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Was macht die digitale Revolution mit unseren Kindern?

In der Hochschule Fresenius in Idstein endete gerade die Wanderausstellung „Sprich mit mir“, die den Einfluss des Gebrauchs digitaler Medien auf die Eltern-Kind-Beziehung veranschaulichte. Die Wanderausstellung ist das Ergebnis einer überregionalen Kooperation der Netzwerke Frühe Hilfen in Mittelhessen mit der Philipps-Universität Marburg. Sie wird vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gefördert.

Ausstellung Sprich mit mir in Idstein

Begleitet wurde die Ausstellung von einem Fachvortrag von Frau Dr. Erika Butzmann, Psychologin und Erziehungswissenschaftlerin, mit dem Titel „Was macht die digitale Revolution mit unseren Kindern?“ sowie einer anschließenden Podiumsdiskussion.

Unter der Führung von Liane Schmidt, Leitung des Fachdienst Jugendhilfe im Rheingau-Taunus-Kreis, diskutierten Dr. Erika Butzmann mit Maike Gumpert, Hochschuldozentin für Logopädie an der Hochschule Fresenius, der Familienhebamme Christiane Bossong, Petra Clemen von der Fachstelle Suchtprävention RTK und Vertretern von Kindertagesstätten intensiv über dieses Thema.

In den letzten 10 Jahren ist das Smartphone zum Lebensmittelpunkt der meisten Menschen geworden und angesichts der damit verbundenen ungeheuren Möglichkeiten sieht kaum jemand, welche Auswirkungen dies auf die Entwicklung der Kinder hat. Seit Kurzem kommen die ersten deutlichen Warnungen von Kinderärzten im Hinblick darauf, wie der Smartphone-Gebrauch von Eltern das Bindungs- und Spielverhalten kleiner Kinder beeinflusst. Beides ist die Grundlage für psychische Gesundheit und emotionale, soziale und kognitive Bildung und jede Störung hat Folgen für die weitere Entwicklung.

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