menu close
close
29-05-2018 • Berlin

Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin: Hochschule Fresenius beteiligt sich mit umfangreichen Programm

Wie ist es, nicht im eigenen Körper zu sein? Können Blicke wirklich töten? Wie wird die Modebranche nachhaltig? Können Entrepreneurship Trainings in Entwicklungsländern ein Weg aus der Armut sein? Kann man in der Wirtschaft mit Erfolg scheitern? Experten der Hochschule Fresenius aus den Fachbereichen Wirtschaft & Medien und Design (AMD) geben im Rahmen der diesjährigen Berliner Langen Nacht der Wissenschaften am 9. Juni Antworten und regen zur Diskussion an.

PROGRAMM

Was machen eigentlich (Wirtschafts-)Psycholog*innen?

Sciencetainment, Vortrag, Beginn: 17.00 Uhr, Dauer: 45 Min., 4. OG, Raum B1
Couch, Halbbrille und Tweed-Jacket? Klischees über Psychologen sind beliebt und verbreitet. Aber was ist eigentlich ein Klischee und wozu ist es gut? Wie finden Psycholog*innen die Antwort auf die Frage, ob jemand psychisch gesund oder beeinträchtigt ist oder welcher Kandidat im Bewerbungsgespräch der passendste für die ausgeschriebene Stelle wäre? In einem kurzweiligen Parforceritt durch die Anwendungsfelder der Psychologie erfahren Sie, wie Psycholog*innen Unbewusstes bewusst und Unsichtbares sichtbar machen.
Dipl.-Psych. Marcus Bergs

Arbeiten übers Rentenalter hinaus?

Vortrag, Beginn: 17.00 Uhr, Dauer: 45 Min., 4. OG, Raum B4
Deutschland wird älter: Was bedeutet das für den Arbeitsmarkt? Der Altersdurchschnitt der Personen im beschäftigungsfähigen Alter steigt und zugleich schrumpft dieser Personenkreis. Welche Auswirkungen hat der demografische Wandel auf Unternehmen und insbesondere auf die Fokusgruppe der 55- bis 70-Jährigen? Welche Wünsche und Vorstellungen haben ältere Arbeitnehmer in Bezug auf Arbeit und Rente? Wie können Unternehmen das Potenzial der Älteren nutzen?
Katrin Zohr, M.A.

Von der Gründung zur Marke

Vortrag, Beginn: 17.30 Uhr, Dauer: 45 Min., 4. OG, Raum B3
Gründen ist in, besonders in Berlin. Aber unabhängig vom Gründungsstandort kommen auf Gründerinnen und Gründer jede Menge Herausforderungen zu: Was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine Gründung? Wie kann eine Idee zielgerichtet im Markt platziert werden? Welche Rolle spielt die Entwicklung einer Produkt- oder Unternehmensmarke? Diese Fragen und mehr sind Themen im Vortrag des Marketing- und Strategieberaters Christoph Hoemberg, der seit 2011 als Lehrbeauftragter an der Hochschule Fresenius in Hamburg und Berlin in den Fachbereichen Marketing und Kommunikation tätig ist.
Christoph Hoemberg, M.Sc.

Berufsbilder in der Modebranche

Vortrag, Beginn: 18.00 Uhr, Dauer: 45 Min., 4. OG, Raum B1
Vom Design bis zum Handel: Vorgestellt werden Ergebnisse der Qualifikationsforschung zu Berufsbildern in der Modebranche.
Dipl.-Ing (F.H.) Elisabeth Busse

Außerkörperliche Erfahrung: ein Live-Experiment

Mitmachexperiment, Demonstration, durchgängig 18.30 bis 22.30 Uhr, 4. OG, Übungsräume 3
Wie fühlt es sich an, nicht im eigenen Körper zu sein – im wahrsten Sinne also aus der Haut zu fahren? Im Live-Wahrnehmungsexperiment können Sie diese Erfahrung nebenwirkungsfrei erleben und erfahren, was dies mit positiven Nachbildern zu tun hat. Studierende der Hochschule Fresenius und Prof. Dr. Dipl.-Psych. Ingo Zobel

Scheitern als Managementkompetenz

Vortrag, Beginn: 18.30 Uhr, Dauer: 45 Min., 4. OG, Raum B3

Die Betriebswirtschaftslehre fokussiert primär auf den Erfolg. Doch wie geht man mit Misserfolgen um? Kann man lernen, diese sogar positiv zu nutzen? Im Vortrag werden genau diese Fragen diskutiert.
Prof. Dr. Ulrich Wicher

LOP – ein Mitmachexperiment

Mitmachexperiment, Beginn: 19.00 Uhr, Dauer: 30 Min., 4. OG, Raum B1
Sie werden erstaunt sein! Dazu müssen Sie an einem nebenwirkungsfreien kleinen Wahrnehmungsexperiment teilnehmen. Alles, was Sie dazu mitbringen müssen, sind Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift. Außerdem sollten Sie das Kinderlied „Alle meine Entchen“ kennen, sonst funktioniert das Experiment nicht.
Dipl.-Psych. Michael Knoche

Anziehungskräfte – was macht die Modebranche so attraktiv?

