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Studierende der Hochschule Fresenius Düsseldorf zu Gast bei Vodafone

Düsseldorf (fr) – Was sind die Kernaufgaben und Herausforderungen der Mitarbeiter in der Pressestelle von Vodafone? Und wie identifizieren sie relevante Issues und spielen diese an Journalisten und die Öffentlichkeit? Das erfuhren Studierende im Studiengang Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) an der Hochschule Fresenius Düsseldorf exklusiv von Volker Petendorf, Chef vom Dienst bei Vodafone Deutschland. Als größter rein privater Telekommunikationsanbieter liefert Vodafone Deutschland rund 42 Millionen Kunden Fernsehempfang, Internet, Festnetztelefonie und vor allem Mobilfunk aus einer Hand. Dabei sind die täglichen Ereignisse und Themen vielfältig: Neuigkeiten entstehen beispielweise beim Ausbau der Netze, im Kundenservice oder bei der Vermarktung neuer Produkte. Aber auch Aktivitäten der Konkurrenz und Krisen sind mögliche Kommunikationsanlässe für Vodafone. Bei jedem dieser Ereignisse müssen sich die Mitarbeiter der Pressestelle entscheiden, ob und in welcher Form sie sich äußern. Dazu gibt die Konzernführung ihre offiziellen Statements beispielsweise durch Pressemitteilungen bekannt. Aber auch andere Presseinstrumente, insbesondere die „Exklusivnews“,  werden für die mediale Verbreitung von Nachrichten genutzt. Grundsätzlich ist es das Ziel, die größtmögliche Aufmerksamkeit der Medien zu erhalten und gleichzeitig den Informationsfluss in die Öffentlichkeit zu steuern. Und das scheint insbesondere Demjenigen zu gelingen, der eine Mitteilung als erstes veröffentlicht. So lag Vodafone beispielsweises im neusten Netztestergebnis von Connect nur knapp hinter der Telekom. Da die Mitarbeiter von Vodafone dies allerdings als erstes kommunizierten, gelang ihnen eine positive Darstellung des geringen Abstands zur Telekom als gelungene ‚Aufholjagd‘. Für diese erfolgreiche Kommunikation ist aber nicht nur der Zeitpunkt wichtig, sondern auch die Art und Weise der Erzählung – das sogenannte Storytelling. Volker Petendorf erklärte, dass hierbei die Kunst sei, eine Mitteilung so zu verfassen, dass allein der Kundennutzen vermittelt werde und nicht der Wille zum Verkauf. Die Kunst der Zurückhaltung Doch nicht immer ist es strategisch von Vorteil, sich um eine schnelle öffentliche Äußerung zu bemühen. So sind Inhalte, die in eine grundsätzlich negative Thematik eingebettet sind, eher distanziert zu behandeln. Beispielweise wird von öffentlichen Statements abgesehen, wenn ein Konkurrent in die Negativschlagzeilen gerät. Auch bei unternehmenseigenen Krisen sind Äußerungen sehr sorgfältig zu wählen. Der sensible Umgang mit solchen Situationen ist besonders wichtig. Daher werden Mitarbeiter routinemäßig hinsichtlich klarer Kommunikationsabläufe, unter anderem in sogenannten Krisenszenarien, geschult. Diese exklusive und spannende Einführung in die Pressearbeit von Vodafone rundete Volker Petendorf mit einer Führung durch das moderne Unternehmensgelände ab, wofür sich die Studierenden der Hochschule Fresenius Düsseldorf ganz herzlich bedanken. Auch geht ein großes Dankeschön an Prof. Dr. Verena Wölkhammer, die Studiendekanin Medien- und Kommunikationsmanagement, die diese Exkursion organisiert hat. 

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