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Veränderungen kommunizieren

Düsseldorf (cb) – Die Einsatzfelder von Kommunikation liegen nicht nur in der Werbebranche. Prof. Dr. Verena Wölkhammer, Studiendekanin des Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.), stellt zusammen mit Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der Change-Beratung Mutaree GmbH, im Magazin Pressesprecher neun kommunikationsbedingte Stolpersteine im Change-Prozess vor.

Einem Change muss früher oder später jedes Unternehmen einmal in die Augen blicken. Scheitern Change-Projekte, so werden dafür in der Regel als Akteure die Führungskräfte und als Disziplin die Kommunikation verantwortlich gemacht. In der ersten Pressesprecher-Ausgabe des Jahres 2016 wurde genau dieses Thema von Prof. Dr. Verena Wölkhammer, Studiendekanin des Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.), zusammen mit Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der Change-Beratung Mutaree GmbH, beleuchtet.

Insgesamt lassen sich neun Stolpersteine identifizieren, die Ursachen des kommunikativen Misslingens sein können. So ist die undifferenzierte Ansprache von Zielgruppen eine davon. Der häufig in der internen Veränderungskommunikation praktizierte Grundsatz „One fits all“ – also eine Kommunikationsstrategie für unterschiedliche Akteure – erzielt im Falle eines Change meist nicht die erwünschte Wirkung. „Ein Häuptling geht mit Change anders um als ein Indianer“, verdeutlicht Prof. Dr. Verena Wölkhammer den zuvor erwähnten Stolperstein. Viel mehr tritt die benötigte Zuversicht und das benötigte Vertrauen dann ein, wenn jede Zielgruppe individuell nach ihren primären Bedürfnissen kommunikativ abgeholt wird. Diese Bedürfnisse können allerdings je nach Position im Unternehmen weit auseinandergehen: „Während Führungskräfte sich überlegen, ob sie weiter ihre Arbeitskraft in das Unternehmen investieren wollen und wie und ob sie sich dort weiterentwickeln können, hängen Mitarbeiter stärker an Stabilität – und das ist auch ihr gutes Recht“, führt Prof. Dr. Verena Wölkhammer ihr Beispiel weiter fort. Schlussfolgernd betont sie, dass für die verschiedenen Bezugsgruppen inhaltliche als auch sprachliche Grundlagen geschaffen und zielgruppenspezifische Instrumente ausgewählt werden müssen. Neben der Problematik einer undifferenzierten Ansprache aller Beteiligten, lassen sich weitere Stolpersteine beispielsweise in der unbeantworteten Frage nach Sinn und Vision der Veränderung oder in einer fehlenden Vorbildfunktion des CEOs finden. Die Stolpersteine im Detail können im vollständigen Artikel der ersten Pressesprecher-Ausgabe des Jahres 2016 nachgelesen werden.

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