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PTA-Schülerinnen und -Schüler auf Exkursion

Idstein. 30 Schülerinnen und Schüler der Ausbildung zum Pharmazeutisch-Technischen Assistenten besuchten die Apotheke des Universitätsklinikums. Als erste Station ging es für die zukünftigen Pharmazeutisch-Technischen Assistenten zur Arzneimittelausgabe, wo ihnen durch das Personal die grundlegenden Abläufe einer Krankenhausversorgung und die Lagerung spezieller Arzneimittel erläutert wurden. Im Analytik-Labor konnten die Schülerinnen und Schüler die dort verwendeten  komplexen Geräte und das routinemäßige Vorgehen am Infrarot-Spektrometer kennenlernen. Anschließend wurden die Ergebnisse der Analyse gemeinsam ausgewertet. Danach erhielten die Besucher Einblicke in die Mischfusions- und Ernährungslösungsabteilung. Hier stellten sie eine Mischfusion her und konnten diese dann auch gleich etikettierten. Dadurch erhielten alle einen genauen Einblick in das entsprechende Arbeitsvorgehen. Eine gründliche Arbeitsweise ist auch bei der Eigenherstellung von besonderer Bedeutung. Dabei werden insbesondere Arzneimittel produziert, die im Handel nicht verfügbar sind. Die Schülerinnen und Schüler wurden bei der Herstellung von Augentropfen praktisch einbezogen. Zum Abschluss durften die zukünftigen PTA bei der Produktion von Zytostatika dabei sein. Darunter versteht man Substanzen, die das Zellwachstum oder die Zellteilung hemmen. Aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen und der Sterilität konnten sie die Herstellung zwar nur durch eine Glasscheibe betrachten, einer der Schüler durfte jedoch mit einer Apothekerin die sogenannte „gravimetrische“ computergestützte Herstellungsmethode durchspielen, wie sie auch sonst im realen Berufsalltag durchgeführt wird.
PTA-Schülerin Jessica Beer zog am Ende des Tages ein äußerst positives Fazit: „Wir sind sehr froh, dass uns dieser Praxistag und somit ein Einblick in den Berufsalltag einer Krankenhausapotheke ermöglicht wurde“, so Beer. „Wir möchten uns als Gruppe besonders bei den Mitarbeitern für ihre Zeit und Mühe bedanken.“
Auch Matthias Schäfer, Leiter der Berufsfachschule PTA, ist vom Mehrwert der Exkursion überzeugt: „Ich denke, das Praktikum in der Krankenhausapotheke ist für unsere Schüler sinnvoll,  weil sich die Abläufe doch sehr von denen in einer öffentlichen Apotheke unterscheiden. Der Großteil der Schüler hätte ansonsten gar nicht die Möglichkeit, die Arbeit in einer Krankenhausapotheke kennenzulernen.“ (jr)

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