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Symposium #wirksamsein in Idstein

Bereits zum 11. Mal fand in Idstein das interdisziplinäre Symposium des Masterstudiengangs Therapiewissenschaften statt. Im Fokus des Symposiums stehen stets Fragen der beruflichen Zukunft von Physio-, Ergo- und Sprachtherapeuten sowie Podologen. In diesem Jahr war das Mittelpunktthema die Einflussmöglichkeit in berufspolitischen Fragen.

Wie bewerten Berufsangehörige der Podologie, Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie ihre Arbeits- und Berufsbedingungen? Was unternehmen selbst, um diese Bedingungen zu verändern? Um diese zentralen Fragen drehte sich die Studie, die die Studierenden gemeinsam mit Studiendekanin Prof. Dr. Sabine Hammer entwickelt hatten und deren Ergebnisse sie beim 11. interdisziplinären präsentierten. An der Onlineumfrage beteiligten sich 905 Therapeutinnen und Therapeuten, außerdem wurden 34 intensive Gespräche geführt. Schon traditionell ist das Symposium sehr gut besucht. Prof. Dr. Sabine Hammer und ihre Studierenden durften am Samstag rund 90 Gäste am Hochschulcampus in Idstein begrüßen.

Berufspolitische Themen spielen seit Jahren eine große Rolle in den The-rapieberufen. Das Interesse daran ist bei Physio-, Ergo- und Sprachtherapeuten sowie Podologen durchaus groß. Ebenso stark ist al-lerdings auch das Gefühl, nicht wirklich etwas bewegen zu können. Tatsächlich hat sich einiges getan in jüngerer Vergangenheit – aber reicht das? Beispielsweise sagen viele, dass von den avisierten 30 Prozent mehr Gehalt nur die Hälfte bei ihnen ankommt.

Die Umfrage hat ergeben, dass es teilweise große Unterschiede zwischen den in Kliniken und im öffentlichen Dienst Beschäftigten auf der einen und den in Praxen tätigen Therapeuten auf der anderen Seite gibt. „Wir haben schon den Eindruck, dass die Praxisangestellten nach der Neuregelung ein wenig die Verlierer sind“, sagt Prof. Dr. Sabine Hammer.

Ein Kernthema der aktuellen Studie der Hochschule Fresenius war auch die Frage, wie der Berufsstand über berufspolitische Einflussmöglichkeiten denkt. Gut 60 Prozent der Therapeuten zeigten sich an dem Thema sehr interessiert. Allerdings schätzt etwa die gleiche Zahl die persönlichen Einflussmöglichkeiten eher gering ein.

Spannend ist aktuell auch die Frage, was die Einführung einer Therapeutenkammer bringen könnte. Sie wird sehr kontrovers diskutiert. Einen Sitz im Bundesausschuss – dem höchsten Gremium in Fragen der Gesundheitsversorgung – würde auch sie nicht automatisch bringen. „Eine Kammer könnte die Position der Therapeuten aber langfristig stärken und die Chance wachsen lassen, dort hineinzukommen”, so Hammer.

Studiendekanin Prof. Dr. Sabine Hammer eröffnet das Symposium

Teilnehmer des Master-Studiengangs sind Aline Wenz, Susan Müller, Claudia Carter, Wiebke Bley, Sophie Hartmann, Anika Thurmann, Maximilian Christmann, Anne Kollikowski, Lucija Heun, Leonie Steffan, Felicia Stolle. Teilnehmerinnen an der Podiumsdiskussion waren Kordula Schulz-Asche (MdB Bündnis 90/Die Grünen), Frauke Kern (Mitglied im dbl-Bundesvorstand), Daniela Hoffmann-Kruse (1. Vorsitzende des Fördervereins Therapeutenkammer Nordrhein-Westfalen), Dr. Björn Pfadenhauer (Geschäftsführer des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten) und Bernd Scheliga (Beirat des ZVK-Landesverbands Rheinland-Pfalz/Saarland).