Hochschule Fresenius

Digitales Energiemanagement (M.Sc.)

Master-Studium in Energiemanagement

Digitales Energiemanagement (M.Sc.)

Die Liberalisierung der Energiewirtschaft, die rasante Digitalisierung energiewirtschaftlicher Prozesse und die auf Jahrzehnte angelegte Energiewende stellen Energieversorger heute vor enorme Herausforderungen.

Auch die Anforderungen an die Mitarbeiter der Energiebranche steigen dabei stetig und verändern sich in immer kürzeren Zyklen. Die Energiewirtschaft sucht zunehmend Führungskräfte, die die energiewirtschaftlichen Prozesse in einem sich schnell verändernden Markt kennen, technisches Know-how besitzen und wichtige Rechtsgrundlagen im Bereich der Energieversorgung und –erzeugung beherrschen. Gleichzeitig sollen sie mit den Einsatzmöglichkeiten modernster Informations- und Kommunikationstechnologien vertraut sein.

Der neue berufsbegleitende Master-Studiengang Digitales Energiemanagement an der Hochschule Fresenius in Frankfurt bildet solche Energieexperten aus. Neben energiewirtschaftlichem Wissen werden auch umfassende Kenntnisse im Bereich Mitarbeiterführung sowie Change- und Innovation-Management gelehrt. Ausgebildete Energiemanager können die im Rahmen der Energiewende notwendigen Anpassungen übernehmen und entscheidend beeinflussen. Energiemanager sind gefragt und finden herausfordernde Positionen bei den etwa 900 Energieversorgungsunternehmen in Deutschland, in Forschungseinrichtungen und Behörden.

Das Studium auf einen Blick

Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienbeginn: September 2017
Abschluss: Master of Science
Sprache: Deutsch
Credits: 90 ECTS-Punkte
Gebühren monatlich: 650 €

Der Studiengang befindet sich zur Zeit im Verfahren der Akkreditierung (mehr Info).

Standort wählen

  • Praxisnahe Vorlesungen
  • Moderne Vorlesungen
  • Persönlicher Austausch
  • Beste Karriereperspektiven
  • Großes Partnernetzwerk
  • Praxisnahe Vorlesungen
  • Moderne Vorlesungen
  • Persönlicher Austausch
  • Beste Karriereperspektiven
  • Großes Partnernetzwerk

Profil des Studiengangs

Die Energiewirtschaft muss heute das Kunststück fertigbringen, digitale Geschäftsmodelle für eine Welt der verteilten und erneuerbaren Energieerzeugung zu entwickeln sowie gleichzeitig eine effiziente und geschäftsbereichsübergreifende Datenverarbeitung aufzubauen. Wer hier als Impulsgeber, Controller und Change-Manager beitragen möchte, hat hervorragende Karriereaussichten, muss aber entsprechend vielseitig vorbereitet sein. Das nötige Wissen und die Kompetenzen stellt der Studien- gang Energiemanagement praxisnah in 24 Monaten zur Verfügung. Online-Lehre verbunden mit geringen Präsenzzeiten vor Ort garantieren eine geringe Abwesenheit der Studierenden vom Unternehmen. Die Schwerpunkte des Master-Studiengangs Digitales Energiemanagement sind so gesetzt, dass der Absolvent in der Lage ist, mit kühlem Kopf den genannten vielfältigen Aufgaben mit der notwendigen geistigen Flexibilität zu begegnen.
Schwerpunkte des Studiums Digitales Energiemanagement:

  • Markstrukturen und -akteure heute und morgen
  • Transformation des Energiesystems
  • Change Management
  • BigData, Machine Learning und Blockchain
  • Datengetriebene Geschäftsmodelle
  • Smart Metering und Messdatenmanagement
  • Energiehandel und -vertrieb
  • Energiepolitik und –recht

Studiengangsinhalte

ENERGIE
Energieerzeugung
Energiemärkte, Energiepolitik & Regulierung
Energiehandel und Vertrieb

  • Data Science
    • Statistik / Ökonometrie
    • Big Data

Transformation des Energiesystems I

  • Grundlagen der Informationsverarbeitung
  • Informationssysteme der Energiewirtschaft
  • Energieinformationsnetze

Transformation des Energiesystems II

  • Marktdesign im Wandel
  • Datenbasierte Geschäftsmodell
  • IT-Sicherheit und Technischer Datenschutz

 

RECHT
Rechtliche Grundlagen

  • Wirtschafts- und Arbeitsrecht
  • Verwaltungsrecht

Energierecht

MANAGEMENT
Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
Entwicklungsorientiertes Management

  • Change- und Innovationsmanagement
  • Personalmanagement

Projektmanagement & Agile Organisation

  • Projektmanagement
  • Agile Organisation & Methoden

Gesprächs- und Methodenkompetenz

  • Kommunikation und Präsentation (in englischer Sprache)
  • Verhandlungsführung und Mediation


MASTERPRÜFUNG

  • Masterarbeit
  • Disputation

Schwerpunkte

Die Schwerpunkte des Studiums liegen in den Bereichen dezentrale Energieerzeugung, kommunale und nachhaltige Energieversorgung, Verbrauchsplanung, Nachfragesteuerung, Messdatenmanagement, Abrechnungsmanagement neuer flexibler Tarife, Kundenberatung und Vertrieb von Energiedienstleistungen sowie datengetriebene Geschäftsmodelle. Ebenso erwerben Studenten energierechtliches und betriebswirtschaftliches Know-how in den Bereichen Management, Führung und Marketing.

Die Süwag Energie AG hat die Hochschule Fresenius bei der Planung des Studiengangs Digitales Energiemanagement begleitet und war insbesondere bei der Erstellung des Curriculums bei den Themenfeldern Energieversorgung und Energieerzeugung maßgeblich beteiligt. Das gemeinsame Motiv ist die Energiewende in Deutschland auch wirtschaftlich zu untermauern und nachhaltig zur Ausbildung von Fachkräften beizutragen.

Karrieremöglichkeiten

Die Energiewende in Deutschland kann nur mithilfe qualifizierter und gut ausgebildeter Experten sowie nachhaltiger und wissenschaftlich bewährter Konzepte gelingen.

Der Studiengang ist an den Erfordernissen der Praxis ausgerichtet, so dass die Arbeitsmarktchancen hervorragend sind. Absolventen des Studiengangs finden attraktive Positionen (auch mit Führungsverantwortung) bei Energieversorgungsunternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Studiengang Digitales Energiemanagement (M.Sc.) ist ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelor- oder Diplomstudium mit mindestens 210 Credit Points* sowie in der Regel ein Jahr Berufserfahrung mit fachlichem Bezug zum Studiengang.
* Bei einem Studium mit weniger als 210 Credit Points wird ein zusätzliches halbes Jahr Berufserfahrung vorausgesetzt. Darüber hinaus kann die Zulassung durch die Anrechnung von weiteren außer- sowie hochschulischen Leistungen oder durch das Bestehen der hochschuleigenen Zusatzprüfung erreicht werden.
Ohne ersten Hochschulabschluss haben Sie die Möglichkeit mit einer Hochschulzugangsberechtigung, einer abgeschlossenen Berufsausbildung mit fachlichem Bezug sowie vier Jahren Berufserfahrung in Vollzeit eine hochschuleigene Eignungsprüfung (Bachelor-Äquivalenzprüfung) abzulegen und so zum Studium zugelassen zu werden.