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Von Ameisen und Algorithmen: Vortrag zu Natural Computing

Am vergangenen Mittwoch hielt Dr. Mario Kubek einen Vortrag zum Thema “Natural Computing” beim Informatik-Cluster der Hochschule Fresenius in der Metropolregion FrankfurtRheinMain.

Schau tief in die Natur, und dann wirst Du alles besser verstehen” – ganz im Sinne dieses Zitats von Albert Einstein referierte Dr. Mario Kubek von der Fakultät für Mathematik und Informatik der FernUniversität Hagen am Standort Idstein der Hochschule Fresenius zum Thema “Natural Computing”.

Natural Computing ist an der Schnittstelle von Informatik und Naturwissenschaften angesiedelt. Dabei lassen sich die Anwender von natürlichen Prozessen in der Natur inspirieren, um daraus Algorithmen zu entwickeln, mit denen sich Probleme des Alltags besser lösen lassen. Als ein Beispiel führte Kubek den Ameisenalgorithmus (“Ant Colony Optimization”) an. Bei diesem lernt man von der Vorgehensweise von Ameisen auf der Futtersuche, um Algorithmen zu entwickeln, welche beispielsweise zur optimalen Planung von Reiserouten verwendet werden. Hier führte der Referent im Hörsaal auch live vor, wie das sogenannte Problem des Handlungsreisenden (“Travelling Salesman Problem”) mittels eines Ameisenalgorithmus gelöst wird.

“Diese Art von Algorithmen werden bereits seit vielen Jahren in zahlreichen Bereichen eingesetzt”, wusste Kubek zu berichten. Zum Ende seines Vortrags schlug er aber auch den Bogen zu aktuellen Forschungsthemen, wie dem “Deep Learning”, welches unter Verwendung künstlicher neuronaler Netze heutzutage im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zum Einsatz kommt. Als Anwendungsbeispiel hierfür nannte er die medizinische Diagnostik.

Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, Leiter des Informatik-Clusters der Hochschule Fresenius und Dekan des Fachbereichs Chemie & Biologie, zog nach dem vielseitigen Vortrag und einer sehr spannenden Diskussion ein sehr positives Fazit: “Es ist erstaunlich zu sehen, welche Inspiration die Computerwissenschaften in der Natur finden – und wo die dabei entstehenden Algorithmen praktische Anwendung finden. Diese Synergie spiegelt auch die Inhalte unserer Informatik-Studiengänge am Standort Idstein wider.”