menu close
close
News

Textildesign trifft 3D-Druck

Studierende des Studiengangs Mode- & Designmanagement (B.A.) tauschten sich mit Kommilitonen aus dem Studiengang 3D-Design & Management (B.A.) über 3D-Druck im Textildesign aus. Wie sieht die Textilproduktion der Zukunft aus? Welche Technologien kommen dabei zum Einsatz? Welche Materialien werden verwendet? Diese Fragen beschäftigen nicht nur angehende Mode- & Designmanagerinnen und -manager der Düsseldorfer Akademie Mode und Design (AMD), Fachbereich Design der Hochschule Fresenius, sondern auch ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus dem Studiengang 3D-Design & Management (B.A.), Fachbereich Wirtschaft & Medien. Am 17. Mai 2018 fand ein Kurstreffen am Kölner Campus der Hochschule Fresenius statt, bei dem die Studierenden von ihren Projekten berichteten und über Schnittstellen ihrer Disziplinen diskutierten. „Die Digitalisierung verändert Technologien und Prozesse grundlegend – auch in der Modebranche, vom Design über die Produktion bis hin zur Inszenierung im Handel. Deswegen sind wir natürlich immer daran interessiert, uns diese Entwicklungen im Rahmen der Trendanalyse genauer anzusehen“, so Dipl.-Ing. Regine Hövelmann, programmverantwortliche Studiendekanin Mode- & Designmanagement (B.A.) an der AMD Düsseldorf. Dank 3D-Druck können Designer ihre Entwürfe direkt umsetzen Mit einer Schnittstelle zwischen Textildesign und 3D-Druck beschäftigt sich derzeit Laura Louisa Köberle. Für ihre Abschlussarbeit im Studiengang 3D-Design & Management (B.A.) nimmt sie „Produktionsverfahren für 3D-gedruckte Alltagstextilien in der Zukunft“ unter die Lupe. Die Vorteile von Kleidung aus dem 3D-Drucker sind aus ihrer Sicht unter anderem folgende: Die Produktion ist nachhaltig, da auf Anfrage produziert werden kann und so keine Überschüsse entstehen, Designer können ihre Entwürfe unmittelbar umsetzen, Kleidung kann problemlos maßgeschneidert werden und das Verfahren eignet sich auch für Mass Customization, also massenhaft individualisierte Stücke. „Textildesign bietet für 3D-Druck und -Design sehr viel Potenzial“, ist sich Prof. Christopher Wickenden, Leiter der Media School Köln und des Studiengangs 3D-Design & Management (B.A.), sicher. „Gerade, wenn man darüber nachdenkt, welche Materialien in der Textilfertigung eingesetzt werden, so nähert sich 3D-Druck auch dahingehend an. Die Vielfalt der Designmöglichkeiten mit 3D-Druck ermöglicht zudem, dass die kompliziertesten Muster und Verfahren zusammenkommen.“ Bis Hosen und Shirts standardmäßig aus dem 3D-Drucker kommen, müssen allerdings noch einige Hürden überwunden werden. Beispielsweise sind die Materialkosten derzeit noch recht hoch – rund 80 Euro für den Druck des Stoffes, der für eine Bluse nötig wäre. „Dennoch wird deutlich, dass 3D-Druck Materialien erzeugen kann, die theoretisch tragbar wären“, so Wickenden.

Tags: Fachbereich Design,Standort Köln,Standort Düsseldorf,allgemeine News,Fachbereich Wirtschaft & Medien