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„Vertrauen führt, Menschlichkeit gewinnt!?“ — Prof. Dr. Claudia Gerhardt referiert zum Thema Positive Leadership an der Humboldt-Universität zu Berlin

Im Rahmen des jährlich erscheinenden Herausgeberbandes „HR Consulting Review“, welches von Prof. Dr. Jens Nachtwei und Dr. Charlotte von Bernstorff von der Humboldt-Universität zu Berlin publiziert wird, stellen Personalverantwortliche, Berater, Forschende sowie Lehrverantwortliche an Hochschulen aktuelle Projekte, wissenschaftliche Studien oder innovative Modelle und Sichtweisen aus dem Themenfeld des Personalmanagements vor. Die Artikel des Bandes dienen dabei vorrangig dem Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis und adressieren als wissenschaftsbasiertes Medium Personalverantwortliche aus der unternehmerischen Praxis. Einen Impuls für die Praxis setzte hierbei auch Prof. Dr. Claudia Gerhardt – Studiendekanin für  Wirtschaftspsychologie in Hamburg – durch ihren Beitrag zum Thema Positive Leadership. Dieser beleuchtet, gemäß dem Motto „Vertrauen führt, Menschlichkeit gewinnt!?“, kritisch den Mehrwert der Positiven Führung für die Führungspraxis und wird in Kürze publiziert.

Der Artikel wurde dabei begleitend zu der Ringvorlesung „Personal- und Organisationsberatung“ des Master-Studienganges der Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin verfasst. Deshalb stellte Prof. Dr. Claudia Gerhardt die Ergebnisse ihrer Arbeit in einem Gastvortrag an der Humboldt-Universität vor und brachte den rund 40 anwesenden Master-Studierenden, Praktikern und Gasthörern den Führungsansatz der Positiven Führung näher.

Den Studierenden gab Claudia Gerhardt dabei vor allem den Impuls, die Werte der Positiven Führung mit eigenem Berufsstart zu leben und zu fördern, sodass weitere Erkenntnisse aus der Forschung in die unternehmerische Praxis diffundieren können und das gängige Führungsverständnis um eine sinnstiftende und selbstverstärkende Kraft bereichert wird. Denn basierend auf der Positiven Psychologie fokussiert das Konzept der Positiven Führung vor allem die Identifizierung und Entwicklung individueller Stärken und Ressourcen. Da in der defizitorientierten Wirtschaftskultur allerdings Fehler und Probleme noch immer mehr Aufmerksamkeit erhalten als Lösungen und Erfolge, sieht Claudia Gerhardt die Verantwortung auch bei den bereits berufstätigen Praktikern. Der Appell „knowing isn’t doing“ war dabei besonders an die anwesenden Personalverantwortlichen adressiert. Laut Prof. Dr. Claudia Gerhardt gilt es nun für alle Seiten, das vielfältige Wissen aus der Positiven Führung in die Praxis umzusetzen und eine Stärken- und Humanorientierung in der Wirtschaftskultur zu fördern.

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