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Studierende erkunden die finnische Hauptstadt

Lernen kennt keine Grenzen und so bietet die Hochschule Fresenius ihren Studierenden mit einem standortübergreifenden Programm die Möglichkeit, unterschiedliche Städte zu erkunden und Einblicke in speziell ausgewählte Unternehmen zu bekommen. Die Exkursionen beinhalten zudem auch ein abwechslungsreiches Kulturangebot. Auch in diesem Jahr fand sich eine Gruppe Studierender, die sich auf nach Helsinki machte. Nachdem die Studierenden der unterschiedlichen Hochschulstandorte in Helsinki ankamen, begann die Exkursion mit einem geführten Stadtrundgang zu den Sightseeing-Highlights. Das von Russland und Schweden hart umkämpfte Land feiert im nächsten Jahr seine 100jährige Unabhängigkeit. Die Einflüsse beider Länder zeigten sich deutlich in der vom Neoklassizismus geprägten Metropole. Zu den ausgewählten Unternehmen der Exkursion zählte unter anderem die Brauerei Sinebrychoff (Part of the Carlsberg Group). Neben einem Brauerei-Rundgang warteten eine Unternehmenspräsentation sowie ein Bier- und Softdrink-Tasting auf die Studierenden. Der Vortrag zu den einzelnen Schritten des Bierbrauens und Softgetränkeherstellens des im Jahre 1819 von Nikolai Sinebrychoff gegründeten Unternehmens, begeisterte die Studierenden. Der zur Carlsberg Group gehörende Marktführer im Bereich Bier, Cider, Soft- und Energydrinks in Finnland bietet eine breite Produktpalette. Ein weiterer Stopp der Exkursion war die Deutsch-Finnischen-Außenhandelskammer. Auf dem Programm stand eine Präsentation über den Handel zwischen diesen und weiteren Ländern und eine Einführung in die finnische Geschichte und Kultur. Die Handelskammer bietet für interessierte Studierende regelmäßig Praktika an. Interesse an Praktika erzeugte auch die finnische Firma KONE Corporation, die in ihrer Unternehmenspräsentation über die Aktivitäten im Bereich Corporate Social Responsibility und Sustainablity deutlich bewies, wie wichtig die Mitarbeiter für das Unternehmen sind. In der Designfactory, die an die Aalto University angegliedert ist, können Studierende aus aller Welt reale Aufträge von Unternehmen bearbeiten, Produkte designen und die Prototypen entwickeln. Trotz der finnischen Zurückhaltung, gibt es in der Designfactory einen „Free Hugs“ Punkt, an dem man Aufmunterungen erhält. Das kulturelle Angebot bestand unter anderem aus einem Besuch der Festungsinsel Soumenlinna (UNESCO Weltkulturerbe). Neben einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Finnlands ist Suomenlinna auch ein lebendiger Stadtteil, in dem 800 Einwohner Helsinkis leben. Die restaurierten Festungsanlagen und Garnisonsgebäude beherbergen heute Wohnungen, Werkstätten, Tagungs- und Veranstaltungsräume sowie Gaststätten und Museen. Bei herrlichem Sonnenschein konnten die Teilnehmer hier die Seele baumeln lassen und genießen. Da es zu dieser Jahreszeit kaum richtig dunkel wird, herrscht im Sommer eine eher ausgelassene Stimmung in der Stadt und so erkundeten unsere Studierenden Helsinki auch bei Nacht. Innerhalb der Gruppe herrschte eine angenehme Atmosphäre. „Die Gruppe hat das gut vorbereitete Programm noch besser gemacht. Wir haben uns untereinander und auch mit Frau Masbaum sehr gut verstanden. Dies hat die Fahrt besonders schön gemacht“, berichtet Annemarie Plattenteich, Master Wirtschaftspsychologie in Köln. „Die vielen nachhaltigen Eindrücke und Informationen, die die Teilnehmer von solch einer Studienfahrt mitnehmen, kann man im Hörsaal nicht vermitteln. Daher freut es mich, dass die Studierenden neben neuen Freundschaften auch Kenntnisse über Kultur und Wirtschaft erlangen.“ Cornelia Masbaum, Leiterin Competence Center Career Services und Organisatorin der Studienfahrt nach Helsinki.

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