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News

Workshop „New Business Development“

Idstein (jr) – Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld leitete einen Workshop zu neuen Geschäftsfeldern in der chemischen Industrie. Betriebswirtschaftslehre, Marktanalysen und die Etablierung neuer Geschäftsfelder: eigentlich nicht unbedingt Schwerpunkte, mit denen man sich als Chemiker üblicherweise auseinandersetzen muss – oder? Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, Dekan des Fachbereichs Chemie & Biologie und Studiendekan für Wirtschaftschemie an der Hochschule Fresenius ist da anderer Ansicht: „Die chemische Industrie steht aufgrund kürzerer Produktlebenszyklen, der Globalisierung und der zunehmenden Digitalisierung der Industrie unter zunehmendem Wettbewerbsdruck. Unternehmen müssen deshalb immer schneller neue Geschäftsfelder identifizieren und erschließen, also „New Business Development“ betreiben“, so Daubenfeld. „Wichtig ist aber, dass man das nicht auf dem Papier umsetzen kann, sondern Menschen mit umfangreichen interdisziplinären Kompetenzen benötigt. Das reine Fachwissen aus dem Studium reicht hier bei weitem nicht mehr aus.“ Um wirtschaftschemische Kompetenzen und unternehmerisches Denken zu fördern wurde der Workshop in Kooperation mit derGesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) vor drei Jahren ins Leben gerufen. „Ich freue mich, dass auch diesmal so eine gute Mischung aus jungen Akademikern und ‚alten Hasen‘ zusammengekommen ist, um gemeinsam in dieser Hinsicht etwas dazuzulernen“, schloss Daubenfeld seine Begrüßung. Den ökonomischen Blickwinkel erweitern Die Gruppe aus 17 Chemikern und einer Chemikern teilte die Erwartung, durch den Workshop neue Impulse zu erhalten, andere Berufsfelder kennenzulernen und ihre Kenntnisse um eine wirtschaftliche Perspektive zu erweitern – ein Aspekt, der nach Meinung vieler Teilnehmer in ihrem Universitätsstudium bisher kaum eine Rolle gespielt hat. Mit einem Einblick in Methoden zur Identifizierung und Bewertung neuer Geschäftsfelder und zahlreichen Fallbeispielen aus der Praxis brachte Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld dieses komplexe Thema allen Anwesenden näher. „Stellen Sie sich beispielsweise einen Hersteller von Automobillacken vor. Früher hat dieser einfach ‚nur‘ seinen Lack verkauft und in Euro pro Tonne abgerechnet. Der Fokus des Geschäftes lag also auf dem Produkt “, führte Daubenfeld aus. „Heute ist es eher üblich, dass nach „Anzahl erfolgreich lackierter Fahrzeuge“ abgerechnet wird. Der Fokus des Geschäfts liegt damit also auf dem Mehrwert für den Kunden. Insofern übernimmt der Lieferant hier eine höhere Verantwortung innerhalb des Gesamtprozesses und der ganzen Wertschöpfungskette.“ Nach einem arbeitsintensiven, aber erfolgreichen Tag ging die Veranstaltung am frühen Abend zu Ende. Für Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld war es der letzte Workshop zu diesem Thema – ab dem nächsten Jahr übernimmt diesen sein Kollege Dr. Stephan Haubold, Dozent für Wirtschaftschemie im Fachbereich Chemie & Biologie.

Tags: Kooperation,Fachbereich Chemie & Biologie,Standort Idstein,Startseite,allgemeine News