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Tag des digitalen Tourismus

Köln. Studierende erhielten Einblicke in verschiedene touristische Bereiche und an welchen prozessualen Stellen Digitalisierung greifen kann. Virtuelle Realität (VR) verorten die meisten bisher vermutlich eher im Gaming-Bereich. In der nächsten Zeit wird diese Technik dank günstigerer VR-Brillen für zuhause immer bekannter werden. Auch für die Tourismusbranche bringt VR viele Vorteile, die beim ersten Tag des Tourismus in der Hochschule Fresenius Köln präsentiert wurden. Insgesamt stand die Veranstaltung unter dem Oberthema „Digitalisierung in der Tourismusbranche“. Im Atrium amKölner Campus der Hochschule Fresenius erhielten die rund 100 Gäste, unter denen vor allemTourismus-, Hotel- und Eventmanagement (B.A.)-Studierende aus Köln, Düsseldorf, Idstein, Hamburg und München waren, in Form von Vorträgen und Workshops tiefere Einblicke in das Thema Digitalisierung in der Tourismusbranche. Nachdem Anna Wrossok, Programmdirektorin des Studiengangs Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement (B.A.), die zahlreich erschienenen Besucher begrüßt hatte, referierten Meinungsführer und Vorreiter namhafter Unternehmen sechs Stunden lang über aktuelle Themen und Veränderungen im Tourismus. Prof. Christopher Wickenden, Studiendekan3D-Design & Management (B.A.) an der Hochschule Fresenius Köln, zeigte den Besuchern, wie real das Eintauchen in die virtuelle Welt auf die Menschen wirken kann. Er ließ verschiedenen Studierende und auch Anna Wrossok eine VR-Brille aufsetzen und „entführte“ sie virtuell auf eine Alaska-Expedition, zum Tiefseetauchen oder zu einem Hubschrauberflug. Prof. Christopher Wickenden verdeutlichte den Einsatz und die Chancen von VR für den Tourismusbereich: Durch virtuelle Erlebnisse oder Reisen könne man Dinge sehen und spüren, die einem sonst verwehrt blieben. Ein realistischer Eindruck über die Destination könne so vor Buchung einer Reise vermittelt werden. Eine Reise, die wir nicht mehr machen können, ist die in die Vergangenheit. Jonas Rothe hat das mit seiner FirmaTimeRideVR Cöln geändert und im September die Möglichkeit geschaffen, eine virtuelle Rundreise durch das Köln des Jahres 1910 zu machen. Dazu sitzen die Gäste mit VR-Brillen in einem alten Straßenbahnwagen, der während der Fahrt durch das alte Köln sogar vibriert. In seiner Präsentation zeigte er auch anschaulich, wie diese virtuellen Eindrücke entstanden sind. Der zweite Referent war Christos Elkas, Area Manager beiBooking.com. Neben seinem eigenen Werdegang stellte er das Geschäftsmodell der Buchungs-Website vor und gab einen Ausblick auf die mit der Digitalisierung einhergehende Zukunft von Online-Buchungen. Im Kontrast dazu stellte Jörg Sommerkamp, GeschäftsführerSO Hospitality, konkrete Digitalisierungsmöglichkeiten für Hotels vor. Darüber hinaus gab er Einblicke in Veränderungen, denen sich Hotels gegenübergestellt sehen oder die sie bereits aufgrund der Digitalisierung verwirklicht haben.   Im Anschluss daran stellte Gregor Gosciniak, Head of Marketing vonKöln Tourismus, die Chancen und Herausforderungen zur Vermarktung von Städten unter digitalisierten Bedingungen dar. Die vierte Referentin Sonja Klasen, Head of Corporate SourcingHRS, ging sehr detailliert auf die Veränderungen der Buchungsbranche ein.   Zum Abschluss referierte Florian Weber, Head of Costumer Centricity beiEurowings, über Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken der Digitalisierung im Flugbetrieb. Sehr offen berichtete er von Problemen, mit denen sich Eurowings konfrontiert sah. Aber auch den Lösungsansatz, den die Fluggesellschaft verfolgt, gab er preis. Bei prozessualen Veränderungen müsse man sich immer auch am Kunden orientieren. In diesem Zusammenhang ging er auch auf das Thema Beschwerdemanagement ein.   Nachdem die Studierenden Einblicke in die Vielfalt der Prozesse im Touristikbereich erhalten hatten, standen die Redner zu Gesprächen zur Verfügung. Die breite Themen- und Branchenauswahl hielt für jeden Studierenden etwas bereit und so konnten sie sich je nach Interessenslage noch einmal genauer informieren und Kontakte knüpfen. Auch in Bezug auf das anstehendeintegrierte Auslandssemester konnten sie wichtige Weichen legen und standortübergreifend die anderen Studierenden kennenlernen.   Am Ende des Tages fanden noch einige Workshops statt, an denen die Studierenden teilnehmen konnten. Abgerundet wurde der eindrucksvolle Tag mit einem gemeinsamen Abendessen. (kj)

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