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Wertschätzung als Unternehmenskultur

Wertschätzung gehört zu einem der Grundbedürfnisse der Menschen, egal ob im Privatleben oder im beruflichen Kontext. Dabei beinhaltet das weit mehr als eine Prämie oder ein gelegentliches Lob. Wenn Wertschätzung in einem Unternehmen wirklich gelebt wird, hat das unmittelbare Auswirkungen auf die Motivation und Leistung der Arbeitnehmer. Bei einer Exkursion erfuhren Hamburger Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (B.A.), Sportmanagement (B.A.), Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement (B.A.) sowie Corporate Communication (M.A.), wie eine Unternehmenskultur der Wertschätzung aussehen kann. Gemeinsam mit Dozierenden und Mitarbeitern der Hochschule Fresenius sahen sie sich im Abaton-Kino den Film „DIE STILLE REVOLUTION“ an, der vom Kulturwandel bei der Hotelgruppe Upstalsboom unter der Leitung von Bodo Janssen berichtet. Seine Idee einer Unternehmenskultur, in der der Mensch in den Fokus gestellt wird, schlägt sich nieder in hoher Mitarbeiterzufriedenheit. Weitere positive Nebeneffekte waren niedrigere Krankheits- und Fluktuationsquoten sowie eine Umsatzverdoppelung. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis dieser Kultur bot die anschließende Diskussionsrunde mit Marie Koch, die seit 2012 bei Upstalsboom arbeitet und vor zwei Jahren mit anderen Azubis den Kilimandscharo bestieg. Sie berichtete den Studierenden, wie viel Kraft sie durch dieses Erlebnis sammeln konnte und wie sich eine wertschätzende Unternehmenskultur auf Motivation und Spaß bei der Arbeit auswirkt. Besonders interessierte die Exkursionsteilnehmer, was der Ausgangspunkt des radikalen Wandels der Unternehmensführung bei Upstalsboom war und wie die Mitarbeiter diesen mitgetragen haben. Auch die Frage, nach welchen Auswahlkriterien nun die Bewerber ausgesucht werden, beschäftigte die Studierenden. Die Organisatorin Prof. Dr. Anke Turner zeigte sich mit ihrer Exkursion sehr zufrieden. „Die Studierenden konnten sehr viel über den heutigen Umbruch in der Arbeitswelt erfahren. Die moderne Führung versteht den Menschen nicht mehr als Mittel zum Unternehmenszweck, sondern rückt das Wohlbefinden, die Mitbestimmung, die Wertschätzung und die Weiterentwicklung der Mitarbeiter in den Vordergrund und vermittelt einen tieferen Sinn in der Tätigkeit. Daraus resultieren sehr zufriedene und bestens ausgebildete Mitarbeiter, die dann ganz nebenbei dem Unternehmen zum Erfolg verhelfen. Wir danken Marie Koch für ihre Bereitschaft, ihre praktischen Erfahrungen mit den Studierenden zu teilen“, resümierte Turner.

Tags: Standort Hamburg