Vortrag, Diskussion, Beginn: 19.30 Uhr, Dauer: 45 Min., 4. OG, Raum B3
Die Modebranche sorgt dafür, dass Menschen gut angezogen sind. Aber welche Kräfte wirken daran mit, dass ein Kleidungsstück tragbar wird? Um diese Kräfte kennenzulernen, begeben wir uns auf eine Reise entlang der Lieferkette der Mode. Sie führt uns in ferne Erdteile, zeigt uns vielfältige Berufsbilder und öffnet neue Sichtweisen: Warum umspannt der Lieferweg eines einfachen T-Shirts mehrere Kontinente? Welche Arbeitsfelder bietet die Lieferkette der Mode für Berufsanfänger? Wie können wir, auch als Konsument*innen, diese Lieferkette mitgestalten?
Prof. Dr. Christian Kuhlmann lehrt Management und Marketing an der Akademie Mode und Design (AMD). Der erfahrene Betriebswirt hat an internationalen, technischen und gestalterischen Hochschulen doziert.

Die Macht unserer Gedanken

Vortrag, Beginn: 20.30 Uhr, Dauer: 45 Min., 4. OG, Raum B3
Was ist eigentlich Denken? Können unsere Gedanken unsere Gefühle beeinflussen? Können destruktive Gedanken sogar unserer Gesundheit schaden? Wenn in einer stressigen Situation negative Gedanken in den Vordergrund rücken, dann sollen Sie in diesem Moment mit effektiven Techniken dagegen vorgehen können. Vielleicht hat ein innerer Kritiker die Macht über Sie gewonnen? In diesem Vortrag erfahren Sie, wie eine positive Einstellung Ihre Lebensqualität zum Guten ändern kann und wie Sie wieder die Kontrolle über sich selbst gewinnen können.
Dipl.-Psych. Marzena Mucha, Psychologische Psychotherapeutin

Entrepreneurship training as a means for poverty reduction

Vortrag, Beginn: 20.00 Uhr, Dauer: 45 Min., 4. OG, Raum B1
1.22 billion people in developing countries have less than 1,25 USD available per day. A major problem contributing to poverty here is the high rate of unemployment among the youth. Research shows that entrepreneurship supports employment creation and economic growth. Action-oriented entrepreneurship trainings successfully enhance entrepreneurial skills and knowledge among the youth in developing countries and emerging economies. Such trainings enable young people to start own businesses and thus create their own jobs as well as jobs for others.
Prof. Dr. Kim Marie Bischoff, Vice-Dean for Hochschule Fresenius University of Applied Sciences in Berlin, Research Area Entrepreneurship training, Poverty Reduction, Career Development

Schau mir in die Augen, Kleines! Zur Psychologie des Blickes

Vortrag, Beginn: 21.00 Uhr und 23.00 Uhr, Dauer: 45 Min., 4. OG, Raum B1
Können Blicke töten? Was meinen wir genau damit, wenn wir sagen, dass die Augen ein Fenster zur Seele sind? Wann können wir unseren Augen trauen und wann nicht? Wohin schauen Männer und Frauen zuerst? Und sieht Gott wirklich alles?
Prof. Dr. Dipl.-Psych. Ulrich Steingen

Sustainability in Creative Industries – Opportunities and Challenges

Podiumsdiskussion, Vortrag, Beginn: 21.30 Uhr, Dauer: 45 Min. 4. OG, Raum B3
In the digital and creative transformation of production and different industries, sustainability gains relevance. In this talk, both the opportunities and challenges of sustainability in creative industries and examples of initiatives and best practices will be presented. In the discussion of two scholars preliminary lessons learned will be put forward.
Prof. Dr. Uwe Demele, Prof. Dr. Ingo Rollwagen

Armutsbekämpfung mittels Entrepreneurship Training

Vortrag, Beginn: 22.00 Uhr, Dauer: 45 Min., 4. OG, Raum B1
1,22 Milliarden Menschen haben weniger als 1,25 USD am Tag zum Leben. In Entwicklungsländern trägt die hohe Arbeitslosigkeit junger Erwachsener maßgeblich zur Armut bei und führt zu einem Verlust der beruflichen Perspektive. Diese Perspektive wiederum ist aber ein zentraler Faktor, sich gegen Migration und für einen Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum zu entscheiden. Entrepreneurship hilft, (Jugend-)Arbeitslosigkeit zu verhindern. Zur Förderung von Entrepreneurship eignen sich handlungsorientierte Entrepreneurship Trainings. Diese werden in der Veranstaltung näher beleuchtet.
Prof. Dr. Kim Marie Bischoff, Pro-Dekanin Fachbereich Wirtschaft & Medien an der Hochschule Fresenius Berlin, Forschungsfeld Entrepreneurship Trainings, Armutsbekämpfung, Karriereentwicklung

Wie wenig Online darf es sein? Über die Untergrenze eines bekömmlichen Informiertseins

Vortrag, Beginn: 22.30 Uhr, Dauer: 45 Min., 4. OG, Raum B3
Gegenstrategien zur akuten Informationsüberflutung (wie Firmen-E-Mail-Sperre und „Digital Detox“) sind oft zu unpräzise, um zielführend helfen zu können: Zu große Offlinephasen sind weder hilfreich noch wünschenswert. Doch wieviel Onlinezeit wird eigentlich benötigt, um auf dem Laufenden zu bleiben – und ab wann wird die Internetnutzung inhaltlich redundant, reine Unterhaltung oder gar gefährlich? Der Vortrag soll Strategien aufzeigen, die Informiertheit sicherstellen, individuelle Freiräume skizzieren und vor Überforderung schützen.
Prof. Dr. Stephan G. Humer, Leiter Forschungs- und Arbeitsbereich Internetsoziologie