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Staatsminister Kai Klose und die Initiative Gesundheitswirtschaft Rhein-Main zu Gast am Campus Wiesbaden

Rund 75 Besucher waren bei der traditionellen Frühjahrstagung der Initiative Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e.V. (gwrm) in Wiesbaden dabei. Dieses Mal fand diese in der neuen Mensa der Hochschule Fresenius an ihrem neuen Standort in der hessischen Landeshauptstadt statt. Prominenter Gast war Kai Klose, hessischer Staatsminister für Soziales und Integration, der nach 150 Tagen im Amt seine gesundheitspolitischen Themen für das Land Hessen vorstellte. Diskutiert wurde über aktuell wichtige Themen im hessischen und bundesweiten Gesundheitswesen: Dazu gehören unter anderem Impfpflicht, Fachkräftemangel und Vernetzung in der Branche. Moderiert wurde die Veranstaltung unter anderem von Prof. Dr. Lilia Waehlert, Prodekanin am Standort Wiesbaden sowie Prodekanin für Gesundheit & Soziales in Frankfurt. Sie ist seit März dieses Jahres auch im Vorstand der Initiative Gesundheitswirtschaft Rhein-Main.

Die Hochschule Fresenius löst mit Veranstaltungen dieser Art ein Versprechen ein: Zum Sommersemester 2019 an den Start gegangen, betonten die Verantwortlichen immer wieder, einen „offenen Campus“ leben zu wollen und regelmäßig den Austausch mit Vertretern der Stadt sowie aus Politik und Wirtschaft zu suchen. Mission erfüllt – das betont auch Prof. Dr. Lilia Waehlert: „Die Zeiten von Elfenbeintürmen und Silo-Denken sind vorbei. In Austausch mit den Stakeholdern gehen, vernetzt denken und handeln, Politik, Wirtschaft, Öffentlichkeit und Hochschule zusammenbringen, das ist die Idee am Campus Wiesbaden, das erwartet die Next Generation von uns. Diese Veranstaltung ist dafür ein perfektes Beispiel.“

Durchaus kritische Töne äußerte Staatsminister Klose in Richtung Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Er dreht an so vielen Stellschrauben, dass die Landesminister nicht hinterherkommen.“ Die Tendenz, alles von Berlin aus regeln zu wollen, unterstelle, die Länder würden ihre Aufgaben nicht gut erlefigen. D’accord ist Klose hingegen mit der Einführung der Impfpflicht zur Vermeidung von Masererkrankungen. „Impfen ist über den Herdenschutz und die Möglichkeit, Krankheitserreger auszurotten, ein Akt sozialen Handelns.“

Basis für die lebhafte Diskussion war die Frühjahrsumfrage der gwrm, aus der hervorgeht, dass die über fünf Millionen Bewohnerinnen und Bewohner der Metropolregion Frankfurt Rhein Main mit der Gesundheitsversorgung zwar überwiegend zufrieden sind. Bemängelt wird allerdings die Erreichbarkeit von Hausärzten in ländlichen Regionen. Sogar als „dramatisch schlecht“ wird das Image von Pflegeberufen eingestuft. Für die Studie hatte die gwrm 500 Bewohnerinnen und Bewohner der Region befragt.

„Für die Pflegeberufe muss dringend mehr getan werden“, so der Kommentar von Michael Burkart, Vorsitzender der gwrm und Leiter des Bereichs Gesundheitswirtschaft bei PwC. „Wir haben bereits ein Expertengremium gebildet, um Empfehlungen für die Fachkräftegewinnung in der Pflege zu erarbeiten.“ Bereits vor zehn Jahren hatten gwrm und IHK Frankfurt einen Mangel von rund 10.000 Fachkräften im regionalen Gesundheitswesen prognostiziert. 2030 könnte diese Zahl bis auf 60.000 steigen. Burkhart betonte, dass sich an dieser Lage bis heute nichts grundlegend geändert hat. „Wenn hier nicht gegengesteuert wird, wird sich der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen in den kommenden Jahren dramatisch verschärfen.“