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Schnuppern in den Osterferien – Unternehmer(in) für einen Tag

Sieben interessierte Schüler, im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, nutzten das Schnupperangebot der Hochschule Fresenius Idstein während der Osterferien und besuchten den Workshop „Unternehmer(in) für einen Tag“ des Fachbereichs Chemie & Biologie. Professor Daubenfeld, Studiendekan Wirtschaftschemie, führte durch ein Fallbeispiel aus der Praxis.

Die Aufgabe der Schülergruppe bestand darin, Produkte mit biologisch abbaubaren Superabsorbern für das fiktive Unternehmen „Idstein-Chem“ zu entwickeln und zu bewerten.

Die Bedingungen sollten so realitätsnah wie möglich sein: Marktanalyse, Forschung und Entwicklung, Marketing und Vertrieb – alle Ideen wurden kritisch begutachtet, auf ihr Potential sowie mögliche Schwierigkeiten bei der Entwicklung und Einführung hin überprüft.

Die höchste Marktattraktivität wurde von den Teilnehmern dabei dem Produkt Luftentfeuchter auf Baustellen zugeschrieben. Bisherige Bau-Luftentfeuchter sind sehr energieaufwändig.

Die zweithöchste Attraktivität sahen die Teilnehmer in der Entwicklung nachhaltiger Superabsorber in Windeln, vor allem in Verbindung mit möglichen Charity-Kampagnen. „Wenn Sie sich für den Kauf dieser nachhaltigen Windel entscheiden, unterstützen Sie die Entwicklung von Superabsorbern als Wasserspeicher in anderen Regionen, z.B. in Afrika.“

Von den Teilnehmern verworfen wurde hingegen die Idee eines wasserfesten Smartphones.  Diesem Produkt wurden weder in der Marktattraktivität noch in der Realisierungswahrscheinlichkeit gute Noten zugesprochen. Welches dieser Produkte möglicherweise eines Tages Marktreife erlangt, bleibt abzuwarten. Im Rahmen dieses Workshops zeigten sich sowohl die anwesenden Vertreter aus Forschung und Entwicklung (Sebastian Perner, Doktorand im Fachbereich Chemie & Biologie), Marketing und Vertrieb (Louise Atzbach, Interessenten- und Bewerbermanagement Fachbereich Chemie & Biologie) als auch die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit dem Verlauf und den Ergebnissen zufrieden.

Einen Artikel aus dem Wiesbadener Tagblatt finden Sie hier.

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