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Studienmodell in Förderprogramm des Landes

Heidelberg. Die Hochschule Fresenius Heidelberg ist eine von sechs privaten Hochschulen, die vom Wissenschaftsministerium unterstützt werden.  Mit insgesamt sieben Millionen Euro fördert das Land Baden-Württemberg innovative Studien- und Lehrkonzepte an sechs privaten Hochschulen mit staatlicher Anerkennung. Im Fokus der Förderung stehen Projekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz, zur Stärkung der Internationalisierung und zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. „Die nichtstaatlichen Hochschulen beleben den Hochschulstandort Baden-Württemberg auf vielfältige Weise, etwa durch ihre Alleinstellungsmerkmale oder ihre Experimentierfreudigkeit. Durch ihre Nähe zum Arbeitsmarkt, eine individuelle Betreuung und flexible Studienformen gelingt es den privaten Hochschulen sinnvolle Ergänzungen zur Bereicherung der staatlichen Hochschullandschaft anzubieten. Deshalb unterstützen wir mit der Förderlinie ‚Nichtstaatliche Hochschulen‘ besonders innovative und beispielgebende Projekte und Konzepte“, so die Landes-Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer. „Digital Engineering and Management“ heißt das Studienmodell der Hochschule Fresenius Heidelberg, das über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert wird. Die Hochschule wird zwei neue Studiengänge „Digital Engineering and Management“ auf Bachelor- und Master-Niveau einführen, um einen nachhaltigen und praxisrelevanten Beitrag zur Verbesserung des Fachkräfteangebots in einer sich digitalisierenden und internationalisierenden Unternehmenswelt zu leisten. Es handelt sich um Studiengänge, die in einem innovativen hybriden Studienmodell durchgeführt werden und gleichzeitig den Studierenden die Hintergründe und die Auswirkungen der digitalen Transformation vermitteln. Ein hybrides Studienmodell umfasst im Kern zwei Komponenten: Die eine Komponente des Studienmodells stellt die Wissens- und Kompetenzvermittlung der Modulinhalte in Form einer klassischen Präsenzvorlesung dar. Die andere Komponente des Studienmodells umfasst die Digitalisierung von Lehr-und Lernprozessen. Grundlage der Digitalisierung bildet eine Learning-Plattform, die zugleich Seminarraum, Diskussionsforum und Vernetzungsplattform ist, durch ihre digitalen Elemente die Wissens- und Kompetenzvermittlung unterstützt und somit einen Beitrag zum Erreichen der Lernziele liefert. In diesem hybriden Studienmodell können die Studierenden in bestimmten Modulen entscheiden, ob sie diese Module in Präsenzform oder im Onlineformat studieren wollen. Diese Wahlmöglichkeit dient der Flexibilisierung des Studienverlaufs und der Förderung der Teilhabe an akademischer Bildung.

Tags: Fachbereich Wirtschaft & Medien,allgemeine News