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Psychokino in Berlin: „Besser geht’s nicht“

Im Rahmen des vierten „Psychokinos“ am Berliner Campus – bei dem ein Film mit wissenschaftlicher Begleitung gespielt wurde – sahen die Studierenden den Hollywood-Klassiker „Besser geht’s nicht“.

Dipl.-Psych. Ulrike Schumacher, Dozentin für Klinische Psychologie an der Hochschule Fresenius in Berlin und Psychologische Psychotherapeutin am Klinikum „Praxis am Park“, begleitete die Studierenden bei der Filmanalyse. Die Hauptrollen von „Besser geht’s nicht“ besetzen Jack Nicholson und Helen Hunt; Nicholson spielt einen älteren Mann mit Zwangsneurosen namens Melvin Udall. Helen Hunt, welche 1998 für ihre Rolle im Film einen Oscar gewann, spielt eine Kellnerin namens Carol Connelly. Die Quintessenz der Geschichte ist, dass Melvin aus seinem immer gleichbleibendem Trott herauskommt und Menschen kennenlernt, die er vorher teilweise extrem beleidgt hat. Seine Zwangsneurosen äußern sich recht offensichtlich und stereotypisch: Hände immer wieder zu waschen, das eigene Plastikbesteck im Restaurant zu benutzen und Fugen des Gehwegs zu umgehen, gehören für ihn zum Alltag.

Nach dem Ende des Films holte Frau Schumacher die Rückmeldungen der Studierenden ein: Wie hatte ihnen der Film gefallen? Welche der neurotischen Handlungen waren realistisch und welche nur Hollywood? Gab es andere Charaktere, welche möglicherweise pathologische Verhaltensmuster aufzeigen? Diese und viele andere Fragen konnte Frau Schumacher dank ihrer Erfahrung im Klinikum intensiv mit den Studierenden diskutieren. Abschließend kam das Gespräch auf die Fragen, wie man auf Menschen mit Zwangsneurosen in seinem Umfeld reagieren sollte und ab welchem Punkt ein bestimmtes Verhalten pathologisch – also krankhaft – sei.

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