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Zehn Jahre MIPHE – ein Grund zum Feiern

Zehn Jahre MIPHE – ein Grund zum Feiern Es war ein zehnter Geburtstag der herzlichen und persönlichen Art. Am 2. und 3. Juni zelebrierte der Fachbereich Wirtschaft & Medien in Idstein das Jubiläum des Master-Studienganges International Pharmacoeconomics, Health Economics & Market Strategies for Healthcare Products – kurz MINT. Früher hieß er einmal International Pharmacoeconomics and Health Economics – kurz MIPHE – und wurde ab 2007 gemeinsam von der Hochschule Fresenius und der Cardiff University angeboten. Jetzt hat die letzte Kohorte den Studiengang in seiner ursprünglichen Erscheinung abgeschlossen. Mit ein Grund dafür, dass auch Besuch aus Wales in Idstein am Festakt teilnahm. Unter den Gästen befand sich einer der Männer der ersten Stunde, Sam Salek, dessen Freundschaft mit dem damaligen Vizepräsidenten der Hochschule Fresenius, Leo Gros, einen grundlegenden Ausschlag für die Entwicklung von „MIPHE“ gab. Das Wiedersehen gab Anlass sich zurückzuerinnern an die ersten Tage der Zusammenarbeit, an „heiße Dachzimmer, in denen Komites und Boards von dem Programm überzeugt werden mussten“, so Gros. Prof. Gary F. Baxter, Head of School of Pharmacy and Pharmaceutical Sciences, Cardiff University, hob in seiner Rede dann auch die besondere Bedeutung persönlicher Kontakte und Verbindungen hervor, sie seien zur Erreichung gemeinsamer Ziele „das Wichtigste, ohne sie sei der Erfolg des Studiengangs nicht möglich“. Auch die Botschaften der Alumni, viele von ihnen waren persönlich da, verstärkten das Gefühl, dass hier eine „Familie“ am Werk ist. 91 Absolventen hat der Studiengang bisher, rund 12 bis 15 Teilnehmer starten jedes Jahr neu. Fast immer sind es Menschen mit pharmazeutischem oder medizinischem Vorwissen, die sich zusätzlich ökonomisches Know-how aneignen wollen und ihr Wissen um die Zulassungsprozesse und Preisgestaltung in der Gesundheitsbranche erweitern möchten. Bei Spezialisten der Pharma- und Gesundheitsbranche ist er bekannt und in hohem Maße anerkannt. Interessant: Vor allem Pharmazeuten aus dem arabischsprachigen Raum bilden sich damit weiter. Insgesamt liegt der Anteil ausländischer Studenten bei rund 75 Prozent. Sechs Monate verbringen die Studierenden im Rahmen ihres Praktikums direkt in Unternehmen, rund 80 Prozent machen dort ihre Masterthesis. „Eine große Zahl wird nach dem Abschluss dann auch in ein Angestelltenverhältnis übernommen“, bestätigt Rainer Türck, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft & Medien an der Hochschule Fresenius. Was die Studierenden lernen, stellten zwei Alumni im Verlauf der Podiumsdiskussion mit dem Titel „How to achieve sustainable Healthcare? The trade-offs between today’s budget impact and tomorrow’s innovations“ eindrucksvoll unter Beweis. Georg Alexander Pietsch – heute Bayer AG – und Tina Taube – heute vfa, Association of Research-Based Pharmaceutical Companies – diskutierten mit Kollegen aus der Branche über die Fragestellungen rund um Innovationen auf dem Pharma- und Gesundheitssektor. Was verstehen wir überhaupt unter Innovation auf diesem Segment? Wer sind die Treiber am Markt, wie steht es um Investitionsmöglichkeiten und vor allem auch den Willen zu investieren? Wo liegen Hindernisse? Ein anderer Alumnus, Adham Kassab aus Ägypten, drückt es so aus: „Das Masterprogramm hat mich in zwei Jahren mit dem Wissen und den Kompetenzen ausgestattet, um den internationalen Anforderungen an qualifizierte Gesundheitsökonomen gewachsen zu sein. Insbesondere die Tatsache, dass ich meine Fähigkeiten im zweiten Studienjahr direkt in der beruflichen Praxis anwenden konnte, hat mich ein großes Stück vorangebracht und dafür gesorgt, dass ich in meinem jetzigen Job tätig bin.“ Heute ist Kassab Junior Payer Value Strategy Manager bei Roche Diabetes Care. Ein besonderer Dank ging im Rahmen der Feierlichkeiten an Prof. Lilia Waehlert, verantwortliche Studiengangsleiterin und Moderatorin des Abends – und an Wiltrud Reinstädtler, von Gary Baxter liebevoll als „troubleshooter in chief“ bezeichnet. Sie ist Programmkoordinatorin und mit ihrem Team kümmert sie sich um die ausländischen Studierenden. Sie unterstützt bei der Beschaffung der Visa, hilft bei der Wohnungssuche, organisiert Deutschkurse, nutzt das über Jahre aufgebaute Netzwerk für Praktikumsplätze und sorgt mit Veranstaltungen für einen regen interkulturellen Austausch.            

Tags: Veranstaltungen & Events,Business School,Fachbereich Wirtschaft & Medien,Standort Idstein