Studienfinanzierung

Hochschule Fresenius Finanzierung

Sie möchten bei uns studieren oder eine Ausbildung machen und fragen sich, wie Sie die Kosten stemmen können? Für die Finanzierung unserer Studiengänge und vollzeitschulischen Ausbildungen gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Warum werden Gebühren erhoben?

Wir sind eine staatlich anerkannte Hochschule in freier Trägerschaft. Unsere Studiengänge und Ausbildungen sind ebenfalls staatlich anerkannt und akkreditiert, werden vom Staat jedoch nicht refinanziert. Um eine hohe Qualität der Ausstattung und Lehre sowie ein interdisziplinäres und praxisorientiertes Studien-/Ausbildungsangebot bieten zu können, werden Gebühren erhoben. Diese variieren je nach Studien- oder Lehrgang.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für ein Studium oder eine Ausbildung?

Finanzierungsmöglichkeiten, die allen Studierenden und Auszubildenden der Hochschule Fresenius zur Verfügung stehen, sind Kredite, Stipendien oder Bildungsfonds. Je nach Anbieter und Studiengang oder Ausbildung variieren die Anforderungen und Möglichkeiten. Informieren Sie sich daher am besten direkt bei den Anbietern von Studiendarlehen, Stipendien und Fonds. Wir stellen Ihnen hier Infos über Ansprechpartner:innen und Anlaufstellen zur Verfügung:

Das Deutschlandstipendium fördert begabte und engagierte Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Neben guten Noten zählen bei der Vergabe auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen – etwa die erfolgreiche Überwindung von Hürden in der eigenen Bildungsbiografie. Eine Hälfte der Finanzierung wird dabei vom Bund getragen, die andere von Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen. Mit der Unterstützung unserer zahlreichen Kooperationspartner kann die Hochschule Fresenius einige dieser Stipendien anbieten. Die Fördersumme beträgt 300 Euro pro Monat und muss nicht zurückgezahlt werden.

Weitere Stipendien

Um ein Stipendium zu erhalten, müssen sich Studierende bei dem Institut bewerben, welches das Stipendium ausgibt. Nutzten Sie Ihre Chance und bewerben Sie sich auf Stipendien, wenn Sie die jeweiligen Voraussetzungen erfüllen. Über www.stipendienlotse.de oder www.mystipendium.de können Sie sich umfassend und zielgerichtet über aktuelle Stipendienprogramme informieren.

Es gibt verschiedene Anbieter, die Studiendarlehen ermöglichen – die KFW Bank ist eine davon. Weitere Kreditgeber können Banken oder Sparkassen sein. Lassen Sie sich am besten immer direkt von den Anbietern beraten, ob Sie für ein Darlehen für Ihr Studium oder Ihre Ausbildung in Frage kommen und welche Konditionen es gibt. Dies gilt insbesondere für die Bedingungen der Rückzahlung, die Sie für die Zeit nach dem Studium einplanen müssen.

Der KfW-Studienkredit wird unter anderem gewährt, wenn es sich bei Ihrem Studium um ein grundständiges Erststudium handelt. Aber auch ein Zweit-, Aufbau- oder Masterstudium kann unterstützt werden. Zudem ist eine Kombination mit der BAföG-Förderung möglich. Ein Studienkredit muss erst nach dem erfolgreichen Berufseinstieg zurückgezahlt werden. Die Tilgung erfolgt individuell.

Bildungsfonds werden von Hochschulen oder Unternehmen vergeben. Die Auszahlung erfolgt in der Regel monatlich. Im Gegensatz zu Studienkrediten wird kein fester Zinssatz für die Rückzahlung festgelegt, sondern ein prozentualer Anteil des späteren Bruttoeinkommens. Das eigene Einkommen oder das der Eltern spielt bei der Vergabe der Bildungsfonds keine Rolle. Dieser kann somit von allen Studierenden in Anspruch genommen werden.

Vollzeitstudium

Wer in Vollzeit studiert, kann neben Krediten, Stipendien und Bildungsfonds auch BAföG beantragen. Für den BAföG-Antrag ist es unerheblich, ob das Studium in Präsenz am Campus oder im Fernstudium stattfindet. Wichtig ist vielmehr, dass das Studium Ihre Haupttätigkeit ist. Zudem ist die finanzielle Förderung an bestimmte Leistungen und Voraussetzungen gebunden. Ein Teil dieser Sozialleistung muss nach dem Studiebabschluss zurückgezahlt werden.

Studierende der Hochschule Fresenius, die ein Erststudium in Vollzeit (Präsenz oder im Fernstudium) absolvieren, können die Förderung beantragen. Ob Sie die Zuschüsse erhalten, hängt von Ihrem Einkommen und Vermögen und dem Ihrer Familien sowie Ihrem Alter, vorherigen Ausbildungen und Ihrer Staatsangehörigkeit ab. Jeder Antrag wird individuell geprüft. Da unser Stammsitz in Idstein (Hessen) liegt, ist für die BAföG-Anträge das Studierendenwerk Frankfurt am Main zuständig. Für die Hochschule Fresenius Heidelberg als staatlich anerkannte Hochschule in Baden-Württemberg ist das Studierendenwerk Heidelberg Ihre Anlaufstelle.

