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Workshop und Vortragsreihe zum Unipark-Communitytreffen an der Hochschule Fresenius in München

München (tf) – Spätestens wenn es an die Erhebung quantitativer Daten geht, müssen sich Studierende der Hochschule Fresenius mit der Befragungssoftware Unipark auseinandersetzen. Bereits seit mehreren Jahren arbeitet die Hochschule mit dem Kölner Unternehmen zusammen. Kürzlich hat am Standort München sogar das jährliche Unipark-Communitytreffen stattgefunden.

In der Wissenschaft wird eine Fülle an Daten benötigt um Erkenntnisse zu untermauern. Darüber gibt es in der „Scientific Community“ keine zwei Meinungen. Ein Instrument wie Unipark, eine Online-Befragungssoftware exklusiv für Studierende und Wissenschaftler an Hochschulen, ist daher von großer Bedeutung. „Aktuell werden allein an der Hochschule Fresenius München in rund 70 Projekten Umfragen mit Unipark durchgeführt. Gerade Studierende, die im Rahmen ihrer Abschlussarbeit empirische Daten erheben, greifen gerne auf das Programm zurück“, weiß Andreas Nagy, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Unipark-Beauftragter am Münchner Standort der Hochschule Fresenius.

Da er um die Popularität des Tools und seine Bedeutung für das Wissenschaftssystem wusste, hat Andreas Nagy nicht gezögert, als ein Unipark-Mitarbeiter vor einigen Monaten mit der Anfrage an ihn herantrat, das Unipark-Communitytreffen 2016 an der Hochschule Fresenius München ausrichten zu dürfen. Am Donnerstag, den 01. Dezember, stieg das Event schließlich. Rund 40 Teilnehmer hatten sich im Audimax der Hochschule Fresenius München eingefunden, um Workshops und Vorträgen beizuwohnen.

Wer Daten sammelt und auswertet, sollte sie auch der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Dabei wurde sich mit dem Thema Daten auch kritisch auseinandergesetzt. In seinem Vortrag „Die Glaubwürdigkeitskrise in der Wissenschaft“ kritisierte zum Beispiel Dr. Felix Schönbrodt, Psychologe an der LMU München, die gängige wissenschaftliche Praxis, im Rahmen von Untersuchungen erhobene Daten unter Verschluss zu halten. Dies sei im Kern der Grund, warum sich in Publikationen präsentierte Forschungsresultate, die eigentlich auf BerechnungsfehIern oder Irrtümern basieren, lange Zeit als vermeintliche Tatsachen halten könnten. Schönbrodt sprach sich deshalb für eine Stärkung der Open Science-Kultur aus, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Zugänglichmachen von Daten zur Pflicht und damit entsprechende Sekundäranalysen möglich zu machen.

„Insgesamt wurden in den Vorträgen auch viele Themen angesprochen, die für uns als Hochschule sehr relevant sind“, zieht Andreas Nagy nach dem Unipark-Communitytreffen 2016 ein erstes Fazit. Auch er als Unipark-Beauftragter sei nun wieder auf dem aktuellsten Stand. Nun hofft Andreas Nagy, dass das nächste Treffen vielleicht wieder an der Hochschule Fresenius ausgerichtet wird.

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