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Wissenschaft in Kölner Häusern: Digitale Welt – der Dom in 3D

Köln (mh) – Auch in diesem Jahr veranstaltete die Wissenschaftsrunde der Stadt Köln die Themenreihe „Wissenschaft in Kölner Häusern“. Für Prof. Chris Wickenden, Studiengangsleiter 3D – Mind & Media an der Hochschule Fresenius in Köln, und Douglas Pritchard von der Heriot-Watt University, eine gute Gelegenheit, den Kölner Bürgern die beeindruckenden Ergebnisse der Scanarbeiten am Dom zu präsentieren.
Rund 140 Interessierte folgten der Einladung der Hochschule Fresenius am 12.05. in die Dombauhütte. „Mit der 3D-Digitalisierung des Doms möchten wir das drittgrößte Kirchengebäude der Welt als digitales Modell virtuell für die Nachwelt erhalten“, erklärte Wickenden den gespannten Zuhörern. „Der Dom ist gigantisch. Jeder Winkel stellte eine besondere Herausforderung dar“, führte er weiter fort. Nach 225 Stunden Arbeit am Dom war das Werk vollbracht: Rund zwei Terabyte Datenmenge, 635 Scans, sechs Milliarden Punktwolken und 60 Stunden Filmmaterial ist das Ergebnis. Die gesamten Scanarbeiten wurden von einem studentischen Filmteam begleitet, das spektakuläre Aufnahmen vom Dom, einen Blick hinter die Kulissen des Projektes und erste Ergebnisse der Arbeiten zeigt. Diese Filmaufnahmen wurden in einem Making-of zusammengeschnitten und während der Veranstaltung vorgeführt. Im Anschluss an die Filmpräsentation ermöglichte Douglas Pritchard den Gästen noch einen exklusiven Einblick in die Rohdaten. „Die Scantechnologien werden zukünftig auch eine Fülle von neuen Möglichkeiten für Designer und Grafiker bieten“, wusste Douglas Pritchard. Die Verbindung von 3D Scans und Design sei dabei besonders interessant. Zum Schluss der Veranstaltung konnten die Besucher Fragen an die Scanexperten stellen. Der Film zum Projekt ist hier abrufbar: ###YOUTUBE_3DOM###

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