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Tag der digitalen Lehre in Idstein: Auf dem Weg zur „Mix-Mode-Hochschule“

In Idstein fand zum fünften Mal der Tag der digitalen Lehre statt. Die Hochschule Fresenius wagte den Blick nach Außen, fragte nach den aktuellen Trends im Bereich der Digitalisierung, schaute aber auch nach Innen und präsentierte, was schon auf den Weg gebracht ist. Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem vier Projekte mit dem „Lehrpreis 2019“ prämiert.

Organisator Olaf Pütz, Leiter des Zentrums für Hochschuldidaktik & E-Learning, freute sich über die mehr als 60 Besucher von vielen Hochschulstandorten. Mit Prof. Dr. Marcus Kalz von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und Prof. Dr. Paul Grimm von der Hochschule Fulda hatte er renommierte Keynotespeaker eingeladen.

In seiner Eröffnungsrede sprach Hochschulpräsident Prof. Dr. Tobias Engelsleben über den Transformationsprozess zur Mix-Mode-University, in der Wissen über viele Kanäle vermittelt wird. „Wissen muss dergestalt zur Verfügung gestellt werden, dass wir jeden Lerntypen erreichen. Im Mittelpunkt steht nicht mehr das Hörsaalkollektiv. Stattdessen rückt immer mehr der individuelle Erfolg des Einzelnen in den Fokus.“ Olaf Pütz ergänzt: „Die Digitalisierung kann die Präsenzzeiten wertvoller machen. ‚Vorlesung‘ ist nicht mehr im Wortsinn zu verstehen, sondern weicht dem konstruktiven Diskurs. Dann haben wir Raum für die Entfaltung kreativer Ideen.“

"Auf dem Weg zur Multi-Mode-Hochschule" - Hochschulpräsident Prof. Dr. Tobias Engelsleben

Prof. Dr. Marcus Kalz warnte vor der Digitalisierung als Selbstzweck: „Die Technologie allein ist noch kein Transformationsfaktor für eine bessere Lehre.“ Neben Definition und Implementierung der richtigen Strategie müsse eine Hochschule vor allem klare Ziele formulieren. Möglich sind neben der reinen Wissenstransformation die Verbesserung des Lernerfolgs und die Verminderung des Workloads für die Lehrenden. Was heute schon im Zusammenhang mit Virtual und Augmented Reality möglich ist, präsentierte Prof. Dr. Paul Grimm. Hochschulen sind nach seiner Ansicht prädestiniert für den Einsatz entsprechender Technologien. „Sie eignen sich hervorragend für Paxistests und Trainings. Schüler und Studierende können Szenarien ohne Gefahren ausprobieren. Das ist gerade für Berufe mit einem hohen Verantwortungsgrad immens wichtig.“ Außerdem ist durch das Tragen einer VR-Brille die Konzentration auf den vorgestellten Sachverhalt sehr groß.

Anlässlich des Tages der digitalen Lehre zeichnete die Hochschule Fresenius vier interne Projekte mit dem „Lehrpreis 2019“ aus. Insgesamt hatte es 15 Bewerbungen gegeben. Prof. Dr. Ekkehart Baumgartner, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Hochschule Fresenius sowie Vorsitzender der Jury für den Lehrpreis, zeigte sich ob der eingereichten Bewerbungen begeistert über Engagement und Vielfalt der Lehrenden. „Wir sehen, welche Innovationskraft und Potenziale, wie viel Ideenreichtum und Erfindergeist wir bereits an der Hochschule Fresenius haben.“ Dies sei Zeichen einer „denkenden“ Hochschule, die einen offenen Innovationsraum biete. Gewinner des Lehrpreises 2019 sind:

– Prof. Dr. Birgit Döringer mit dem Projekt „Steigerung der Reflektionskompetenz“ – Studierende müssen als Prüfungsleistung ein Video konzipieren und drehen.
– Prof. Dr. Andreas Beivers und Prof. Dr. Stephanie Heinecken mit dem Projekt “Beivers bloggt” – Videos visualisieren die Auseinandersetzung mit Realität und Gesellschaft – das wird mit Lehrinhalten verknüpft.
– Andreas Zieleniewicz mit dem Projekt „Inverted Classroom für die Mathematik“ – Studierende der Angewandten Chemie und der Wirtschaftschemie bekommen über Visualisierungen einen für viele „trockenen“ Stoff sehr lebendig vermittelt.
– Dr. Evangeline Thaler mit dem Projekt „Implementierung, Durchführung und Controlling eines digitalen Inverted Classroom“ – via digitale Medien, hier Podcast und Blog, sollen Studierende zum wissenschaftlichen Arbeiten motiviert werden.

Beim „Blick nach Innen“ am Nachmittag gab es drei Workshops – „Interessierte“ konnten dabei den Einsatz der VR-Brille einmal live erproben, selbst in die virtuelle Welt eintauchen und Musikstücke komponieren. „Einsteiger“ erfuhren mehr darüber, welche Schritte notwendig sind, um die interaktive Lehre digital zu gestalten. „Fortgeschrittene“ bekamen Gelegenheit, vorhandenes Wissen zum Videodreh zu vertiefen. Insgesamt dient der Tag der digitalen Lehre auch zum kollegialen Austausch sowie zur internen und externen Vernetzung.