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„Warum wir kaufen, was Caro postet“

München. An der Hochschule Fresenius hat Marco Feuchter, Lehrbeauftragter im Fachbereich Wirtschaft & Medien, zu einem gemeinsamen Vortrag mit der erfahrenen Medienexpertin Johanna Heller eingeladen. Thema war Influencer Marketing, das aus der Werbebranche kaum noch wegzudenken ist.

Mit dem Siegeszug der Sozialen Medien hat sich das Einkaufsverhalten der Konsumenten drastisch verändert. Klassische Werbung, ob TV oder Print, erreicht kaum noch die gewünschte Zielgruppe der Unternehmen. Doch wie kann eine Marke erfolgreich auf sich aufmerksam machen? Wie können Influencer als Markenbotschafter gewonnen werden und worauf ist hier besonders zu achten?

Im Rahmen des Vortrags wurden diese Fragen beantwortet. Dabei hielten Feuchter und Heller fest, dass sich der Stellenwert der boomenden Foto-App Instagram gegenüber Konkurrenten wie Facebook deutlich verbessert hat. Die User folgen den Instastories ihrer Lieblingsakteure und den damit verbundenen Produkten ohne Zwang. Dabei konsumieren sie bereitwillig die angebotenen Werbebotschaften: Ob nun in Form von Fotocollagen oder kleineren Geschichten, die Produkte sind immer mit dabei.
Und die Nutzer von Instagram scheint diese Art der Markenwerbung zu begeistern: 70 Prozent der Instagram-User folgen mit ihrem Account einer Marke. Damit liegt der Anteil mehr als doppelt so hoch wie bei den Nutzern des Konkurrenten Facebook (32 Prozent). Und der Trend scheint sich fortzusetzen.

Johanna Heller, die als Beraterin mit Fokus auf Social Media und Influencer Marketing tätig ist, gab nach dem theoretischen Teil den Studierenden noch einen spannenden Exkurs in die Praxis. Außer den Accounts einzelner Instagram-Influencer beleuchtete sie auch am konkreten Beispiel des Argeta Brotaufstrichs aus Österreich, wie eine erfolgreiche und umfassende Kampagne gestaltet wird. Dabei gilt es auch, einen passenden Influencer zu finden, der die Kampagne effektiv vermarkten kann.

Durch die interaktiv gestaltete Vorlesung gelang es dem Dozierendenteam die Studierenden dazu zu bringen, ihr eigenes Kaufverhalten zu reflektieren, ihren Umgang mit den sozialen Medien zu analysieren und den Vergleich zur klassischen Mediaplanung herzustellen. Unter diesen neuartigen werblichen Gesichtspunkten können sie Marketingkampagnen besser einschätzen und selbst aktiv gestalten. (mf)

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