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Vier Monate als Unternehmer

Ins Leben gerufen hat das Projekt die Wissensfabrik (www.wissensfabrik.de), eine Initiative von Stiftungen und Unternehmen, die sich für die Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie das Unternehmertum in der Bundesrepublik engagiert. Die Hochschule Fresenius nahm bereits zum dritten Mal am Student2Startup-Projekt der Wissensfabrik teil – die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit ist fest eingeplant.   Die Studierenden, zurzeit alle im 5. Semester des Bachelorstudiengangs Wirtschaftschemie,  erarbeiteten Lösungsansätze zu realen Aufgabenstellungen neu gegründeter Unternehmen. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung präsentierten die drei Teams jetzt am Campus in Idstein die Ergebnisse ihrer Projektarbeit. Alle Beteiligten – Vertreter der Hochschule und der Wissensfabrik, Mentoren, die Gründer der Startups und die Studierenden – bezeichnen den Ausflug in die unternehmerische Praxis als Erfolg. „Unsere Erwartungen sind übertroffen worden“, berichtet etwa Tuna Kurtz, einer der Gründer von balmyou, das Alternativen zu herkömmlichen Mainstream-Kosmetikprodukten anbietet. Das Studierendenteam der Hochschule Fresenius nahm für das Unternehmen eine umfassende Zielgruppenanalyse vor, entwickelte eine Werbekampagne und leitete daraus Verkaufsmaßnahmen ab. „Besonders beeindruckt hat uns, mit welcher unternehmerischen Reife die Studierenden an ihre Aufgabe herangetreten sind und dass sie ebenso kritische wie berechtigte Fragen gestellt haben, an die wir selbst gar nicht gedacht haben.“ Marina Zeisler, Mitbegründerin von Cell Garden, ergänzt: „Die Zusammenarbeit war insbesondere wegen des hohen Grades an Eigeninitiative und Selbstständigkeit hervorragend.“ Das Startup bewegt sich am Markt für gesunde Ernährung und will Konsumenten ermöglichen, zu Hause vollautomatisch so genannte „Superfoods“ anzubauen. Die Studierenden waren damit beauftragt eine komplette Marketing- und Vertriebsstrategie zu erarbeiten. Im Mittelpunkt des dritten Projekts stand die Konzeption einer Markteintrittsstrategie für ein neu entwickeltes Wärmespeichermaterial für den Granulathersteller Geohumus.    Die Studierenden selbst schätzen die Gelegenheit, während des Studiums unmittelbare praktische Erfahrungen sammeln zu können und mit einer konkreten Aufgabenstellung betraut zu werden: „Es ist eine enorme Bereicherung, einen theoretischen Plan selbst durchführen zu können und Ergebnisse zu entwickeln, die sich anhand echter Zahl auch bewerten lassen“, sagt Juliane Evert aus dem balmyou-Team. „Wir konnten das, was wir im Unterricht gelernt haben, sehr gut in die Praxis umsetzen. Die Zusammenarbeit war toll, die Gespräche fanden auf Augenhöhe statt, man hat uns zugehört und ich fühlte mich mit meinen Vorschlägen ernst genommen.“     Dr. Stephan Haubold, der als Dozent für Wirtschaftschemie hochschulseitig für die Kooperation verantwortlich ist, kommentiert das Engagement bei Student2Startup wie folgt: „Hier erleben unsere Studierenden das echte Berufsleben mit allen Ups and Downs, die in einem Projekt vorkommen können. Die Lebendigkeit und durchaus auch die Emotionalität, die darin stecken, lassen sich im Unterricht nicht simulieren.“

Tags: Kooperation,Veranstaltungen & Events,School of Chemistry, Biology & Pharmacy,Fachbereich Chemie & Biologie,Standort Idstein,Startseite,allgemeine News