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„Students‘ Road to 4.0“: Die ersten Schritte

Düsseldorf. Bei dem durch dieArconic Foundation geförderten Projekt „Students‘ Road to 4.0“ setzen sich Studierende und Auszubildende mit der Digitalisierung in Unternehmen auseinander. Ende September startete dasProjekt, an dem sich 30 Studierende der Hochschule Fresenius, Fachbereich Wirtschaft & Medien, und Auszubildende verschiedener Unternehmen* beteiligen. Unter dem Thema „Digitalisierung in Industrie und Wirtschaft“ machen sie sich mit den Anforderungen des digitalen Wandels in Unternehmen vertraut. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, ihr kreatives Potenzial für konkrete 4.0-Anwendungen einzusetzen. Ziel ist es, dass die Auszubildenden als Multiplikatoren das Thema Digitalisierung in den Unternehmen nach vorne bringen. Die Studierenden sollen dabei unterstützende Hilfestellung leisten und eine differenzierte Sichtweise mit einbringen. Beim ersten Treffen wurden die Teilnehmer für das Projektthema sensibilisiert und besuchten in diesem Rahmen einige Vorträge.Prof. Dr. Ralf Neuhaus, Projektleiter und Studiendekan des StudiengangsBetriebswirtschaftslehre (B.A.) an der Hochschule Fresenius, referierte über Industrie 4.0 und darüber, wie Mensch und Maschine miteinander arbeiten können oder welche Bedingungen ein Unternehmen bei einer digitalen Umstellung mitbringen sollte. Rainer Sabisch, Director Global Application Engineering, und Timo Marks, Gründer und Geschäftsführer von „Die Schuhleister“ sowie Absolvent der Hochschule Fresenius, zeigten, wie sich Digitalisierung in Unternehmen vor allem im 3D-Druck-Bereich umsetzen lässt. Im Anschluss an die Vorträge fand ein reger Austausch zwischen den Studierenden, Auszubildenden und Referenten statt. Im zweiten Blockseminar referierten Dr. Oliver Stettes, Leiter Kompetenzfeld Arbeitsmarkt- und Personalökonomik am Institut der deutschen Wirtschaft Köln, und Franka Niepmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Fresenius Düsseldorf, über die Veränderung des Arbeitsplatzes in der Digitalisierung. Sie beschäftigten sich aus Forschungssicht mit häufig gestellten Fragen: Wo entstehen Arbeitsplatzchancen und wo fallen Arbeitsplätze weg? Wie verändert sich das Büro oder die Produktionsstätte? Inwiefern kann Digitalisierung das Arbeiten, den Austausch von Informationen und die Kommunikation erleichtern? Anhand von gezeigten Fotos und Videos konnten die Auszubildenden bereits einige Vergleiche ziehen und auf ihren Arbeitsplatz anwenden. Von diesem guten und beispielhaften Bezug zur Praxis nahmen die Studierenden viele Erkenntnisse mit. Außerdem referierte Dr. Holger Grieb, Lead Consultant – Management und IT, über das spannende und in den Medien sehr präsente Thema „Datensicherheit in der digitalen Welt“. Das professionelle Auftreten der Teilnehmenden fiel vor allem den Vertretern der Arconic Foundation äußerst positiv auf. Die Studierenden und Auszubildenden fühlten sich von den Referenten sehr gut abgeholt und äußerten sich nach den beiden ersten Seminaren besonders positiv über den bisherigen Verlauf des Projekts. Caroline Hitzegrad, Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre (B.A.) resümierte: „Bei der Heranführung an das Thema Digitalisierung waren viele spannende Vorträge von Gastrednern aus den unterschiedlichsten Branchen dabei. Daraus ergaben sich für mich auch viele neue Erkenntnisse, was Themen wie Datenschutz, aber auch Digitalisierung in Unternehmen angeht. Ich habe mich sogar selbst dabei erwischt, im Alltag immer mehr über das Thema nachzudenken. Vor allem der Gedanke, wie meine berufliche Zukunft im Zuge der Digitalisierung aussieht, finde ich besonders wichtig. Wie verändert sich der Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren? Was muss ich mitbringen, um einem Job in einer digitalisierten Umwelt entgegenzutreten? Und wie kann ich mich am besten darauf vorbereiten? Angesichts der bisherigen, spannenden Vorträge freue ich mich auch schon auf die nächsten Projekttreffen!“ Nach den Blockseminaren, in denen Experten aus Wissenschaft und Unternehmen Eindrücke geben, was Digitalisierung bedeutet, nehmen die Studierenden und Auszubildenden im ersten Quartal 2018 am Design-Thinking-Workshop amIW Köln teil, bei denen sie Ideen entwickeln, wie Personalverantwortliche in den Betrieben konkrete Herausforderungen durch Digitalisierung in der Praxis bewältigen können. * teilnehmende Auszubildende aus den folgenden Unternehmen

  • Roto Frank AG
  • Dornbusch GmbH
  • Becker Plastics GmbH
  • Erich Thieme GmbH
  • Schmidt + Clemens GmbH

(kj)

Tags: Kooperation,Veranstaltungen & Events,Business School,Fachbereich Wirtschaft & Medien,Standort Düsseldorf,Startseite,allgemeine News