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Student2Start-up geht in die zweite Runde

Start-ups und Studierende können viel voneinander lernen. Und so gehen die Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. und die Hochschule Fresenius mit dem gemeinsamen Projekt Student2Start-up in die zweite Runde. Die Start-ups Sulfotools, Process [.-ING] Biochem PE und Indmatec stellen Aufgaben aus dem Unternehmensalltag an unsere Studierenden des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftschemie und erhalten im Gegenzug eine studentische Beratung. Gemeinsam mit erfahrenen Mentoren aus der Wirtschaft und unter Betreuung von Prof. Thorsten Daubenfeld bereiten sich drei Gruppen auf die Abschlusspräsentation am 16. Januar 2017 vor. „Unser Ziel ist es, den Standort Deutschland zu stärken, indem wir junge Menschen dazu ermutigen und befähigen, etwas zu unternehmen“, mit diesen Worten begrüßte Manuela Schmidt von der Wissensfabrik unsere Studierenden, die Mentoren und Start-up-Gründer zum Kick-Off-Meeting Mitte September. Letztere stellten sich und die Aufgaben aus ihrem Arbeitsalltag vor. Sulfotools
Das 2016 gegründete Start-up bietet eine innovative Methode zur Peptidsynthese. Statt auf organische Lösungsmittel setzt Sulfotools auf reines Wasser bei der Peptidherstellung und verbindet so Nachhaltigkeit mit Kostenoptimierung. Besonders attraktiv ist die Clean Peptide Technology (CPT) für die Pharma-, Chemie- und Kosmetikindustrie. Unsere Studierenden sollen nun eine Marktanalyse zur Anwendung von Peptiden als Wirkstoff in Cosmeceuticals, sogenannte medizinischen Kosmetika, durchführen. Process [.-ING] Biochem PE
Process [.-ING] ist ein Beratungs- und Ingenieursunternehmen der pharmazeutischen und biopharmazeutischen Industrie. Sie entwickeln Methoden, um ganze Fabriken auf die Anforderungen der Pharmaindustrie 4.0 anzupassen. Dabei beraten sie, unterstützen aber auch bei der technischen Umsetzung. In diesem Zusammenhang sollen unsere Studierenden untersuchen, wie sich der Arbeitsmarkt in der Pharmaindustrie 4.0 künftig entwickeln wird und inwieweit junge Menschen auf diese Anforderungen vorbereitet werden. Indmatec
Dem Unternehmen ist es als erstes gelungen, den Hochleistungskunststoff PEEK (Polyetheretherketon) professionell zu verarbeiten. Und zwar mithilfe der FFF 3D-Druck Technologie, die deutlich effizienter und materialschonender ist als das bisher übliche Fräsen oder Gießen in Formen. PEEK findet in komplizierten geometrischen Formen Anwendung, wie Pumpen, Kühlkörper, Zahnräder, Leitungen, Hebel, Dichtungen, medizinischen Werkzeugen und vielem mehr. Die Anwendungsbereiche sind dementsprechend vielseitig. Für unsere Bachelor-Studierenden gilt es nun herauszufinden, welche Branche einen besonders hohen Absatzmarkt für die Technologie bietet. Als Mentoren seitens der Wissensfabrik sind dabei: Markus Bold (Head of Innovation Strategy Development – Strategic Planning, BASF), Dr. Markus Armbruster (Innovation Methods – BASF), Dr. Ilka Wicke (Director Boehringer Ingelheim Venture Fund, Boehringer Ingelheim) und Dr. Angelika Bonin-Debs (Corporate Department Licensing, Boehringer Ingelheim).

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