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Social Media im Smartphone-Zeitalter

Düsseldorf. Gastreferenten der AgenturgruppeDentsu Aegis Network ermöglichten den Studierenden des StudiengangsMedien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) im Rahmen des zweiten #TechThursday Einblicke in die bisherigen Entwicklungen und künftigen Möglichkeiten von Social Media. Zu Beginn erklärten Katajun Sorusch, Director Mobile Marketing, und Pascal Hohmann, Director Innovation and Product Design, dass Smartphones den großen Social-Networks ein Zuhause bieten, wodurch die Branche einen starken Wandel durchlebt habe. Snapchat, Instagram, WhatsApp und Twitter sind die besten Beispiele für den Begriff „Mobile first“. Erst nachdem sie als reine Apps auf den Markt gekommen sind, wurden die Applikationen im Nachgang für Desktop-Versionen entwickelt. Der schwierige Markteinstieg gelang jedoch mit mobilen Anwendungen – und diese Tendenz setzt sich weiter fort. Pascal Hohmann machte in diesem Zusammenhang auf diverse Trends und interessante Entwicklungen im Social-Media-Bereich wie die Snapchatbrille aufmerksam. Auch das neue Format der „Story“ habe sich auf den unterschiedlichen Plattformen durchgesetzt: Bei Snapchat angefangen ist es den nun ebenfalls auf Instagram, WhatsApp und Facebook möglich, „Stories“ für Freunde und Follower für eine Dauer von 24 Stunden zu veröffentlichen. Die Nutzung sozialer Medien beschränke sich dabei schon längst nicht mehr nur auf Privatpersonen. Auch Unternehmen griffen mit eigenen Profilen auf die unterschiedlichen Kanäle zurück, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten. Außerdem werde es für die Konzerne zunehmend wichtiger, die eigene Webpräsenz gemäß den neuen Entwicklungen zu optimieren. Die Nutzer griffen immer häufiger über mobile Endgeräte auf das Internet zu. Daher müssten die Webseiten der Unternehmen ebenfalls für den mobilen Zugriff optimiert werden. Zudem dominierten im mobilen Universum Social-Media-Plattformen und Messenger Apps, die den direkten Kontakt zum potentiellen Kunden ermöglichen. Auch für diese neue Form des Kundenkontakts müssten einfache und praktische App-Lösungen entwickelt werden. Der abschließende Rat der beiden Referenten an die Studierenden: Unternehmen denken häufig zu intensiv darüber nach, ob sie einen neuen Trend aufgreifen wollen. Die Empfehlung der Experten lautete hingegen, den jeweiligen Trend mitzumachen. Nur so bringe man die eigene Marke ins Gespräch. Man müsse gemeinsam mit dem Kunden herausfinden, ob es sich lohne, die Entwicklung mitzumachen. Nur so sei es dem Unternehmen möglich, im Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. (kj)

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