Vierter Wissenschaftstag der Hochschule Fresenius: Preisträger:innen eines neuen Forschungsprogramms präsentierten ihre Projekte

Im Dezember hat die Hochschule Fresenius bereits zum vierten Mal zum Wissenschaftstag eingeladen. Während der virtuellen Veranstaltung stellten Wissenschaftler:innen aus allen Fachbereichen in Impulsvorträgen ihre Forschungsaktivitäten vor, die durch das neue interne Förderprogramm unterstützt werden. Organisiert haben den Wissenschaftstag Prof. Dr. Thomas Knepper, Vizepräsident für Forschung und Forschungsförderung, und sein Team. Insgesamt folgten über 60 Gäste der Einladung.

„Dank der Arbeit von Prof. Knepper und Frau Horz konnte die Hochschule Fresenius die Auflage des Wissenschaftsrates, mehr Strukturen für die Forschungsförderung zu schaffen und die verfügbaren Mittel für Forschungsprojekte zu erhöhen, erfolgreich umsetzen“, erklärte Präsident Prof. Dr. Engelsleben zu Beginn der Veranstaltung. Zur weiteren und transparenten Forschungsförderung an der Hochschule Fresenius hatte Prof. Dr. Thomas Knepper bereits im letzten Jahr ein neues Research Reward & Support System eingeführt. „Dafür wurde der im Budget verankerte Forschungsfond in diesem Jahr deutlich erhöht. Mit diesem System möchten wir insbesondere interdisziplinäre Forschungsvorhaben fördern und finanzieren“, so Knepper. „Dabei ist es unser Anliegen, Querschnittsthemen kontinuierlich und langfristig nach vorne zu bringen, den Dialog zwischen den Fachbereichen anzuregen und den Forschungsoutput zu erhöhen“, ergänzte Engelsleben. Für das Engagement aller Beteiligten bedankte sich Prof. Engelsleben und gratulierte den Preisträger:innen.

Von der Quantifizierung eines Biomarkers im Blut, dem Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf die Erholung im Arbeitskontext, über die politische Meinungsbildung in den sozialen Netzwerken der Baby-Boomer, das Online-Shopping-Verhalten von 50plus-Kundinnen bis hin zu der Frage, wie die digitalisierte Universität aussehen kann: Das Programm des Wissenschaftstages zeigte die Bandbreite der Forschungsthemen an der Hochschule Fresenius.

Der abschließende Teil des Wissenschaftstages wurde dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet. Zunächst präsentierten Prof. Dr. Fabian Christandl, Dr. Stephan Wagner, Prof. Dr. Raijnish Tiwari und Prof. Dr. Hendrik Müller die ersten Ergebnisse des laufenden interdisziplinären Forschungsprojekts Sind Wohlbefinden und nachhaltiger Lebensstil im Abwasser messbar?“. Prof. Dr. Martin Kreeb und Jan Nicolai Hennemann skizzierten anschließend mögliche Funktionen des Instituts für Nachhaltigkeit, das in Zusammenarbeit mit ecosign – Akademie für Gestaltung im kommenden Jahr seine Arbeit aufnehmen wird. Anschließend tauschten sich die Teilnehmer:innen über die Rolle der Forschung und das Thema Nachhaltigkeit an der Hochschule Fresenius aus.