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Umweltunternehmer und Häuptling der Lakota-Indiander Henry Red Cloud an der Fresenius Hochschule in München

Am gestrigen Donnerstag war der Häuptling der Lakota-Indiander aus South-Dakota, Henry Red Cloud, zu einer Vorlesung – „The Lecture“ – an der Fresenius Hochschule in München. Er berichtete, wie er seit dem Jahr 2000 als Solarunternehmer versucht, in seinem Reservat Strukturen aufzubauen und Arbeitsplätze zu schaffen. Er machte deutlich, dass bei einer Arbeitslosigkeit von mehr als 90% und kaum vorhandener Hoffnung auf Besserung, jeder unternehmerische Schritt doppelt schwer ist. Als Häuptling seines Stammes, so Henry Red Cloud, komme ihm aber eine besondere Verantwortung zu, vorweg zu gehen. Dabei zeigte er eine besondere Art des Pragmatismus: Schon früher sei es Aufgabe der Häuptlinge gewesen, für den Stamm zu sorgen und von der Jagd mit Essen nachhause zu kommen. Heute sei das nicht anders, auch wenn natürlich die Mittel andere seien. Sein Unternehmertum sei also geprägt von der Verantwortung den Menschen Essen und eine Perspektive zu geben. „That´s our way of sustainability“, so der in den USA preisgekrönte Unternehmer. Henry Red Cloud war auf Einladung von René Leibold, Fresenius-Dozent in München und Landesgeschäfsführer des Kooperationspartners BWA, an die Hochschule gekommen. Ein voller Erfolg, einzig das Wetter zeigte sich nicht von seiner besten Seite, was die Verantwortlichen veranlasste, Henry zum Schutz seiner wertvollen Adlerfeder – die schon seine Vorväter vor mehr als 200 Jahren trugen – den „passenden“ Schirm zu überreichen. Eine Freude, wie das Bild ganz eindeutig belegt…

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