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Zukunft braucht Herkunft

Düsseldorf (cb) – Jede Stadt hat ihr ganz eigenes Profil. Wofür Düsseldorf steht und wo die Qualitäten der Stadt liegen, war Thema einer Projektarbeit des Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.). Zusammen mit dem Praxispartner Vodafone erarbeiteten vier Studierende der Hochschule ein Brand für die Stadt Düsseldorf. Ein solches Brandkonzept bedarf jedoch einiger Vorarbeit. Die Studierenden und der Ansprechpartner Stephan Schneider, Senior Manager / Business Development Public & Health bei Vodafone, teilen die Ansicht, dass es die Bürger und Branchen seien, die dem Gesicht der Stadt seine Züge verleihen. Insgesamt differenzierten die Studierenden sechs Akteure, welche die Stadt Düsseldorf bedeutsam prägen. Um die Meinung dieser Akteure am besten einfangen zu können, haben die Studierenden aus fünf Branchen Experten sowie die Bürger der Stadt herangezogen und zu dem Thema Düsseldorf interviewt. Erstaunlicherweise zeigen die Expertenmeinungen und Meinungen der Bürger eine hohe Schnittmenge auf. Das Düsseldorfer Profil zeichnen sich besonders in den Bereichen Gastronomie, Kultur und Mode aus. „Das Schöne und das Schöpferische“ der Stadt, wie es einer der fünf Experten umschrieb, lässt sich in der Kunst, der Kultur und der Mode wiederfinden. Die Stadt beherbergt eine Vielfältigkeit, die jedoch nicht mit Austauschbarkeit gleichgesetzt werden kann. Die traditionelle Altstadt mit ihren Brauereien und Gastronomieangeboten liegt direkt neben dem modernen Medienhaften, der als Hotspot für moderne Architektur mit extravaganten Bars und Restaurants gilt. Von besonderem Interesse für den Kooperationspartner Vodafone war der Bereich Digitales. Hierzu konnten die vier Studierenden herausfinden, dass Düsseldorf viele Kapazitäten aufweist, um die Stadt auf eine innovativere Weise digital zu vernetzten. Nach der Meinung der Bürger und Experten bildet Düsseldorf jedoch ein Profil ab, das auf den ersten Blick nicht unbedingt als smart beschrieben werden kann. Mit der gewonnenen Erkenntnis über die Zufriedenheit der Bürger und der tief wurzelnden Traditionen in Kultur, Mode und Kunst erarbeitete die Projektgruppe schlussendlich den Slogan „Zukunft braucht Herkunft“. „Um das Bild von Düsseldorf mit mehr Kraft nach außen zu tragen, müssen die Bürger erst erkennen, dass die Stärken der Stadt in ihren traditionellen Bräuchen und Heimatgedanken wurzeln“, erklärt Sarah Ricken, Studierende des Bachelor-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) im dritten Semester. Aus dem erfolgreichen Projekt entsprangen zudem Ansätze für ein Folgeprojekt. Düsseldorf wird besonders hinsichtlich der Alternativszene zu glatt wahrgenommen. Folglich sollen im nächsten Projekt die Ecken und Kanten der Stadt erarbeitet werden. 

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