahm die Zuhörer:innen mit auf eine Consulting-Reise. Zusammengefasst seien die Hauptvorteile eines Studiums an einer privaten Hochschule die Studierendenzentrierung und die Praxisorientierung. „Anders als an staatlichen Hochschulen sind die Studierenden bei uns keine Nummern“, so Becker. „Wir lehren keine Tools, sondern Inhalte, die auch noch in zehn, zwanzig Jahren wichtig sein werden. Wir wollen unsere Studierenden bestmöglich auf ihre Zukunft vorbereiten“. Um zukunftsfähig zu bleiben, müssten Hochschulen noch flexibler werden, mehr Erlebniswert bieten, Kreativität fördern und ihre Angebote den Entwicklungen der Digitalisierung anpassen. Da die Studierenden an der Hochschule Fresenius im Fokus stehen, kam abschließend eine Psychologiestudentin aus dem 5. Semester zu Wort, die aus ihrer Sicht, die Vorteile des Studiums an einer privaten Hochschule und des neuen Gebäudes beschrieb.

Bei einem Get-together konnten die Gäste den Abend ausklingen lassen und an einer Führung durch das Gebäude teilnehmen.