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02-11-2018 • Idstein

„Die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen“: Wissenschaftler der Hochschule Fresenius stellen Forschungsprojekte zur Nachhaltigkeit vor

Das Thema Nachhaltigkeit sowie die daraus entstehenden Chancen und Risiken standen im Fokus des 1. Wissenschaftstages der Hochschule Fresenius in Idstein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen fünf Fachbereichen der Hochschule stellten dazu ihre Forschungsprojekte vor.

Welche Rolle übernimmt die Blockchain im Rahmen moderner Energieerzeugungs- und Energieverbrauchskonzepte – zum Beispiel, wenn sich ganze Stadtviertel künftig selbst versorgen? Welche Auswirkungen haben moderne Entwicklungen wie semiautonomes Fahren auf Berufe wie Bus- und LKW-Fahrer? Lässt sich das Problem von Polymeren und Mikroplastik in der Umwelt überhaupt noch lösen? Das sind nur Beispiele für die großen Herausforderungen, die unsere Gesellschaft bewegen und heute schon Gegenstand von Forschung und Lehre an der Hochschule Fresenius sind. Darüber hinaus diskutierten die Wissenschaftler auch darüber, inwiefern die Kreativwirtschaft – etwa bei der Herstellung von Mobiliar – mit einer entsprechenden Verantwortungsethik als Vorbild für andere Bereiche fungieren kann – und ob sich auch das Lernen selbst, etwa mit der Nutzung virtueller Labore, nachhaltig gestalten lässt.

„Wir stehen in einer gesamtgesellschaftlichen Grundverantwortung, wissens- und forschungsbasiert junge Leute dazu zu befähigen, die Wissensgesellschaft weiterzuentwickeln, mit neuen Erkenntnissen aktuelle Probleme und Krisen zu lösen und frühzeitig Zukunftsthemen zu identifizieren. Wir möchten dazu beitragen, mit unserer praxisorientierten Forschung die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Tobias Engelsleben in seiner Begrüßungsansprache. „Deshalb freue ich mich sehr, dass wir so viele Forschungsprojekte präsentieren können, und dass wir vor allem auch fachbereichs- und disziplinübergreifend arbeiten. Der Wert der Forschung steigt um ein Vielfaches, wenn man sie auch reflektiert. Wir lernen voneinander und steigern den Output des Einzelnen.“ Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Fresenius beschäftigen sich aktuell mit insgesamt knapp 100 verschiedenen Forschungsprojekten, viele werden mit Drittmitteln, unter anderem auch durch den Bund, gefördert. Seit einem Jahr schütten alle Fachbereiche auch interne Fördergelder aus.

Über die Hochschule Fresenius

Die Hochschule Fresenius mit ihren Standorten in Berlin, Düsseldorf,  Frankfurt am Main, Hamburg, Idstein, Köln und München sowie dem Studienzentrum in New York gehört mit über 13.000 Studierenden zu den größten und renommiertesten privaten Hochschulen in Deutschland. Sie blickt auf eine mehr als 170-jährige Tradition zurück. 1848 gründete Carl Remigius Fresenius in Wiesbaden das „Chemische Laboratorium Fresenius“, das sich von Beginn an sowohl der Laborpraxis als auch der Ausbildung widmete. Seit 1971 ist die Hochschule staatlich anerkannt. Sie verfügt über ein sehr breites, vielfältiges Fächerangebot und bietet in den Fachbereichen Chemie & Biologie, Design, Gesundheit & Soziales, onlineplus sowie Wirtschaft & Medien Bachelor- und Masterprogramme in Vollzeit sowie berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende (duale) Studiengänge an. Die Hochschule Fresenius ist vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert. Bei der Erstakkreditierung 2010 wurden insbesondere ihr „breites und innovatives Angebot an Bachelor- und Master-Studiengängen“, „ihre Internationalität“ sowie ihr „überzeugend gestalteter Praxisbezug“ vom Wissenschaftsrat gewürdigt. Im April 2016 wurde sie vom Wissenschaftsrat für weitere fünf Jahre reakkreditiert.

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Websites:

www.hs-fresenius.de