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Wissenschaftstag der Hochschule Fresenius beschäftigt sich mit Nachhaltigkeitsthemen

Das Thema Nachhaltigkeit sowie dessen Chancen und Risiken standen im Fokus des ersten Wissenschaftstages der Hochschule Fresenius in Idstein.

Forscher und Wissenschaftler aus allen fünf Fachbereichen stellten in Impulsvorträgen ihre Forschungsprojekte vor. Diese beschäftigen sich mit konkreten Lösungsansätzen zu aktuellen Fragestellungen unserer Gesellschaft. Die abschließende Podiumsdiskussion beschäftigte sich mit möglichen künftigen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeit. Die Veranstaltung zeigte dem überwiegend aus Mitarbeitern bestehenden Publikum auch die große Vielfalt an Foschungsthemen. „Ich freue mich, dass wir so viele Projekte präsentieren können und dass wir erste gute Ansätze für eine fachbereichs- und disziplinübergreifende Arbeit sehen. Das sollten wir künftig noch ausbauen“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Tobias Engelsleben. Insgesamt beschäftigen sich die Wissenschaftler der Hochschule Fresenius aktuell mit knapp 100 Forschungsprojekten. Viele werden mit Drittmitteln, unter anderem auch durch den Bund, gefördert. Seit einem Jahr schütten alle Fachbereiche auch interne Fördergelder aus.

Prof. Dr. Engelsleben sprach in seiner Begrüßungsrede auch über das Thema Verantwortung: „Wir stehen in einer gesamtgesellschaftlichen Grundverantwortung, wissens- und forschungsbasiert junge Leute dazu zu befähigen, die Wissensgesellschaft weiterzuentwickeln, mit neuen Erkenntnissen aktuelle Probleme und Krisen zu lösen und frühzeitig Zukunftsthemen zu identifizieren. Wir möchten dazu beitragen, mit unserer praxisorientierten Forschung die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen.“

Prof. Dr. Jens Strüker, Dekan des Studiengangs Digitales Energiemanagement im Fachbereich Wirtschaft & Medien sowie Direktor des Institutes für Energiewirtschaft, führte die Zuhörer in das Thema Blockchain ein und hob deren besondere Bedeutung für die Energiewirtschaft hervor. Prof. Dr. Christian Haas, Direktor des Instituts für komplexe Systemforschung an der Hochschule Fresenius, präsentierte mehrere Projekte, die im Zusammenhang mit Mobilität stehen: Wissenschaftler arbeiten an digitalen Leitsystemen für ältere und gebrechliche Menschen auf dem Smartphone, neue Busmodelle mit baulichen und visuellen Veränderungen vereinfachen die Mitfahrt. In einem weiteren Projekt werden zurzeit die Auswirkungen semiautonomen Fahrens auf LKW-Fahrer analysiert. Prof. Dr. Thomas Knepper, Vizepräsident für Forschung und Forschungsförderung, berichtete über den aktuellen Stand der Gewässerverschmutzung mit Polymeren und Plastik, stellte Analyseverfahren vor und präsentierte Lösungansätze für die Problematik. Prof. Dr. Uwe Demele,  Dekan für den Master Sustainability in Fashion and Creative Industries, sprach darüber, inwiefern die Kreativwirtschaft – etwa bei der Herstellung von Mobiliar – mit einer entsprechenden Verantwortungsethik als Vorbild für andere Bereiche fungieren kann. Prof. Dr. Gudrun Glowalla, Studiengangsleitern Wirtschaftspsychologie am Fachbereich onlineplus, und Dr. Dirk Rilling, der für die Konzeption von Studiengängen mitverantwortlich ist, stellten unter Beweis, dass Digitalisierung in der Lehre zu einem schonenden Umgang mit Ressourcen führt – über die Arbeit in virtuellen Laboren.