Wir kooperieren mit meinBafög.de und bieten Ihnen Vorteile bei der Antragstellung:

  • BAföG-Antrag online fertigstellen – in nur 30 Minuten
  • Im Live-BAföG-Rechner sehen, ob Sie eine Förderung erhalten und wie hoch diese ausfallen kann
  • Checkliste für alle erforderlichen Nachweise
  • Fertige Anträge für GEZ-Freistellung und mehr
  • Folgeanträge können im Account einfach erstellt und verwaltet werden
  • Persönliche Kontaktperson für Ihre individuellen Fragen

Die Prüfung Ihres Anspruchs auf BAföG, die Berechnung der Höhe der Förderung und das Erstellen Ihres Antrags sind bei meinBafög kostenlos. Erst wenn Sie sich entscheiden, den Antrag abzuschicken, kostet Sie der Service durch unsere Kooperation nur 15,99 Euro statt 24,99 Euro. Der Rabatt wird automatisch für all unsere Studierenden abgezogen. Sollten Sie dabei einen Antrag einreichen und kein BAföG erhalten, bietet Ihnen meinBafög an, Ihnen die Gebühr zurückzuerstatten.

Die Hochschule Fresenius fördert engagierte Schüler:innen mit Hochschulzugangsberechtigung bzw. Studienanfänger:innen mit einem eigenen Stipendienprogramm. Hierzu stellen wir aus eigenen Mitteln Teilstipendien zur Verfügung, über deren Art, Dauer und Gewährung eine hochschuleigene Kommission entscheidet. Diese Teilstipendien werden jeweils für die Dauer von mindestens einem Studiensemester gewährt. Die Vergabe eines Teilstipendiums beschränkt sich ausschließlich auf die Finanzierung der Studiengebühren. Eine finanzielle Unterstützung für die private Lebenshaltung, Mietzahlungen, Lernmittel, Fahrtkosten bzw. das Semesterticket etc. ist generell ausgeschlossen.

Die Gewährung eines Stipendiums im ersten Fachsemester setzt Folgendes voraus:

  • „sehr gute“ bis „gute“ Hochschulzugangsberechtigung (Notendurchschnitt im schulischen Teil mindestens 2,0 oder besser)
  • Bewilligungsbescheid nach Maßgabe des Bundesausbildungsförderungsgesetzes
  • BAföG mit dem jeweils gültigen maximalen BAföG-Förderungsbetrag

Die weitergehende Gewährung eines Stipendiums im Folgesemester ist zudem an folgende Voraussetzungen gebunden:

  • Erfolgreicher Abschluss aller vorangegangenen Fachsemester (bestandene Fachprüfungen, Leistungsnachweise etc.) entsprechend der jeweils gültigen Prüfungsordnung, unter Einhaltung der Regelstudienzeit, mit einem Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 2,0 oder besser.
  • Regelmäßige Teilnahme an allen Lehrveranstaltungen.
  • Wesentliches Engagement außerhalb der Lehrveranstaltungen. Stipendiat:innen verpflichten sich, pro Semester unentgeltlich an mindestens zwei (über)regionalen Messen als Studienberater:innen sowie an der Immatrikulations-/Absolventenveranstaltung als Hilfskraft teilzunehmen.

Ob Sie durch das Hochschule Fresenius Stipendium gefördert werden können, hängt auch von Ihrem Studiengang ab. Die Anzahl der Stipendien, die je Studiengang und Fachsemester vergeben werden, ist darüber hinaus beschränkt. Übersteigt die Anzahl der bewilligungsfähigen Antragsteller:innen diese Grenze, so entscheidet die hochschuleigene Kommission über die Vergabe der Stipendien. Sie interessieren sich für unsere Stipendienprogramme? Vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch mit einem unserer Studienberater an Ihrem Hochschulstandort.

Neben der Unterstützung von Eltern, Krediten oder BAföG können Sie sich auch mit einem Studentenjob Ihr Studium finanzieren. Als Werkstudent:in können Sie in Unternehmen, Institutionen oder auch Ihrer Hochschule tätig werden und somit bereits neben dem Studium erste Berufserfahrung sammeln. Stellen für Studierende sind oft auf speziellen Jobportalen wie Jobmensa ausgeschrieben oder finden sich auf den Webseiten der Unternehmen und Hochschulen direkt in der jeweiligen Jobbörse.

