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Von der Chromatographie bis zum Stärketest – Girls’Day an der Hochschule Fresenius

Idstein. Donnerstagmorgen in einem Labor der Hochschule Fresenius. Nicht die üblichen Berufsfachschüler und Studierenden, sondern zwanzig Mädchen zwischen 11 und 15 Jahren, ordnungsgemäß mit Laborkittel und Schutzbrille bekleidet, arbeiten hochkonzentriert an verschiedenen Versuchen. Es ist Girls’Day, der bundesweit durchgeführte Mädchen-Zukunftstag, an dem die Teilnehmerinnen Arbeitsbereiche und Berufe kennen lernen können, die überwiegend von Männern ausgeübt werden. Die Veranstaltung „Chemie im Labor – Spurensuche in Lebensmitteln“ an der Hochschule Fresenius ist restlos ausgebucht. Unter Anleitung von Hochschulprofessorin Dr. Monika Buchholz, Dozentin Heike Kirchner und den Studentinnen Louise Atzbach und Miriam Lossa lassen die Mädchen bei der Chromatographie von Paprikapulver und Filzstiften bunte Kunstwerke entstehen, suchen Eisen in Cornflakes und weisen Stärke, Zucker und Vitamin C in Lebensmitteln nach. In vier Teams aufgeteilt erforschen die Teilnehmerinnen gemeinsam, wie viel Chemie im Alltag steckt. „Wenn von Chemie die Rede ist, denkt man immer erst an schwierige Formeln“, meint eine Schülerin. „Hier lernen wir eine ganz andere, praktische Seite der Chemie kennen. Das ist schon spannend.“ Der mit viel Liebe zum Detail vorbereitete Vormittag im Labor kommt bei allen Mädchen gut an. Einen Beruf im naturwissenschaftlichen Bereich können sich einige Teilnehmerinnen vorstellen, auch wenn die Entscheidung für ein Studium oder eine Ausbildung bei den meisten erst in ein paar Jahren fällt: „Meine Eltern würden sich freuen, wenn ich einen Beruf in der Chemie wähle – wir haben drei Doktoren der Chemie in der Familie.“ 

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