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Zu Gast bei Völkl

Studierende aus dem Fachbereich Wirtschaft & Medien der Hochschule Fresenius München besuchten das Stammwerk des Skiherstellers Völkl. Die Studierenden der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (B.A.), General Management (MBA) und Sportmanagement (B.A.) konnten im Mai einen Blick hinter die Kulissen des Skiherstellers Völkl werfen und sich einen Eindruck vom Arbeitsalltag im Straubinger Stammwerk verschaffen. Dort sind rund 400 Mitarbeiter beschäftigt. Im Rahmen einer zweistündigen Werksführung wurde den Studierenden zunächst ein Überblick über die mehr als 90-jährige Firmengeschichte und die Konzernstruktur von Völkl gegeben. Heute behauptet das Traditionsunternehmen einen internationalen Spitzenplatz im Skimarkt und ist in einigen Ländern sogar Marktführer. Führung durch die Skiproduktion Auf die Theorie folgte dann die Praxis: Beim Besuch des laufenden Produktionsbetriebs erlebten die Studierenden hautnah die Entstehung eines Skis – vom Wareneingang der Rohstoffe und der Vorfertigung bis hin zur Qualitätskontrolle und der Verpackung der Endprodukte. In der Vorfertigung werden die Ausgangsstoffe, dazu gehören das Oberflächendesign sowie der Holzkern, der in jedem Ski vorhanden ist, für das Endprodukt vorbereitet. Ein Top-Ski wird aus über 50 Einzelteilen in rund 125 Arbeitsschritten gefertigt. In der Druckerei konnten die Studierenden dann verfolgen, wie per Siebdruck die Grafiken für die einzelnen Skimodelle entstehen, bevor es weiter in der Fertigungshalle ging. Dort werden die einzelnen Bauteile per Handarbeit in der sogenannten Sandwich-Bauweise mit Harz benetzt und maschinell in Form gepresst. Auch im Jahre 2018 ist bei der Herstellung hochwertiger Ski noch jede Menge Handarbeit gefragt. Gleichzeitig hält aber auch das Thema Industrie 4.0 bei der hochmodernen Skiproduktion von Völkl Einzug und die jüngsten Investitionen in computergestützte Anlagen wurden den Studierenden vorgestellt. Abschließend wurde zudem die Qualitätskontrolle erläutert, die jedes neue Skimodell durchlaufen muss, bevor es auf der ISPO präsentiert und über den Handel vertrieben wird. Pro Jahr werden 2.000 Prototypen von Hand gefertigt, getestet und verbessert, bevor die Kollektion serienreif wird.

Tags: Fachbereich Wirtschaft & Medien,Standort München,allgemeine News