Wenn Sie sich für einen Studentenjob entscheiden, sollten Sie sich zuvor informieren wie es mit Versicherungen, Arbeitszeit und Gehalt aussieht. Durch das Werkstudentenprivileg können Sie bis zu 20 Stunden wöchentlich arbeiten, ohne eine Werkstudenten-Krankenversicherung und Pflegeversicherung zahlen zu müssen. Lediglich Beiträge für die Rentenversicherung werden monatlich automatisch vom Gehalt abgezogen. Bei einem Minijob auf 450€-Basis arbeiten Sie in der Regel bis zu 10 Stunden pro Woche und haben keine Abgaben. In die Rentenkasse können Sie freiwillig einzahlen. Wie hoch die Summe der monatlichen Einnahmen sein darf, erfahren Sie im Zweifel direkt bei Ihrer Krankenversicherung. Verdienen Sie über einen bestimmten Betrag, kann es nämlich sein, dass Sie aus einer Familienversicherung herausfallen und sich selbst versichern müssen.

In den Semesterferien können Sie Werkstudentenjobs auf eine Vollzeittätigkeit ausweiten, ohne Versicherungsbeiträge zahlen zu müssen. Wichtig ist hierbei jedoch, dass diese Vollzeittätigkeit nicht mehr als 26 Wochen ausgeführt wird.

Werkstudent:innen sind in Unternehmen häufig sehr beliebt. Ihre Tätigkeiten reichen von Aushilfstätigkeiten bis hin zu anspruchsvollen Aufgaben und eigenen Projekten. Oft werden Werkstudentenjobs besser bezahlt als Minijobs und haben einen positiven Einfluss auf Ihren Berufseinstieg nach dem Studienabschluss. Wir kooperieren mit zahlreichen Unternehmen. Auf unserer exklusiven Online-Plattform StudyPLUS finden Sie daher regelmäßig neue Stellenausschreibungen für Werkstudenten- und Minijobs.

Berufsbegleitendes Studium

Sie streben ein berufsbegleitendes Studium an? Auch hierfür gibt es verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten. Häufig müssen Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang ihre Arbeitszeit reduzieren, um Arbeit, Lernen und Freizeit unter einen Hut zu bekommen. Dadurch steht vielen weniger Budget für Lebenshaltungskosten und Studium zur Verfügung. Ein Studienkredit kann dafür sorgen, dass Sie während der Studienzeit keine Doppelbelastung durch weniger Gehalt und Studiengebühren stemmen müssen. Außerdem gibt es Stipendien beispielsweise extra für weiterbildende Studiengänge als Aus- und Weiterbildungsstipendium.

Auch eine Arbeitgeberförderung ist denkbar. Häufig unterstützen Unternehmen ihre Angestellten beim Wunsch, sich fortbilden zu wollen. Sprechen Sie Ihre Vorgesetzten am besten offen auf Ihr Vorhaben an. Die Arbeitgeberförderung kann eine (Teil)Finanzierung der Studiengebühren sein oder auch in Form von Sonderurlaub ausfallen. Unabhängig von der finanziellen Förderung ist es ohnehin wichtig, dass Sie Ihren Arbeitgeber in den Plan eines berufsbegleitenden Studiums einbeziehen, da Schichtpläne ggf. anders gestaltet werden müssen. Weitere Tipps und Tricks zum berufsbegleitenden Studieren haben wir Ihnen in unserem Blog zusammengefasst:

Fernstudium

Für ein Fernstudium an der Hochschule Fresenius stehen Ihnen zahlreiche Möglichkeiten offen. Wichtig für eine Finanzierung ist auch das Kostenmodell, für das Sie sich entschieden haben. So können Sie beispielsweise in der Vollzeit-Variante des Fernstudiums auf BAföG hoffen. Alternativ stehen Ihnen Kredite, Arbeitgeberförderungen oder auch Aus- und Weiterbildungsstipendien zur Verfügung. Letztere werden besonders für berufsbegleitende und weiterqualifizierende Studien- und Lehrgänge angeboten.

Weiteres zur Finanzierung des Fernstudiums finden Sie auf unserer Informationsseite.

Ausbildungen

Sie interessieren sich für eine Ausbildung bei uns? An unserer Berufsfachschule im Fachbereich bieten wir Ihnen vollzeitschulische Ausbildungen in Theorie und Praxis an. Diese sind rein schulisch konzipiert und werden wie unsere zertifizierten Studiengänge nicht staatlich refinanziert. Aus diesem Grund werden für unsere Ausbildung ebenfalls Gebühren erhoben. Diese können Sie mit Hilfe eines Nebenjobs oder auch mit BAföG finanzieren. Ein Minijob neben der schulischen Ausbildung kann sich zudem auf Ihre spätere berufliche Laufbahn positiv auswirken. Wichtig ist, dass Sie nicht mehr als 450 € monatlich verdienen und zehn Stunden Arbeitszeit pro Woche nicht überschreiten. Ein Minijob kann mit BAföG kombiniert werden.

Erfahren Sie mehr über die Finanzierung Ihrer Ausbildung auf unserer Informationsseite.

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