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Studentische Untersuchung zum Reiseverhalten

Aktuell existieren nur wenige Forschungen im Bereich Reise- und Buchungsverhalten von Studierenden. Wir, sieben Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement-Studentinnen der Hochschule Fresenius aus Köln, haben in unserem diesjährigen Praxisprojekt im Rahmen des vierten Semesters das Reise- und Buchungsverhalten der Studierenden der Hochschule Fresenius in ganz Deutschland untersucht. Vielleicht hat der eine oder andere an unserer Onlineumfrage teilgenommen und hat nun Interesse an den Ergebnissen.

An unserer Umfrage haben 140 Studierende im Alter zwischen 18 und 42 Jahren teilgenommen. Die meisten Teilnehmer kamen aus dem Fachbereich Wirtschaft & Medien. Die Standorte Düsseldorf und Köln werden in unserer Umfrage am meisten repräsentiert, weil dort die Teilnehmerzahl deutlich größer war als an anderen Standorten.

Die Mehrzahl der Ergebnisse unserer Fragen stimmten mit unseren Erwartungen überein. Es gaben jedoch auch ein paar unerwartete Ergebnisse im Laufe des Fragebogens:

Unsere Umfrage ergab, dass den Studierenden das Reisen generell überaus wichtig ist und meist mehrfach im Jahr gereist wird (82 %). Bei der Reisebuchung werden Onlineportale bevorzugt. Dabei geben die Befragten zwischen 600 und 1.500 Euro aus, wobei ein Großteil des Geldes in die Unterkunft und Anreise fließt. Das Flugzeug wird dabei eindeutig als Hauptverkehrsmittel genutzt (77 %), weit vor dem eigenen PKW oder der Bahn. Dies steht wahrscheinlich in Zusammenhang mit den gewählten Reisezielen, die meist außerhalb von Deutschland liegen.  Als Unterkunft nutzen die Studierenden mit Abstand am liebsten Hotels.

Praxisprojekt Reiseanalyse
Ergebnisse des Praxisprojektes zum studentischen Reisen

Das Thema der Nachhaltigkeit wollten wir nicht außer Acht lassen und haben gefragt, wie wichtig den Studierenden Nachhaltigkeit beim Reisen ist und wie viel diese bereit wären, mehr für eine nachhaltige Reise auszugeben. Dabei kam heraus, dass ihnen die Nachhaltigkeit zwar nur mäßig wichtig ist, sie allerdings bereit sind, 100 Euro mehr für eine nachhaltige Reise zu zahlen. Überraschend war hier, dass manche Teilnehmer auch 500 Euro mehr ausgeben würden.

Die zum Zeitpunkt der Befragung bestehende Corona-Pandemie hat wahrscheinlich dazu geführt, dass die Beantwortung einzelner Fragen anders als zuvor ausfällt und die Teilnehmer stärker als zuvor angeben, sich von äußeren Gegebenheiten, wie dem Umweltgeschehen oder der politischen Situation, beeinflussen zu lassen.

Dies soll der Start einer regelmäßig stattfindenden Umfrage zum Reiseverhalten der Studierenden an der Hochschule Fresenius sein. Spannend ist, ob sich die Ergebnisse nach der Pandemie ändern werden und ob sich das Reiseveralten in den kommenden Jahren grundsätzlich ändern wird.

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