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Vielfältige Kooperation mit dem Ausland: Praxisprojekt und „3+1“

München (pl) – Aktuell läuft ein länderübergreifendes Praxisprojekt zwischen der Hochschule Fresenius München und der ukrainischen Universität Uschhorod. In Planung ist zudem die „Strategie Bachelor 3+1“, in deren Rahmen ausländische Studierende zukünftig ein Jahr lang an der Hochschule Fresenius studieren und zwei gleichwertige Abschlüsse erwerben sollen. Die Firma Fischer ist ein weltweit bekannter Produzent von Ski-Schuhen. Rund 80 Prozent seiner Produkte lässt das Unternehmen in der Ukraine herstellen. Im Rahmen eines derzeit laufenden Praxisprojekts zwischen der Hochschule Fresenius München und der ukrainischen Universität Uschhorod sollen deutsche und ukrainische Studierende ausarbeiten, wie sich Wintersportarten künftig entwickeln werden, auch im Hinblick auf den Klimawandel. Zudem steht die Analyse von Umweltaspekten und der Umweltverträglichkeit der Fischer-Produkte auf dem Programm. Die Zwischenpräsentation fand bereits am 27. April in München statt; die Abschlusspräsentation der Projektergebnisse ist für Ende Juni 2017 in der Ukraine geplant. Vier der Projektteilnehmer sind Studierende in den Studiengängen Betriebswirtschaftslehre sowie Medien- und Kommunikationsmanagement berufsbegleitend an der Hochschule Fresenius München. Vier weitere sind Studierende der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Uschhorod. Die Universität Uschhorod ist die wichtigste Universität im ukrainischen Verwaltungsbezirk Transkarpatien und liegt im Dreiländereck zwischen Ungarn, der Slowakei und der Ukraine, direkt an der slowakischen Grenze.

Strategie Bachelor 3+1 Zukünftig ausgeweitet werden soll die Kooperation zudem mit der „Strategie Bachelor 3+1“. Diese sieht vor, dass ausländische Studierende in vier Jahren ihr Bachelorstudium absolvieren, von denen sie drei in ihrem Heimatland und eins in Deutschland an der Hochschule Fresenius verbringen (3+1). Nach Abschluss des Studiums werden zwei gleichwertige Abschlüsse vergeben. Die ukrainische Universität Uschhorod und die russische Universität RANEPA konnten bereits als Kooperationspartner für das Projekt gewonnen werden. Für Herbst 2017 ist eine Exkursion ukrainischer Verantwortlicher nach München geplant. Zehn Studierende der Universität RANEPA studieren bereits ab dem Wintersemester 2017/18 an der Hochschule Fresenius Berlin. Derzeit ist die Hochschule Fresenius auf der Suche nach weiteren Partnerorganisationen.

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