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Technologie-Start-ups begeistert vom Ergebnis des Projektes Student2Start-up!

Der Fachbereich Chemie & Biologie setzt seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit derWissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.fort: Studierende des Studiengangs Wirtschaftschemie (B.Sc.) präsentierten am 19.01.2017 die Ergebnisse ihrer Fallstudien im ProjektStudent2Start-up. Dabei beantworten Studenten konkrete Fragestellungen eines Start-ups und werden dabei von einem erfahrenen Mentor aus der Wirtschaft unterstützt.
Drei Start-ups waren vor Ort in Idstein, um gemeinsam mit den Studierenden die Ergebnisse der Studien zu diskutieren und strategische Implikationen daraus abzuleiten. Für das UnternehmenApium Additive Technologies GmbHanalysierten und bewerteten die Studierenden das zukünftige Potenzial der 3D-Druck-Technologie mit dem Hochleistungspolymer PEEK (Polyetheretherketon) in unterschiedlichen Zielbranchen. Dazu führten sie umfangreiche persönliche Befragungen mit zahlreichen potentiellen Kunden durch und konnten am Ende einige vielversprechende strategische Optionen für Apium vorstellen. Tony Tran-Mai, Geschäftsführer von Apium, freute sich über die Ergebnisse: „Die durchgeführte Umfrage ist ein guter Ansatzpunkt, die Bereitschaft der verschiedenen Zielbranchen bezüglich der Anwendung von 3D-Druck im industriellen Rahmen zu evaluieren und wird unserer Marketingabteilung weiterhelfen.“ Das UnternehmenProcess[.-ING], mit dem die Hochschule bereits seit 2013 im Rahmen derM.Sc. Executive Initiative kooperiert, hatte die Studierenden damit beauftragt, einen Blick auf die zukünftige Entwicklung des Fachkräftebedarfs und –angebots im dynamischen Wachstumssegment „Biochemical Process Engineering“ zu untersuchen. Dazu führten die Studierenden ebenfalls umfangreiche Befragungen an Schulen, Hochschulen und mit Unternehmen der Industrie durch. Bernd Geis, Geschäftsführer der Process[.-ING], zeigte sich von den Ergebnissen beeindruckt: „Eine großartige Arbeit! Die Studierenden haben unsere Erwartungen an das Projekt weit übertroffen!“. Auch Sascha Knauer, Geschäftsführer desStart-ups Sulfotools, zeigte sich begeistert: „Das war wesentlich umfangreicher, als wir erwartet haben“. Sein Unternehmen, eine Ausgründung der TU Darmstadt, fokussiert sich auf eine innovative Methode zur umwelt- und gesundheitsverträglichen Herstellung von Peptiden, die unter anderem in Kosmetika eingesetzt werden können. Um den Marktzugang konkretisieren zu können, führten die Studierenden für Sulfotools ebenfalls eine Marktrecherche durch. Neben den Start-ups waren mit Frau Dr. Ilka Wicke (Director Boehringer Ingelheim Venture Fund, Boehringer Ingelheim) und Frau Dr. Angelika Bonin-Debs (Corporate Department Licensing, Boehringer Ingelheim) auch zwei der Mentoren, die die Studierenden in den vergangenen Monaten unterstützt haben, vor Ort in Idstein mit dabei. Manuela Schmidt, die das Projekt seitens der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. betreute, war begeistert: „Die aktuelle Runde von Student2Start-up hier in Idstein hat gezeigt, dass alle davon profitieren, wenn Studierende, Mentoren und Gründer zusammenkommen. Zum Beispiel konnten die Studierenden ihr theoretisches Wissen einbringen und dafür sowohl bei den Start-ups als auch den etablierten Unternehmen Einblicke in die Praxis bekommen. Das ist ein gutes Beispiel für die Arbeit der Wissensfabrik, die mit ihrem Netzwerk einen Beitrag leistet, die Innovationskraft Deutschlands zu stärken. Prof. Thorsten Daubenfeld, Studiendekan des Bachelorstudiengangs Wirtschaftschemie an der Hochschule Fresenius und Betreuer des Moduls „Business Case Studies“, in dessen Rahmen die Studierenden das Projekt durchführten, war ebenfalls beeindruckt: „Es ist uns eine große Freude und Ehre, dass sich sowohl Start-ups als auch Mentoren die Zeit nehmen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir unseren Studierenden gemeinsam mit der Wissensfabrik, den Start-ups sowie den Mentorinnen und Mentoren ein Angebot schaffen können, bei dem alle Akteure profitieren und die Studierenden praxisnah lernen können. Ganz im Sinne des Leitbildes unserer Hochschule!

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